Adolf Ahlers Aktiengesellschaft

Aktie Adolf Ahlers

Aktie (Gründeraktie) über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Herford, August 1987, # 000584

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 39.950 St.

Aktie (Gründeraktie) über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Herford, August 1987, # 000292

Abb. Firmensignet links.

Aktie Adolf Ahlers

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Herford, Juni 1994, # 000431

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 10.000 St.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Herford, Juni 1994, # 000450

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 9.500 St.

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Unternehmensgeschichte

Gründung

Gegründet wurde die Tuchgroßhandlung 1919 durch Adolf Ahlers im friesischen Jever. Die handelsregisterliche Eintragung als Einzelfirma erfolgte am 30.07.1920. Im Jahr 1925 wurde der Sitz nach Oldenburg i.O. verlegt. 1932 wurde ein Produktionsbetrieb in Herford-Elverdissen eröffnet und der Sitz nach Herford-Elverdissen verlegt. 1936 wurde in Herford eine Wäschefabrik errichtet.

Stammsitz
Verwaltung 1932 in Herford Elverdissen. Reste des Schornsteins, als Erinnerung an die Anfänge, stehen heute noch auf dem modernen Verwaltungsgelände der Ahlers AG

Rechtliche Änderungen

Die Stammfirma nahm 1948 die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung an. 1950 wurde die Kommanditgesellschaft „Westfälisches Textilwerk Adolf Ahlers“ Obergesellschaft mit Adolf Ahlers als persönlich haftendem Gesellschafter. 1959 überschritt erstmals der Jahresumsatz die Marke von 100 Mio. DM.
Nach 1962 erfolgte eine Neuordnung der einzelnen Produktbereiche nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen. Für die Produktbereiche wurden Vertriebsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH gegründet. Diesen Vertriebsgesellschaften wurden die jeweiligen Produktionsstätten zugeordnet.

Produktionsveränderungen

Anzug

Nach dem Tod von Adolf Ahlers im Jahr 1968 trat sein ältester Sohn Jan A. Ahlers seine Nachfolge an. Im Jahr 1971 wurde erstmals ein Jahresumsatz von über 200 Mio. DM erreicht. Die Produktion wurde sukzessiv nach Süddeutschland und nach Österreich verlagert.
Im Jahr 1979 suchte Ahlers aufgrund des sich verstärkenden Preisdrucks aus den Entwicklungsländern nach eigenen Produktionsmöglichkeiten in lohngünstigen Ländern. Produktionsstätten wurden aus diesen Überlegungen in der Freihandelszone Katunayake, Sri Lanka, und in Port-au-Prince, Haiti, errichtet. Es erfolgte eine schrittweise Verlagerung der deutschen Fertigung in Niedriglohnländer; mehrere deutsche Produktionsstätten wurden geschlossen.
In den Jahren 1982 bis 1986 baute Ahlers die Lohnveredelung aus, in Österreich und Sri Lanka wurden Erweiterungsbauten errichtet. Der Bereich Damenoberbekleidung wurde aufgegeben.

Börsengang

Im Jahr 1986 wurden die entscheidenden gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen durchgeführt, um den Gang an die Börse vorzubereiten. Anfang 1987 erhielt dann die Adolf Ahlers GmbH die Rechtsform der AG. Die nachfolgende Hauptversammlung am 09.04.1987 beschloss, das Grundkapital um 5 Mio. DM auf 30 Mio. DM zu erhöhen. Der Gesamtmittelzufluss aus dieser Kapitalerhöhung diente der Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft. Die hierfür auszugebenden 100.000 Inhaberaktien wurden mit einer Gewinnanteilberechtigung ab 01.05.1987 ausgestattet. Ein unter Führung der Commerzbank stehendes Bankenkonsortium übernahm die Aktien und bot sie in der Zeit vom 22.05. bis 26.05.1987 einem breiten Publikum zur Zeichnung an. Der Kaufpreis je 50-Mark-Aktie wurde auf 300 DM festgesetzt. Dieses Aktienangebot war nach kürzester Zeit mehrfach überzeichnet.
Die erste Preisfeststellung im Geregelten Markt an den Börsen zu Düsseldorf und Frankfurt am Main erfolgte am 03.06.1987 zu einem Kurs von 320 DM. Die Ahlers AG nutzte die Zeit vor der Börseneinführung zur Darstellung des Unternehmens mit einer breit gestreuten Finanz-Imageanzeigenserie. Sie sollte den Auftakt eines offenen Dialogs mit den zukünftigen Aktionären und der interessierten Öffentlichkeit bilden.

Neuere Entwicklungen

Seit 1992 wurde die Ahlers AG Lizenznehmer von Pierre Cardin in Paris. Im Jahre 1996 wurde die eterna Beteiligungs-AG, Passau in erworben. eterna war Marktführer für bügelfreie Hemden in Deutschland. Drei Jahre später wurden mit der Gin Tonic Special Mode GmbH, Stuttgart und der Brandt Sportive Mode GmbH, Kassel, zwei weitere Unternehmen akquiriert. Im Jahr 2000 wurden die weltweiten Rechte an der Marke Otto Kern erworben.

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