AACHENER TIERPARK AKTIENGESELLSCHAFT AACHEN

Namensaktie Aachener Tierpark AG

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Verein der Tierparkfreunde e.V. Aachen“ , stempelentwertet rückseitig
Aachen, Juni 1970, # 02453

Abb. Vignette „Tierpark Aachen“ mit zwei Affen.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, Abheftlochung oben und maschinenschriftlich entwertet rückseitig, # ohne Nummer
dito handschriftliche Unterschrift des Vorstands Stettner und maschinenschriftlich „ungültiges Muster“, # 02722


Namensaktie Aachener Tierpark AG

Namensaktie über 700 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herr Franz Stettner, Am Ziegelweiher 30, 52066 Aachen“, Abheftlochung links, stempelentwertet rückseitig
Aachen, Oktober 1996, # 02847

Abb. verschiedene Zootiere in Kopfleiste.
Auflage: 188 St.
Franz Stettner war der vormalige Direktor des Tierparks.
dito ausgestellt auf „Herr Hans Limberg, Fuchserde 55, 52066 Aachen“, keine Abheftlochung, # 02756

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Mittelalter

Aachens erster „Zoo“ wurde unter Karl dem Großen eingerichtet. Begonnen hatte alles mit der Gesandtschaft unter der Führung des Juden Isaak, die im Jahre 797 der Frankenkönig Karl der Große zu Harun al Rashid, dem Kalifen von Bagdad schickte, um die Außenbeziehungen des Frankenreiches zu verbessern. Solche politisch, wirtschaftlichen Kontakte waren im frühen Mittelalter zwar nicht an der Tagesordnung, diese Reise bildete aber auch nicht die Ausnahme.
Nach deren Ankunft verweilte die Delegation ca. ein Jahr in Bagdad und traf nach schweren Verlusten am 13.07.802 wieder in Aachen ein. Mit ihrer Ankunft erreichte auch ein besonderes Geschenk des Kalifen an Karl die staunende Aachener Bevölkerung, ein weißer Elefant namens Abul Abaz. Diesen „Grundbestand“ ergänzte der Emir von Kairo noch mit Löwen, Bären und Kamelen.
Mit Karl verblasste die Geschichte seines Hofzoos.

Weitere Versuche einen Zoo zu gründen

1882 wurde wieder ein Tierpark angelegt, und zwar auf dem Gelände des heutigen Westparks. Zu geringe Besucherzahlen erzwangen 1905 die Schließung der Tore. Er war wohl „eine Nummer zu groß“ für die Stadt Aachen.
1935 gab es wieder einen Verein, der einen Tiergarten eröffnete. Doch leider machte diesem dann der 2. Weltkrieg ein Ende.

Der heutige Zoo

1960 wurde erneut der Gedanke wiederbelebt, indem zehn Aachener Bürger den „Verein der Tierparkfreunde“ gründeten. 1966 wurde nach langem Bemühen ein neuer, kleiner Tierpark am Drimborner Wäldchen eröffnet, der sich bis heute gehalten hat. Er ist damit einer der jungen Zoos in Deutschland.
1970 wurde die Trägerschaft auf eine neu gegründete AG übertragen.
Heute liegt der Tiergarten beinahe mitten in der Stadt, im Landschaftsschutzgebiet „Drimborner Wäldchen“, Stadtteil Forst. Er konnte sich inzwischen beachtlich entwickeln. Auf knapp 10 ha Fläche wurden tausende Meter Wege angelegt sowie großzügige Gehege und Unterkünfte für über 1.000 Tiere. Bunt gemischt ist die Zusammensetzung, vom winzigen exotischen Vogel bis zu asiatischen Kamelen oder den Zebras, Antilopen, Straußen, Watussi-Rindern im Aachener „Afrika“. Reich ist der Bestand heimischer Tiere. Viele Arten Wassergeflügel bevölkern den fast zwei ha großen Beverbachstausee und kleinere Teiche. Steigende Besucherzahlen beweisen die Attraktivität dieses volksnahen Zoos im „Land ohne Grenzen“ am Dreiländereck Belgien, Niederlande und Deutschland. Ziel im Tiergarten ist vor allem auch die Begegnung zwischen Mensch und Tier. So gibt es auch „Streichelgehege“. Auf einem „Kinderbauernhof“ gibt es verschiedene Haustierarten, die von Erzieherinnen mit einer großen Zahl von Schulkindern betreut werden. Hier gilt das allgemeine Fütterungsverbot nicht. Auch die auf den Wiesen und Wegen um den großen See herumlaufenden Enten, Gänse und Schwäne dürfen gefüttert werden.


Franz von Asissi am Anfang des Parks
Den Hl. Franz von Asissi findet man gleich am Anfang des Parks

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