AESCULAP-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT VORMALS JETTER & SCHEERER

Aktie Aesculap-Werke-Gesellschaft

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Tuttlingen, August 1971, # 00629

Abb. Firmensignet rechts und links.
Auflage: 60.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Tuttlingen, August 1971, # 00861

Abb. Firmensignet rechts und links.
Auflage: 14.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Tuttlingen, August 1971, # 00483

Abb. Firmensignet rechts und links.
Auflage: 11.000 St.

AESCULAP AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Aesculap AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Tuttlingen, Juni 1988, # 003393

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 8.000 St.
dito lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig, # 002712
dito Muster, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Tuttlingen, Juni 1988, # 001473

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 5.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gottfried Jetter
Gottfried Jetter

1867 bis 1899

1867 begann Gottfried Jetter, gelernter Messerschmied, in seiner Werkstatt in Tuttlingen mit der Herstellung von chirurgischen Instrumenten. 1887 wurden Wilhelm und Karl Christian Scheerer, die beiden Schwager und langjährigen Mitarbeiter von Gottfried Jetter, zu gleichberechtigten Teilhabern. Die Firma wurde in „Jetter & Scheerer“ umbenannt. 1889 wurde der Aesculapstab, der Schlangenstab mit Krone, eingetragenes Warenzeichen der Firma. In Berlin wurde eine erste Niederlassung eröffnet.
1890 zog sich der Gründer Gottfried Jetter zurück. Karl Christian und Wilhelm Scheerer wurden Geschäftsführer. 1893 wagte sich Gottfried Jetter auf internationalen Boden mit einer Niederlassung in New York, London, Paris, Konstantinopel, Buenos Aires und Tokio kamen kurze Zeit später hinzu.
1895 wandelte sich der Familienbetrieb in eine Aktiengesellschaft um. Sie hieß nun „Aktiengesellschaft für Feinmechanik vormals Jetter & Scheerer“. 1898 bis 1899 wurde eine neue Fabrik nach Plänen des berühmten Industriearchitekten Philipp Jacob Manz gebaut. Zur selben Zeit wurde AESCULAP als Warenzeichen angemeldet.

1900 bis 1945

Nach dem Ausscheiden von Wilhelm Scheerer 1904 wurde Karl Christian Scheerer „alleiniger Gesellschaftsvorstand“. Er führte die Firma zur Weltgeltung. 1932 trat die prägende Persönlichkeit des Unternehmens, Kommerzienrat Karl Christian Scheerer, zurück. Seine beiden Söhne Fritz und Hans Scheerer übernahmen die Geschäftsführung.

1946 bis 1963

1948 bis 1967 konnte das Unternehmen die Chancen des deutschen Wirtschaftsaufschwungs bis weit in die sechziger Jahre nicht nutzen. Die AG kämpfte in dieser Zeit um ihr Überleben. Die Beschäftigtenzahl erreichte zwar 1955 mit 1.511 Mitarbeitern ihren Höchststand, die Geschäftslage war in den 50er Jahren insgesamt aber schlecht.

1964 bis 1975

Tiefstand bei der Zahl der Beschäftigten nach dem Krieg war 1966 mit 1.184 Mitarbeitern. 1967 wurde der erste chirurgische Druckluftmotor erfunden. Mit Hans Scheerer verließ das letzte Mitglied der Familie Scheerer die Geschäftsleitung. 1969 kam es zur Umbenennung in „Aesculap-Werke AG vormals Jetter & Scheerer“. 1971 wurde erstmals seit 1933 das Grundkapital erhöht, und zwar von 4,322 Mio. DM auf 6,5 Mio. DM. Aesculap reagierte auf die neuen Spezialdisziplinen in der Chirurgie und entwickelte neue Produkte für Herz- und Gefäßchirurgie, Arthroskopie und Microchirurgie sowie Hüftgelenkprothesen.

1976 bis 1997

1976 erwarb die B. Braun Melsungen AG eine Mehrheitsbeteiligung an der Aesculap AG. Der Umsatz erreichte im Geschäftsjahr 1975/76 einen neuen Höchststand. 1995 wurde die Aesculap-Akademie und das Aesculapium in Tuttlingen eröffnet.

Ab 1998

1998 wurde die Aesculap AG & Co. KG in das Unternehmen als Sparte Aesculap eingegliedert. Erstmals lag der Umsatz über 4 Mrd. DM, weltweit hatte man über 27.000 Mitarbeiter. Das Hochregallager wurde auf 40.000 Palettenplätze erweitert.


Äsculap-Stab

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