ADT AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Adt

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt am Main, September 1976, # 034114

Abb. Firmensignet in den vier Ecken.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt am Main, September 1976, # 015279

Abb. Firmensignet in den vier Ecken.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt am Main, September 1976, # 012139

Abb. Firmensignet in den vier Ecken.

Adt Aktiengesellschaft

Aktie Adt

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt am Main, Dezember 1985, # 01138

Abb. Firmensignet.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 5-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Frankfurt am Main, Dezember 1985, # 01138

Abb. Firmensignet.

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Unternehmensgeschichte

Frühe Entwicklung

Frühester bekannter Namensträger der Müllerfamilie Adt war der Müller Johann Michael Adt (*1680). Er betrieb die Bliesmühle des Ortes Frauenberg im unteren Bliestal nahe Saargemünd⁄Sarreguemines. Sein zweites Kind Mathias Adt (*1710), wurde Erbhofbauer der Gassenmühle im nahen Ensheim, die zum Besitz der dortigen Propstei des Klosters Wadgassen zählte. Mathias verkaufte ab 1739 Tabakdosen an seine Lehensherren. Über den Kontakt zum Kloster lernte Mathias Adt die Erfindung des Papiermaché kennen. Der Erfinder, ein Pariser Buchbinder namens Martin, hatte es in Frankreich nicht vermarkten können. Adt verbesserte die Erfindung und produzierte nun auch Pappdosen mit verzierten Deckeln, die er im ganzen Raum Saarbrücken und Saargemünd verkaufte. An der oberen Saar, im Bliesgau und bis in den Rheingau ahmte man die Adt-Dosen vielfach nach.
Nach 1815 entwickelte sich das Adtsche Unternehmen in Ensheim unter Peter (II) Adt und seinem Sohn Peter (III) vom Handwerksbetrieb zum Industriebetrieb. 1826 kaufte Peter (III) Adt die seit der Revolutionszeit säkularisierten Gebäude der ehemaligen Propstei Ensheim. Das sogenannte Herrenhaus ließ er zum Familienwohnsitz umgestalten, die restlichen Gebäude zur Fabrik, die 1839 etwa 40-50 Arbeiter beschäftigte. In diesem Jahr schloss Peter (III) mit seinen Söhnen Peter (IV), Franz und Johann Baptist einen Gesellschaftsvertrag zur Gründung der Firma Gebrüder Adt. Dieses Datum galt seither aus Sicht der Adts als Gründungsdatum des gesamten Unternehmens. 1871 ging der Firmensitz der Gebr. Adt an das Werk in Forbach über, dessen Gewinne bald die von Ensheim überflügelten. Die Ensheimer Produktpalette wurde nach 1871 zunächst auf Tabakdosen beschränkt. Im Laufe der Jahre wurde das Werk ergänzt um eine Papiermühle, eine Abteilung für Lack- und Firnisherstellung und ein eigenes Gaswerk. Dieses Gaswerk, das erste an der Saar, ermöglichte erstmals auch Nachtarbeit.
1889 stifteten die Adts anläßlich ihres 50jährigen Firmenjubiläums das nach drei damaligen Adt-Direktoren benannte Peter-Franz-Otto-Krankenhaus mit 10 Betten zur ärztlichen Betreuung erkrankter und verunfallter Arbeiter. Das Adt-Krankenhaus wurde 1959 mit nunmehr 25 Betten an die Gemeinde Ensheim verkauft.

Wirtschaftliche und politische Macht der Adt-Familie bis 1918

Nach der Mitte des 19. Jahrhunderts zählten die Adts zu den mächtigsten Industriellenfamilien im Saarrevier und Lothringen bzw. im Reichsland Elsass-Lothringen. Dies verdankten sie neben fachlicher Kompetenz vor allem der Nutzung der Familienmitglieder als lebendes Firmenkapital, der Anlage der Forbacher Fabrik sowie der zweisprachigen Ausbildung männlicher Nachkommen. Die weiblichen Mitglieder der Familie Adt, die nach außen keine Rolle spielten, arbeiteten in untergeordneten Positionen mit. Einige heirateten einflussreiche Männer aus Industrie und Militär und sicherten dem Adt-Konzern auf diese Weise vielfältigen Einfluss. Wenn die Schwiegersöhne nicht selbst Positionen im Adtschen Unternehmensgefüge einnahmen, gaben sie solche an männliche Nachkommen weiter. Unter anderem waren die Adts auf diese Weise mehrfach verschwägert mit Familien wie den Bankiers Karcher (Kaiserslautern) und den späteren Ziegelfabrikanten Ludowici (Jockgrim⁄Pfalz). Eine Adt heiratete den Generalleutnant Freiherr von Liechtenstern, Kommandant der 33. Division in Metz, eine andere Verwandte den Rechtsanwalt Friedrich Neumayer, der nach 1945 politische Karriere machte.
Eduard Adt
Eduard Franz Adt
Die männlichen Mitglieder der Familie Adt hatten neben Tätigkeiten als Firmendirektoren oder Aufsichtsratsmitglieder einflussreiche Positionen im wirtschaftlichen, politischen und öffentlichen Leben ihrer Zeit inne. Eduard Franz Adt war Bürgermeister von Ensheim, saß 1881-98 als Kandidat der konservativen Nationalliberalen Partei für den Wahlkreis Pirmasens-Zweibrücken im deutschen Reichstag und wurde nach seiner Übersiedlung ins preußische Saarbrücken zum Königlich Preußischen Kommerzienrat ernannt. Sein Bruder Peter⁄Pierre Adt hatte bei seiner Übersiedlung nach Forbach die französische Staatsangehörigkeit angenommen (Kaiserliches Dekret vom 08.07.1865), war einen Monat später zum Bürgermeister von Forbach ernannt worden und blieb es bis zu seinem freiwilligen Rücktritt am 14.06.1871. Er optierte vor dem offiziellen Stichtag (01.10.1872) wiederum für die französische Staatsbürgerschaft, lebte dann in Pont-à-Mousson und wurde 1889 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Sein Bruder Johann Baptist Adt ging 1867 ebenfalls nach Forbach, wurde 1874 in den lothringischen Generalrat gewählt sowie als eines von zehn Mitgliedern des Generalrates in den ersten Landesausschuss nach Straßburg entsandt. 1889 wurde er von Kaiser Wilhelm II. als erster Elsass-Lothringer zum Geheimen Kaiserlichen Kommerzienrat ernannt. Als Ehefrau Johann Baptists war Maria Adt geb. Schwarz bis zu ihrem Tod 1903 vor allem im Bereich der privaten Wohlfahrtspflege tätig und trug viel zum positiven Bild der Adt-Familie in der Forbacher Öffentlichkeit bei. Johann Baptist Adt gründete zusammen mit Sohn Gustav Jakob und acht weiteren Teilhabern am 18.11.1886 die Forbacher Bank für Handel, Handwerk und Landwirtschaft und verschaffte sich so weiteren Einfluss auf die Wirtschaft von Stadt und Umland.

Die Produktion

Das Tabaksdosengeschäft wurde zunehmend unrentabler. Experimente mit der Produktpalette wurden vorwiegend im Rahmen von Rüstungsaufträgen gemacht. Die Produktion von transportablen Fertigbauteilen für mobile Quarantänestationen zeitigte Erfolg. Aus der Fertigung von Artikeln aus Papierfaserstoff entwickelten sich ab 1889 ganz neue Produktionszweige. Ab 1893 wurden lackierte Behälter aus Pressspan hergestellt, deren Absatzgebiet bis in den Fernen Osten reichte. Dies führte zur Gründung zahlreicher Handelsniederlassungen im In- und Ausland. Auf Patronenhülsen aus Karton hatte die Firma zwischen 1890 und 1900 ein Monopol als Heereslieferant des Reiches, bis die Militärverwaltung in Berlin strategische Bedenken gegen die geographische Lage der Ensheimer Produktion geltend machte und die Gründung sechs anderer Firmen in größerer Distanz zur französischen Grenze veranlasste. Das Stammwerk in Ensheim stand nach dem Tode von Franz Adt unter Leitung von dessen Sohn Eduard Franz Adt, der Elektrotechnik studiert hatte. Der nach der Jahrhundertwende sprunghaft zunehmende Einsatz von Elektrizität in Hausbau und Industrie wurde unter seiner Leitung zur Einrichtung einer lukrativen Fertigungsabteilung für Isoliermaterial genutzt.
Zum 50. Firmenjubiläum 1889 beschäftigte das Unternehmen über 2.500 Arbeiter, die über sechs Mio. Artikel pro Jahr absetzten. Adt bot in seinen Katalogen 10.000 verschiedene Artikel (u.a. 370 Artikel für Raucher, 180 verschiedene Federkästen für Schüler, 300 Teller- und Untertassenmuster für die Haushälterin, 290 Toilettenartikel, 270 Artikel für die Wohnungsgestaltung etc.) an und war mit dieser Angebotsform weltweit einzigartig. In den Folgejahren wurde die Produktpalette noch erweitert.

Gründung der AG

Gegründet wurde die Aktiengesellschaft am 05.11.1901 als Gebrüder Adt AG in Forbach (Lothringen) unter Übernahme der Hartpapier-Fabriken der Gebrüder Adt oHG in Ensheim (Saar), Forbach (Lothr.), Schwarzenacker (Saar), Pont-a-Mousson (Frankreich) und Marienau und der Anlagen sowie des Verteilernetzes der Elektrizitätswerke Bliesschweyen GmbH. Am 02.12.1901 wurde die französische Gruppe gegründet, die nun unter dem Namen S. A. Ets. Adt mit neuem Firmensitz in der Rue de Turbigo 45 in Paris firmierte.
Die gesellschaftsrechtliche Umgestaltung, Namenstrennung und Verlegung des französischen Firmensitzes nach Paris diente zwei Zielen. Zum einen dazu, den Weltmarkt konkurrenzfrei aufzuteilen, denn beide Unternehmen waren als Weltmarktführer exportorientiert. Der französische Zweig belieferte weiter vorwiegend Frankreich und dessen weit verzweigtes Kolonialreich, der deutsche Zweig den Rest der Welt, wobei Großbritannien, Russland, die Balkanländer und Nordamerika die Hauptmärkte bildeten.

1. Weltkrieg und die Zeit danach

Im 1. Weltkrieg erzielte Ensheim mit Rüstungsaufträgen die höchsten Gewinne der deutschen Adt-Betriebe. Man lieferte Stielhandgranaten, verstärkte die Herstellung papierner Innenhülsen für Granaten und unternahm 1918 im Zeichen der Mangelwirtschaft auch Versuche zur Herstellung von Helmen, Patronen und Satteltaschen aus gepresster Pappe. Sowohl in Forbach als auch in Ensheim hatten die Adts nach dem Waffenstillstand mit der Produktion für den Friedensbedarf begonnen, waren aber mit Rohstoff- und Zubehörmangel konfrontiert. Außerdem durfte wegen der linksrheinischen französischen Besatzung nicht ins rechtsrheinische deutsche Gebiet geliefert werden, womit der größte Teil des bisherigen deutschen Marktes fehlte. Die Tabaksdosenproduktion fand in Ensheim 1919⁄20 ihr Ende, zugleich musste infolge der Abtrennung des Saargebietes von Deutschland die Produktion auf den Bedarf des französischen Marktes umgestellt werden.
Nach dem 1. Weltkrieg kam das Unternehmen unter französische Zwangsverwaltung. deshalb wurde 1919 der Sitz nach Villingen verlegt. 1920 kam es zur Sitzverlegung nach Wächtersbach, wo die Kartonagen-Industrie Friedrich Christian GmbH übernommen wurde.

Tablett der Firma Adt
Tablett der damals in Ensheim ansässigen Gebr. Adt,
gefertigt aus gelacktem Pappmaché,
mit Hakenkreuz als aufgehende Sonne.

Im „Dritten Reich“

Nach der Rückgliederung des Saargebietes an Deutschland wurde die Ensheimer Produktpalette ab 1935 zunächst auf Isolierrohre, Stahlrohre und Stahlrohrmöbel für den deutschen Markt ausgerichtet.
Nach der Pensionierung des bisherigen Ensheimer Werksleiters stand 1936 eine Neubesetzung der Stelle an. Auf Grund der Richtlinien des NSDAP-Gauleiters Josef Bürckel übernahm gegen die Absicht der Familie Adt ein alter NSDAP-Parteigenosse und Soldat des 1. Weltkriegs namens Kattenstedt den Direktorenposten. Er meldete sich 1939 freiwillig zur Wehrmacht, so dass der Direktorenposten zum 01.01.1940 an den ursprünglich vorgesehenen Kandidaten Jakob Rommel vergeben wurde, einen langjährigen Mitarbeiter und bisherigen Werksleiter des Zweigwerks Schwarzenacker. Zu Kriegsbeginn 1939 waren alle deutschen Adt-Betriebe auf Rüstungsbedarf umgestellt worden. Das Ensheimer Werk lag jedoch mitten in den Westwallanlagen und daher in der Roten Zone, es wurde im September 1939 geschlossen. Die Adts mussten auf Anweisung von Gauleiter Bürckel die Maschinen demontieren und hatten sie auf Staatskosten nach ihrem Adt-Werk Wächtersbach zu überführen. Nach dem Waffenstillstand 1940 erging neue Anweisung Bürckels, das Werk so rasch wie möglich wieder zu öffnen. Die Adts waren daran aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht interessiert, denn Ensheim lag zu weit abseits von allen regionalen Hauptverkehrswegen, folglich waren spätere Verluste zu erwarten. Sie widersetzten sich jedoch nicht. Das Adt-Werk Ensheim wurde Ende 1940, die Rohrfabrikation erst Anfang 1943 wieder geöffnet. Im Herbst 1944 wurde es durch Artillerie zerstört, im März 1945 besetzten US-Truppen das Dorf und die Werksruinen.

Neubeginn

Als das Saarland nach dem 2. Weltkrieg wirtschaftlich erneut zum französischen Markt zählte, stand das zerstörte Werk unter Leitung des französischen Sequesterverwalters Fréderic Schlachter, dem ersten Nachkriegspräsident der Saarländischen Industrie- und Handelskammer. Ein Wiederaufbau des Ensheimer Werkes aus den Adtschen Finanzmitteln war unmöglich. Der Produktionszweig der Isolierrohre und Stahlrohrmöbel konnte am 29.04.1948 durch Gründung der Gebr. Adt GmbH neu organisiert werden. Die Geschäftsneugründung in Ensheim konnte erfolgen, weil Hans Adt und sein Bruder Franz als Saarländer galten, wegen des Vaters Gustav Jakob, der 1860 in Ensheim geboren war. Fabrikation und Vertrieb für den saarländischen Markt war möglich, da die Franzosen an diesem Bereich keinerlei Interesse hatten. Hans Adt blieb Geschäftsführer der Ensheimer GmbH bis 1958.
Die geplante Zusammenarbeit bei der Stahlrohrproduktion mit dem einstigen Adt-Betrieb in Pont-à-Mousson wurde von der Militärregierung verweigert mit der Begründung, der Betrieb sei in einer anderen Branche tätig (Isolierrohre). Statt dessen verwies die Militärregierung die Adts auf eine mögliche Mitgliedschaft im französisch-belgischen Rohrsyndikat und leitete für sie Verhandlungen mit Herrn Sor ein, dem Inhaber eines Stahlwerkes in Le Bourget bei Paris. Am 28.04.1948 wurde die Sequesterverwaltung aufgehoben und eine Vereinbarung getroffen, der zufolge die Liegenschaften im Adt-Besitz blieben, der Vertrieb aber durch die neue Saarländische Rohrwerk GmbH erfolgte, an der die französische Seite zwei Drittel, die Adts ein Drittel und die Ware besaßen. Die Kooperation erwies sich wegen der Preisbindung als wirtschaftlich günstig. Die Sor-Gruppe verlor ab 1959 das Interesse an Ensheim, da das Saarland seit der Rückgliederung an die Bundesrepublik nicht mehr zum französischen Wirtschaftsgebiet zählte. 1963 wurde die Zusammenarbeit einvernehmlich gelöst. Die Vertriebsgesellschaft war aber wegen der innereuropäischen Konkurrenz nicht mehr rentabel, woran auch eine zwischenzeitliche Verpachtung nichts mehr änderte.

Die Adt-Unternehmensgruppe bis 1970

Die Situation der Anpassung an den französischen bzw. deutschen Markt wiederholte sich 1945 und 1959 ein drittes und viertes Mal mit Vermögenseinbußen. Die deutschen Adt-Betriebe Ensheim und Wächtersbach hatten finanziell nichts zuzusetzen. Sie beschäftigten im Jahre 1952 zusammen 169 Arbeiter. Im Frühjahr 1969 hielten die Nachfahren von Gustav Jakob Adt noch ca. 25 % Aktien von ca. 2 Mio. Mark Aktienvolumen. Ein zweites Paket von ca. 10-12 % Aktien gehörte zu diesem Zeitpunkt der Familie des Adt-Finanz- und Steuerberaters Fritz Ohl. Ohl, 1939-45 Generaldirektor aller Sparkassen im besetzten Polen, war ab 1950 Gast, ab 1952 Mitglied und ab 1955 für etliche Jahre Vorsitzender im Aufsichtsrat der deutschen Adt AG. Das Aktienpaket der Familie Adt an der Adt AG, deren Umsätze seit den 1960er Jahren immer stärker rückläufig waren, wurden im Februar 1969 an eine anglo-amerikanische Finanzgruppe verkauft, als deren Sprecher der Kanadier Dr. h.c. Davidson auftrat. Hans Adt wurde ohne Aktienbesitz noch für einige Jahre Mitglied des Aufsichtsrates.

Neuere Ereignisse

1970⁄71 wurde der Sitz nach Frankfurt a.M. verlegt. Das Unternehmen stieg ins Bauträgergeschäft ein, außerdem wurde es Alleingesellschafter der Alibert GmbH (Badezimmerausstattungen) und der Adt-Götze GmbH (Rolläden, Markisen). Mehrheitsaktionär war inzwischen die französische Sommer-Allibert S.A. geworden. 1985 kam es zum Vergleich, der später wieder aufgehoben wurde. Das dafür ursächliche Bauträgergeschäft wurde abgestoßen.
Ab 1992 notierten die Aktien als Sommer Allibert Industrie AG. 1997 verschmolzen Tarkett und Sommer-Allibert zur Tarkett-Sommer AG.

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