A. Friedr. Flender Aktiengesellschaft

Aktie A. Friedr. Flender

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Bocholt, Dezember 1991, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet und großes Zahnrad.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # 000000

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Bocholt, Dezember 1991, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet und großes Zahnrad.
dito perforiert „Muster“, ohne Kupons
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # 000000

Aktie über 2.500 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Bocholt, Dezember 1991, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet und großes Zahnrad.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # 000000
Flender hat alle Aktienurkunden im Rahmen einer „Aufräumaktion“ 2005 vernichtet.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung und Fusionen

Am 15.05.1899 gründete Alfred Friedrich Flender in Düsseldorf-Reisholz unter dem Namen „A. Friedr. Flender & Co.“ eine Firma zur Herstellung und zum Vertrieb von hölzernen Riemenscheiben. Später erfolgte die Fertigung von Schaltgetrieben, Kupplungen, Antriebsgetrieben, stufenlos regelbare Getrieben, Variatoren, Trieben, Keilriemen, Flach und Keilriemenscheiben, Schwungscheiben, Zahnradgetrieben usw.
1910 fusionierte Flender mit der Firma Dieckmann & Tangerding, Maschinenfabrik und Eisengießerei in Bocholt. Damit erfolgte die Aufnahme der Produktion gusseiserner Riemenscheiben und weiterer Transmissionsteile. 1916 folgte die Fusion mit der Firma Hesselbein & Reygers Maschinenfabrik und Eisengießerei in Bocholt. 1927 begann mit der Fertigstellung des ersten Flender-Variators der Getriebebau in Bocholt. 1928 gab man die Holzriemenscheibenfabrikation in Düsseldorf-Reisholz auf und verkaufte das Werk an den Nachbarn Henkel & Cie.

Flender

In der 2. Generation

Am 27.08.1939 starb der Firmengründer Dr. h.c. A. Friedr. Flender. Die Gesamtleitung übernahm sein Sohn Dipl.-Ing. Alfred Friedrich Flender. Im Verlauf des 2. Weltkriegs wurden die Produktionsanlagen in Bocholt weitgehend zerstört. Im September 1945 erfolgte die Wiederaufnahme des Betriebes in kleinstem Umfang.
1969 wurde das Unternehmen in eine Gesellschaft umstrukturiert. Eine dreiköpfige Geschäftsführung übernahm die Leitung. Dipl.-Ing. Dr. Alfred Friedrich Flender übernahm den Vorsitz des neu gegründeten Gesellschafterausschusses. Am 17.11.1969 starb Dipl.-Ing. Dr. Alfred Friedrich Flender.

Aktiengesellschaft

1982 wurden die Himmelwerke in Tübingen aus dem Bauknecht Konkurs übernommen. 1986 wurde die A. Friedr. Flender GmbH & Co. KG in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die HDI-Gruppe erhöhte ihre Anteile auf 20 %, die Commerzbank kaufte 19 % und die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank übernahm 10 %. 1990 ging die A. Friedr. Flender AG im Juli mit über 95 % in den Besitz der Deutschen Babcock AG in Oberhausen über.
Flender übernahm als erstes deutsches Unternehmen einen Betrieb in den neuen Bundesländern, nämlich das Getriebewerk Penig in Sachsen. Am 04.12.1991 brachte Babcock rund 25 % des Kapitals der A. Friedr. Flender AG an die Börse.
Flender war ein führendes Unternehmen der mechanischen und elektrischen Antriebstechnik, besonders in der Produktion von Getrieben für Windräder mit Werken in Bocholt, Penig und Wesel, weitere Produktionsstätten in Brasilien, Indien, Japan und den USA.
1992 wurde die Harlass-Guß GmbH in Wittgensdorf⁄Sachsen übernommen als Basis für die Neuordnung der eigenen Gussversorgung. 1998 verkaufte Flender die FAL (Flender ATB-Loher Antriebstechnik GmbH) in Welzheim.
Flender übernahm am 01.03.92 von der Lohmann & Stolterfoth GmbH die Produktbereiche Schiffbau und Gleitlager.
Im Jahr 2000 verkaufte nach ihrer Insovenz die Babcock Borsig AG alle Anteile an der A. Friedr. Flender AG an eine Beteiligungsgesellschaft der Citycorp. Venture Capital⁄London.
Am 11.05.2001 wurde das neue Flender-Montagewerk in Voerde⁄Friedrichsfeld mit einer Produktionsfläche von über 30.000 m² und modernsten Montage- und Prüfstandseinrichtungen eröffnet.
Im Dezember 2001 trug Flender der globalen Entwicklung des Windanlagenmarktes Rechnung durch die Zusammenfassung der Geschäftsbereiche Energie und Elektrische Antriebstechnik in der neu gegründeten Winergy AG.

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