A. STEIGENBERGER HOTELGESELLSCHAFT KOMMANDIT-GESELLSCHAFT AUF AKTIEN

Aktie A. Steigenberger Hotelgesellschaft

Aktie über 200 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Frankfurt a.M., Dezember 1954, # ohne Nummer

Abb. zweimal Firmensignet oben.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt a.M., Dezember 1954, # 001040

Abb. zweimal Firmensignet oben.
Auflage: 2.600 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Frankfurt a.M., April 1957, # ohne Nummer

Abb. zweimal Firmensignet oben.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt a.M., Juli 1965, # 000338

Abb. zweimal Firmensignet oben.
Auflage: 500 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet und strichentwertet vorderseitig, # ohne Nummer
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt a.M., Juli 1965, # 003888

Abb. zweimal Firmensignet oben.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft

Aktie Steigenberger Hotels

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Frankfurt a.M., Oktober 1991, # ohne Nummer

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung durch Albert Steigenberger

Die Gründung der Rechtsvorgängerin der Firma erfolgte 1874. 1930 übernahm Generalkonsul Albert Steigenberger, Kaufmann aus Niederbayern, das Gründungshotel in Baden-Baden, den Europäischen Hof. Zehn Jahr später erwarb er den Frankfurter Hof in Frankfurt am Main. Das Haus wurde nach nur vier Jahren durch die Bomben des 2. Weltkriegs zerstört. 1948 erfolgte die Wiedereröffnung mit zunächst 20 Betten und fünf Jahre später war das erste Haus am Platze wieder vollständig aufgebaut.

Auf- und Ausbau

Steigenberger übernahm die Häuser Badischer Hof in Baden-Baden (1949) und Ritter′s Parkhotel in Bad Homburg (1950). Dabei wurde Albert Steigenberger bereits von seinem Sohn Egon unterstützt. Ende 1951 wurde die Umwandlung der Gesellschaft in die A. Steigenberger Hotelgesellschaft KGaA beschlossen.
Zum Unternehmen kamen weitere Häuser dazu, das Palasthotel Mannheimer Hof in Mannheim (1956), das Grandhotel Axelmannstein in Bad Reichenhall (1956), das Graf Zeppelin in Stuttgart (1957) und der Duisburger Hof in Duisburg (1958).

Ausbau durch Egon Steigenberger

Der Firmengründer Albert Steigenberger starb 1958. Sein Sohn Egon übernahm die Gesellschaft und führte die Geschäfte weiter. Er bereitete die Gesellschaft für die Herausforderungen der Zukunft vor, wie den Flugverkehr, die Internationalisierung und den Ferientourismus. Das Unternehmen expandierte. 1960 wurden die Flughafenrestaurants in Frankfurt eröffnet.

Steigenberger Hotel de Saxe, Modellansicht
Steigenberger Hotel de Saxe, Modellansicht

Die 70er Jahre

1972 erwarb Egon Steigenberger die Hotelberufsfachschule in Bad Reichenhall zur Förderung von Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Tochtergesellschaften entstanden, die Frankhof-Kellerei in Hochheim am Main, die *H*E*A*D GmbH, eine Firma für die Einrichtung und Ausstattung von Hotelbetrieben und die Steigenberger Consulting GmbH, eine Beratungsfirma für die Bereiche Hotelwesen und Tourismus.
Steigenberger entwickelte neuartige Ferienhotels und Urlaubskonzepte mit Animation, Sport-, Kultur- und Gesundheitsprogrammen. Die Prototypen entstanden im Bayerischen Wald (in Lam und in Grafenau).
Bis zum Ende der 70er Jahre kam eine Reihe namhafter Hotels hinzu in bekannten Kurorten wie Bad Kissingen und Bad Neuenahr oder am neuen Luftfahrt-Drehkreuz Europas, am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen.

Die 80er und 90er Jahre bis heute

Es wurden weitere Hotels in die Gesellschaft aufgenommen, zum Beispiel Häuser in Berlin, Baden-Baden, Bonn sowie Saanen-Gstaad und Davos in der Schweiz. 1985 starb Egon Steigenberger. Das Unternehmen wurde in eine AG umgewandelt, an der die Steigenberger-Familie 99,6 % der Anteile hielt.
1990 übernahm Steigenberger das Management des Gästehauses der Deutschen Bundesregierung auf dem Petersberg.
1991 startete das Unternehmen mit dem InterCityHotel in Frankfurt seine Mehrmarkenstrategie. Erstmals konnten Gäste bei Steigenberger in Hotels der 3-Sterne-Kategorie wohnen.
1992 wurde in Speyer das erste 2-Sterne-Hotel der Gesellschaft eröffnet. Mit der Marke Steigenberger Esprix Hotels hatte das Unternehmen Häuser entwickelt, die so viel Komfort wie nötig und so wenig Überflüssiges wie möglich bieten.
1993 eröffnete Steigenberger in Jena sein erstes Steigenberger Maxx Hotel. Diese standen für lässig-nostalgischen Komfort mit "american touch". Die 90er Jahre waren die expansionsreichste Zeit des Unternehmens: Mehr als 40 neue Häuser wurden eröffnet bzw. übernommen. Steigenberger engagierte sich in Österreich mit fünf Hotels. Die Zahl der InterCityHotels wuchs auf 16 und im Norden Deutschlands standen die ersten 3-Sterne-Ferienhotels der Gesellschaft für Ostsee-Urlauber offen. Am Frankfurter Flughafen wurde ein zweites Haus, das Steigenberger Esprix Hotel Frankfurt Airport, eröffnet.
2003 erwirtschafteten 5.446 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 441,3 Mio. EUR. 2009 verkaufte die Familie die Aktienmehrheit an einen ägyptischen Hotelmagnaten. Kurz darauf kam es zum Squeeze-out der wenigen noch verbliebenen Kleinaktionäre.


Steigenberger Strandhotel Zingst, Modellansicht
Steigenberger Strandhotel Zingst, Modellansicht

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