AKTIENBRAUEREI-BÜRGERBRÄU AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Aktienbrauerei-Bürgerbräu AG

Aktie Lit. B über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Ludwigshafen/Rh., Oktober 1952, # 000399

Abb. Firmensignet oben in den Ecken.
Auflage: 1.000 St.

Aktie Lit. A über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Ludwigshafen/Rh., Oktober 1952, # 000157

Abb. Firmensignet oben in den Ecken.
Auflage: 2.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

„Aktienbrauerei Ludwigshafen“

Am 18.11.1861 wurde in Ludwigshafen unter Beteiligung des Bierbrauers Georg Pschorr aus München, des Ludwigshafener Bürgermeisters Heinrich Wilhelm Lichtenberger und des Industriellen Paul Franz Giulini die Aktienbrauerei als eine der ältesten im damaligen Königreich Bayern gegründet. Das Aktienkapital betrug ursprünglich 320.000 fl. in 320 Aktien à 1.000 fl. 1885 wurde der Wert in 640 Aktien à 1.000 Mark umgewandelt und 1886 auf ein Gesamtkapital von 800.000 Mark, in der Generalversammlung vom 31.05.1899 auf 1.600.000 Mark erhöht. Der Gesamtbierausstoß betrug im Wirtschaftsjahr 1897/98 90.000 Hektoliter.

„Bürgerbräu Ludwigshafen“

Am 05.04.1890 gründeten mehrere Ludwigshafener Bürger, darunter der Verleger Julius Waldkirch, zum Fortbetrieb der älteren Brauerei von Johan Peter Fuhrer sowie „Verkauf von Bier und der sich ergebenden Nebenprodukte“ die Bürgerbräu Ludwigshafen am Rhein AG. Die Produktionsstätte lag zwischen der Ludwig- und Bismarckstraße inmitten der Stadt. In Mutterstadt in der Pfalz besaß die Gesellschaft eine eigene Mälzerei. Obendrein nannte die Bürgerbräu 99 % der Aktien der Pfalzbrauerei AG (Neustadt/Weinstraße) ihr Eigentum. Das Grundkapital belief sich 1899 auf 500.000 Mark in 500 Aktien à 1.000 Mark. Der Jahresausstoß betrug vor dem 1. Weltkrieg rund 120.000 Hektoliter.

Zusammenschluss

Nach dem 2. Weltkrieg schlossen sich 1951 die „Aktienbrauerei Ludwigshafen“ und die „Bürgerbräu Ludwigshafen“ zur „Aktienbrauerei-Bürgerbräu“ zusammen. Beim darauf folgenden Börsengang 1952 wurden obige Aktien ausgegeben.
Ende der 1960er Jahre offerierte der Großaktionär Henninger-Bräu einen Aktientausch und die neue „Aktienbrauerei-Bürgerbräu AG“ wurde vollständig von Henninger übernommen, die Börsennotitz eingestellt. Großaktionär war später die Eichbaum-Brauerei in Mannheim. Sie prägte bis in die 1970er Jahre den Biermarkt in der Region. 1974 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH. 1979 wurde die Brauerei liquidiert.
Die Marke Bürgerbräu wurde in den 1990er Jahren durch eine Hausbrauerei am alten Standort wiederbelebt.


Bierdeckel der Aktienbrauerei
Bierdeckel

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