AKTIEN-GESELLSCHAFT »EMS«

Aktie AG Ems

Aktie über 600 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Juni 1951, # 000020

Auflage: 1.050 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Juli 1961, # 002109

Auflage: 86 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Juli 1961, # 001128

Auflage: 94 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, August 1962, # 002087

Auflage: 282 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, August 1962, # 001173

Auflage: 216 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1968, # 003016

Auflage: 1.156 St.

Aktie über 600 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1968, # 006111

Auflage: 350 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Juli 1973, # 004175

Auflage: 512 St.
dito gestempelt „Bremer Landesbank“ rückseitig, # 004003

Aktie über 600 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Juli 1973, # 007471

Auflage: 1.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, September 1978, # 012334

Auflage: 1.624 St.

Aktie über 600 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, September 1978, # 008874

Auflage: 900 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, September 1978, # 001574

Auflage: 600 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1986, # 023141

Auflage: 3.660 St.

Aktie über 600 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1986, # 027128

Auflage: 3.300 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1986, # 029677

Auflage: 910 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Emden, Oktober 1994, # 033602

Auflage: 6.512 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
Meine Dubletten finden Sie unter der
Startseite

Unternehmensgeschichte

Gründung

Gegründet wurde das Unternehmen 1843 als Dampfschiffsgesellschaft Concordia, 1889 wurde es umgewandelt in die Actien-Gesellschaft „Ems“ für den Seebäderverkehr von Emden zur Insel Borkum. Zur Finanzierung eines neuen Schiffes wurden 110 Aktien zu je 1000 Mark ausgegeben, so dass ein Grundkapital von 110.000 Mark bereit gestellt werden konnte.

Konkurrenz und Fusion

1890 nahm der Raddampfer „Borkum“ den Liniendienst zur Insel Borkum auf. Es begann ein erbitterter Wettbewerb mit der „Leerer Dampfschiffahrts-Gesellschaft“. Der Erbauer der Borkumer Kleinbahn und Inhaber der Firma Habich & Goth brachte sich mit einem Postdampfer und einer Dampfjacht ganzjährig in den Linienverkehr ein. Franz Habich ersetzte 1896 die Dampfjacht „Varina“ durch einen Doppelschrauben-Dampfer, was wiederum einen heftigen Konkurrenzkampf unter den Reedereien auslöste. Zum 01.06.1900 vereinigten sich die „AG Ems“ und die „Leerer Dampfschiffahrts Gesellschaft“ zu einer neuen Gesellschaft unter dem Namen „AG Ems“ mit Sitz in Emden.

1. Weltkrieg, Nachkriegszeit und 2. Weltkrieg

Im 1. Weltkrieg kam der Badebetrieb völlig zum Erliegen. Die Schiffe der AG Ems lagen auf dem Trockenen und die Borkumer Kleinbahn beförderte ausschließlich für militärisches Zwecke.
Auf Grund der Finanzkrise nach dem Krieg war die AG Ems gezwungen ihren Bestand zu verkleinern und verkaufte daher die „Borkum“. 1923 wurde auch die „Emden“ der AG Ems verkauft. Der Währungsschnitt ließ den Verkehr nach Borkum jedoch wieder ansteigen.
1926 wurde ein neuer Salondampfer, die „Rheinland“ in Dienst gestellt. Sie war mit 800 Personen Kapazität und einer Maschinenleistung von 800 PS bis dahin das größte und leistungsstärkste Schiff der Reederei.
Durch die Weltwirtschaftskrise erlebte die Zahl der Sommergäste wiederum einen starken Rückgang, was die AG Ems zum Verkauf der „Augusta“ bewegte. Mit Ausbruch des 2. Weltkriegs wurden die Schiffe der AG Ems beschlagnahmt.

Logo

Auf- und Ausbau

1946 setzte der sommerliche Badeverkehr wieder ein. Die Papenburger Meyer-Werft lieferte 1951 das erste Motorschiff, die „Westfalen“, an die AG Ems.
1960 wurde der Neubau „Ostfriesland“ angeschafft, der mit 1.740 PS und 950 zugelassenen Passagieren das größte und schnellste Schiff der Flotte darstellte. Durch den Bau von 100 Kleincontainern in der reedereieigenen Werkstatt und die Anschaffung mehrerer Mobilkräne revolutionierte die AG Ems den Güterverkehr. Statt wie bisher die Güter über Rutschen in die Laderäume zu befördern, wurden diese nun im Containerverkehr per Kran verladen.
Die erste kombinierte Auto- und Personenfähre „Rheinland II“ wurde 1968 in Dienst gestellt. Neben 1.000 Passagieren fanden 50 PKW auf der Fähre Platz. Diese Autofähre wurde quasi überrollt und so gab die Reederei ein Jahr später eine zweite Autofähre mit doppelter LKW-Ladefläche in Auftrag. Eine dritte Autofähre mit Namen „Westfalen III“ wurde 1971 angeschafft. In der Folgezeit wurden ältere Schiffe verkauft oder abgewrackt und neue erworben.
In den 80er Jahren wurde das Bahnhofsgebäude am Emder Außenhafen von der Reederei übernommen. Im Sommer 1985 nahm die AG Ems in Emshaven einen neuen „Borkumlijn-Terminal“ in Betrieb und eröffnete damit eine Autofährline von und nach Borkum.
Eine weitere Sparte wurde 1995 vom Niedersächsischen Hafenamt übernommen, mit den flachen Booten „Ratsdelft“ und „Schreyershoek“ wurden Hafenrundfahrten und Kanalfahrten veranstaltet. Außerdem wurde mit dem Land Niedersachsen eine Vereinbarung zum Ausbau der Kaianlagen zu einem internationalen Fährterminal geschlossen.
Als gemeinsames Projekt wurde 1999 unter Flagge der AG Reederei Norden Frisia, der Wyker Dampfschiffs Reederei sowie der Förde Reederei Seetouristik der High-Tech-Katamaran „Cat No. 1“ für den Helgoland-Verkehr in Dienst gestellt. Die AG Ems hielt 25 % der Anteile.

Neues Jahrtausend

Im Jahr 2000 wurde ein neues Logistik-Center eröffnet, welches erstmals den Güterumschlag in einer Halle ermöglichte, 2001 wurde der neue Passagierterminal am Emder-Außenhafen eröffnet.
Mit der „Schnellfähre–Brake–Sandstedt GmbH“ stieg die Reederei 2005 erstmals in das Geschäft der Weser-Schifffahrt ein. Die Verkehrsbetriebe Wesermarsch hatten aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Wesertunnels die Schifffahrtslinie aufgegeben.
Mit MS „Helgoland“ ging in Wilhelmshaven 2006 die HelgolandLinie der AG Ems Gruppe an den Start. Die Strecke vom Emder Hauptbahnhof zum Emder Außenhafen wurde elektrifiziert und sicherte damit dem Hafenbahnhof weiterhin eine Anbindung an das Schienennetz der DB. Nach einem Jahr Erfahrung einigten sich AG Ems und Reederei AG Norden Frisia darauf, die Wilhelmshaven Helgoland Linie GmbH gemeinsam zu betreiben.
2010 ging die Reederei CassenEils in Cuxhaven in die Unternehmensgruppe „Aktien-Gesellschaft Ems“ ein. Bereits in den Vorjahren war die „AG Ems“ durch die Helgolandlinie auf der Strecke Wilhelmshaven-Helgoland tätig gewesen.
Die „AG EMS“ setzte 2013 als erste deutsche Reederei auf umweltfreundliche LNG-Technik und beauftragte den ersten europaweiten Umbau einer Fähre. Im selben Jahr investierte die „AG Ems“ in einen Neubau für den Fährverkehr nach Helgoland.


Borkumfähre
Die auf LNG-Antrieb umgebaute Borkumfähre, gut zu erkennen am hohen weißen Entgasungsmast zwischen den Schornsteinen

Zur Startseite