BAYERISCHE MOTOREN WERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie BMW
Vorderseite

Aktie BMW
Rückseite

Aktie (Nachdruck von „sammleraktien-online.de“) über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons
München, Januar 1961, # 000787

Text rückseitig: „Nachdruck zu Dekozwecken...“
Abb. BMW-Signet.

Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft

Aktie BMW

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 11-30 (inkl. Erneuerungsschein), aufgedruckt „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
München, Juli 1970, # 000000

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, Januar 1971, # 205608

Abb. BMW-Signet.

Aktie (Fotokopie) über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
München, Juli 1977, # 000000

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kupons Nr. 25-30 (inkl. Erneuerungsschein), aufgedruckt „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
München, Juli 1977, # 000000

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, Kupons Nr. 25-30 (inkl. Erneuerungsschein), aufgedruckt „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
München, Juli 1977, # 000000

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1978, # 110786

Abb. BMW-Signet.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 27-30 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1978, # ohne Nummer

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1982, # ohne Nummer

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1986, # ohne Nummer

Abb. BMW-Signet.
dito aufgedruckt „Muster“ auf Normalpapier, ansonsten nicht entwertet, # 000000

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1986, # ohne Nummer

Abb. BMW-Signet.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons,stempelentwertet rückseitig
München, Dezember 1996, # 00016127

Abb. BMW-Signet.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
München, Dezember 1996, # 30016610

Abb. BMW-Signet.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, # ohne Nummer
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
München, Dezember 1996, # 50019150

Abb. BMW-Signet.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, # ohne Nummer
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Vorzugsaktie BMW

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
München, Juli 1989, # 0001041

Abb. BMW-Signet.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig, # ohne Nummer
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 0000000

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Wasserzeichenpapier, ansonsten nicht entwertet
München, Juli 1989, # 0000000

Abb. BMW-Signet.

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
München, Dezember 1996, # 00000000

Abb. BMW-Signet.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
München, Dezember 1996, # ohne Nummer

Abb. BMW-Signet.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

BMW FINANCE N.V.

Teilschuldverschreibung BMW

Inhaber-Teilschuldverschreibung mit variablem Zinssatz, über 10.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März⁄September, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Den Haag, März 1993, # 00000

Abb. BMW-Signet.
Diese Finanzierungstochter der Bayerische Motorenwerke AG platzierte international mehrere Anleihen unter der unbedingten Garantie der Muttergesellschaft BMW.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Beginn

Vorgänger von BMW war die 1913 von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Sie änderte ihren Namen im April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG.
1922 verließ Hauptaktionär Camillo Castiglioni die Firma und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken. Diese waren aus dem am 07.03.1916 registrierten Gustav-Otto-Flugzeugwerk von Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders hervorgegangen. Dieser 07.03.1916 gilt in der offiziellen Firmengeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni wurde aus den Bayerischen Flugzeugwerken BMW.
1923 begann die Fertigung von Motorrädern, ab 1927 wurden Flugmotoren gefertigt und verschiedener Werke erworben.

BMW-Logo

Start als Automobilhersteller

Mit dem Namen BMW verbindet man zwar einen urbayerischen Hersteller von Automobilen, aber nicht in Bayern sondern im preußischen Berlin wurde das erste Auto von BMW hergestellt. Am 22.03.1929 verließ der „Dixi“ als BMW 3⁄15 PS die Montagehallen in Berlin Johannistal. Zwar hatte man im thüringischen Eisenach im November 1928 die Fahrzeugfabrik Eisenach übernommen um dort den 80 km⁄h schnellen und 2.500 RM teuren Kleinwagen zu produzieren, da man sich aber für eine neu entwickelte Ganzstahlkarosserie entschied und diese bei der Berliner Ambi-Budd produziert wurde, entschied man sich, die Fertigung zunächst in Berlin aufzunehmen. Zu groß waren die Sorgen, beim Transport nach Eisenach könnten die Karosserien Lackschäden und die Polster Beschädigungen erhalten. Insgesamt wurden in Berlin rund 1.000 Modelle dieses Typs montiert und in einer Halle dieses Zulieferers zwischengelagert. Erst dann verlagerte man die komplette Fertigung nach Eisenach.

Zweiter Weltkrieg

Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs konzentrierte sich BMW ganz auf den Flugmotorenbau. Der bis zu 1467 kW (2000 PS) starke Doppel-Sternmotor BMW 802 war einer der wichtigsten deutschen Flugzeugmotoren. Er wurde unter anderem in die Focke-Wulf Fw 190 eingebaut. Außerdem wurden die „Wehrmachtsgespanne“, schwere Motorräder mit angetriebenem Beiwagen und zwischen 1937 und 1942 das Automodell 325 gebaut.
BMW setzte zur Fertigung von Flugzeugmotoren zahlreiche Zwangsarbeiter ein, die in einem Außenlager vom Kz Dachau untergebracht waren.

BMW-Isetta

Nachkriegszeit

Mit der Teilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg ging das Werk in Eisenach verloren. In München waren bis dahin noch nie Automobile produziert worden. Zusätzlich war das Stammwerk zerbombt und von Demontagen betroffen. Zunächst hielt sich BMW mit der Fabrikation von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über Wasser. Doch 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden. Der BMW 501, ein exklusives Luxusmodell, erhielt ob seiner geschwungenen Karosserieform bald den Spitznamen „Barockengel“. Die Produktion dieses Wagens war leider so aufwändig, dass BMW bei jedem verkauften Exemplar ca. 4.000 DM Verlust einfuhr. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 50er Jahre stark rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der 1955 in Produktion genommene Kleinstwagen Isetta, eine Lizenzproduktion des italienischen ISO-Konzerns konnte die sich schnell verschärfende Finanzkrise nicht abwenden. Autos der Mittelklasse fehlten damals im BMW-Modellprogramm.

Krise und Wiederaufstieg

Man sah als einzige Lösung den Verkauf an Daimler-Benz. Die Hauptversammlung am 09.12.1959 sollte jedoch in die Geschichte des Unternehmens eingehen. Zwei Kleinaktionäre machten mobil gegen das Angebot aus Stuttgart. Eine weitere Sanierungs-HV im November 1960, zu der schon das beginnende Engagement von Dr. Herbert Quandt bekannt war, der sich in der Folgezeit verstärkt bei BMW beteiligte, rettete so die Selbständigkeit von BMW.
Die schlimmste Zeit war überstanden, zumal mit dem Model 700 sich neuer Erfolg einstellte. Mit der Verlagerung der Produktionsstruktur vom Kleinwagen zum Mittelklassewagen 1501 begann der Aufstieg. Dieser Wagen verkaufte sich ab 1961 über 360.000 mal. Der 1968 vorgestellte BMW E3 „2500“, später auch „2800“,“3,0 SI“ begeisterte die Fachwelt durch seine Laufruhe und sein Durchzugsvermögen.

Das Rover-Debakel

Anfang der 90er Jahre glaubte man bei BMW, langfristig auf dem Weltmarkt nur als großer Volumenhersteller überleben zu können. Um nicht selbst eine Frontantriebsplattform etc. entwickeln zu müssen und um die nötigen Kapazitäten zu gewinnen, übernahm BMW deshalb 1994 den britischen Hersteller Rover Group. Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung, die BMW insgesamt 9 Mrd. DM und den Vorstandsvorsitzenden Pischetsrieder sowie den Technikvorstand Reitzle ihre Posten kostete. Beide schieden aus dem Unternehmen BMW aus.
Von Anfang an hatte die Zusammenarbeit mit der Rover Group nicht reibungslos funktioniert. Die noch im Joint Venture mit Honda entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet und wenig attraktiv. Auch die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig. Auf Grund des sehr traditionellen Designs und des fehlenden Images von Rover wurden die erwarteten Verkaufszahlen nie erreicht. Die von Rover erwirtschafteten Verluste wurden durch die 30prozentige Aufwertung des Britischen Pfundes im Zeitraum von 1994 bis 2000 gegenüber der DM multipliziert.
Aus diesen Gründen zog BMW im Jahr 2000 die Notbremse und beendete das Projekt Rover. MG-Rover wurde für die symbolische Summe von fünf Pfund an eine britische Investorengemeinschaft verkauft, Land Rover ging für einen wesentlich höheren Preis an Ford. Nur die Kleinwagen-Marke Mini verblieb in der BMW Group.


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