AKTIEN-GESELLSCHAFT REEDEREI NORDEN-FRISIA

Aktie AG Reederei Norden-Frisia

Stempel
Stempel 1 rückseitig

Stempel
Stempel 2 rückseitig

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juni 1951, # 001735

Auflage: 4.000 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juni 1951, # 000012

Auflage: 1.720 St.
dito stempelentwertet (Stempel 2) rückseitig, # 000044

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1965, # 005723

Auflage: 3.000 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1965, # 010013

Auflage: 1.280 St.
dito stempelentwertet (Stempel 2) rückseitig, # 010612

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1969, # 100014

Auflage: 2.000 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1969, # 011313

Auflage: 400 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1971, # 102102

Auflage: 1.440 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1971, # 008726

Auflage: 1.280 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Juli 1971, # 011734

Auflage: 600 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Dezember 1979, # 103549

Auflage: 500 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, Dezember 1979, # 012281

Auflage: 1.150 St.
dito stempelentwertet (Stempel 2) rückseitig, # 013367

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, August 1982, # 103942

Auflage: 500 St.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet (Stempel 1) rückseitig
Norderney, August 1982, # 013478

Auflage: 750 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Voraussetzungen

Im Jahr 1797 erlangte Norderney den Titel als erstes deutsches Nordseebad. Die Anreise gestaltete sich jedoch recht chaotisch. Schiffe legten nur von Bremen und Hamburg ab und erreichten Norderney manchmal erst nach Tagen. Ab 1843 wurde Norderney auch von Emden und Leer mit großen Dampfschiffen angefahren. Die Schiffe, die in dieser Zeit von dem heutigen Norddeich ablegten waren nur kleine unkomfortable Segler, deren Fahrplan von den Witterungsverhältnissen abhängig war.

Gründung

Im Juni 1871 beschlossen 23 Männer aus Norden und Norderney „den Verkehr nach den Inseln Norderney und Juist in geordnete Bahnen“ zu bringen und gründeten 1872 die Dampfschiffsrhederei Norden als Partenreederei. Der erste Dampfer wurde in Dienst gestellt, der die fahrplanmäßige Verbindung zwischen Norddeich und Norderney mit dem Schraubendampfer „Stadt Norden“ aufnahm. Ebenso wurde erstmals eine befestigte Landungsbrücke im Norderneyer Hafen errichtet. 1888 wurde die fahrplanmäßige Dampferverbindung im Sommerverkehr zwischen Norddeich und Juist mit dem Raddampfer „Ostfriesland“ aufgenommen.


Gründer des Unternehmens
Gründer der Reederei 1871

Konkurrenz und Fusion

Nach anfänglichen Problemen, wie der Unzuverlässigkeit im Winter, sowie dem daraus resultierenden Unmut der Norderneyer Bevölkerung entstand eine Einstiegschance für Konkurrenten. So wurde 1893 die Norderneyer Dampfschiffsrhederei Einigkeit gegründet. Der scharfe Konkurrenzkampf wurde jedoch beigelegt und bereits ein Jahr später bildete man eine Betriebsgemeinschaft mit dem Namen „Vereinigte Dampfschiffs-Rhedereien Norden und Norderney“. In Juist wurde durch die Rhederei „Norden“ eine Landungsbrücke errichtet sowie eine Schienenbahn mit Pferdeantrieb zwischen der Juister Landungsbrücke und dem Juister Inselbahnhof gebaut. Ebenso erhielt die Rhederei „Norden“ die Konzession zum Betrieb einer Kleinbahn mit Motorbetrieb in Juist.
Der Konkurrenzkampf entbrannte erneut 1906 als die Neue Dampfschiffs-Reederei Frisia als Konkurrenzlinie Norderney-Norddeich ihren Betrieb aufnahm. 1909, nach Liquidation der Norderneyer Dampfschiffsrhederei Einigkeit, schlossen sich die beiden übrig gebliebenen Reedereien zu einer Betriebsgemeinschaft zusammen und fusionierten schließlich 1917 zur Aktiengesellschaft Reederei Norden-Frisia.


Eiswinter 1909
Dampfer Frisia III im Eiswinter 1909

Ausbau

Den 1. Weltkrieg überstand man unversehrt. 1922 wurde die erste Motoren- und Maschinenwerkstatt erworben und der Fuhrpark erweitert. So wurde 1928 das erste Zweischrauben-Fahrgastschiff mit Motorenantrieb durch die Reederei gebaut sowie 1931 der Großgaragen-Betrieb in Norddeich eröffnet.
Im 2. Weltkrieg wurden die Schiffe von der Marine beschlagnahmt, für den Kriegsdienst umgebaut und gingen teilweise verloren. Nach Kriegsende wurden alle Schiffe der Reederei beschlagnahmt und die Briten übernahmen kurzzeitig den Inselverkehr, bis im Spätsommer 1945 die Reederei wieder ihren Betrieb aufnehmen konnte. Mit wachsendem Wohlstand und dem Ausbau des Tourismus begann in den 50er Jahren ein Aufschwung für die Frisia-Reederei, der Kapitalerhöhungen nötig machte. Bislang wurden nur Personen befördert, bei vielen Besuchern und Insulanern stieg jedoch das Interesse daran, wie es die Briten boten, ihr Auto mit auf die Insel zu nehmen. Dieser Wunsch wurde mit Hilfe von umgebauten Frachtern umgesetzt, bis schließlich 1962 die erste kombinierte Personen-Autofähre in Dienst gestellt wurde. 1969 erschloss die AG Reederei Norden-Frisia auch den Luftraum durch die Gründung der „FLN Frisia-Luftverkehr GmbH“. 1970 wurde die Frisia Luftverkehrs GmbH als Tochtergesellschaft ausgekoppelt.

Erneuerung

1971 begann das Computerzeitalter bei dem Unternehmen. Im Laufe der 80er Jahre wurde der gesamte Fuhrpark komplett erneuert bzw. umgebaut und Mitte der 90er Jahre abermals modernisiert. Ein weiterer Schritt wurde im April 2002 mit der neuen Frisia IV bewältigt. Das neue Schiff war erstmals eine Doppelendfähre, das heißt das Schiff brauchte in der Mole von Norddeich nicht mehr zu wenden und konnte in beide Richtungen fahren. Am 11.03.2003 wurde die Frisia VIII an eine Reederei in Costa Rica überführt. Sie fuhr dort unter dem Namen San Lucas II.


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