Beate Uhse Aktiengesellschaft

Beate Uhse AG
Die erotischste Aktie der Welt mit nackter Frau im Unterdruck. Zwei Mädchen in Bikini und Badeanzug.

Beate Uhse unter UV-Licht
Hält man die Aktie unter UV-Licht, dann erscheinen noch zwei weitere wohlproportionierte Mädchen in für das bloße Auge nicht sichtbarem fluoreszierendem Sicherheitsdruck.

Aktie über 1 €, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 3-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Flensburg, Mai 1999, # 000115468

Abb. die erotischste Aktie der Welt mit nackter Frau im Unterdruck. Zwei Mädchen in Bikini und Badeanzug. Unter UV-Licht erscheinen zwei weitere wohlproportionierte Mädchen in für das bloße Auge nicht sichtbarem fluoreszierendem Sicherheitsdruck.
dito aufgedruckt „Muster“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # 000000000

Aktie über 20 € (20x1), DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 8-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Flensburg, Mai 1999, # 900004222

Abb. die erotischste Aktie der Welt mit nackter Frau im Unterdruck. Zwei Mädchen in Bikini und Badeanzug. Unter UV-Licht erscheinen zwei weitere wohlproportionierte Mädchen in für das bloße Auge nicht sichtbarem fluoreszierendem Sicherheitsdruck.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Kindheit

Bereits als Kind wollte Beate Uhse hoch hinaus. Schon als ein kleines Mädchen, sie wurde am 25.10.1919 als Tochter eines Gutbesitzers und einer Ärztin in Ostpreußen geboren, träumte sie vom Fliegen. Mit 17 Jahren setzte Beate Uhse ihre Kindheitsträume in die Realität um. Als einziges Mädchen unter 60 Flugschülern erwarb sie 1936 den Pilotenschein. Ihrer Laufbahn als Berufspilotin und Jagdfliegerin stand nichts mehr im Wege.

Telefonkarte

Neuanfang

Im Frühjahr 1945 flüchtete Beate Uhse in einem Wehrmachtsflugzeug aus dem eingeschlossenen Berlin nach Nordfriesland. Mit an Bord war ihr zweijähriger Sohn Klaus. Als Flüchtling, Mutter und Witwe musste sie sich eine neue Existenz aufbauen. 1946 zog Beate Uhse nach Flensburg und begann von dort aus ihre erste Aufklärungskampagne. Nach Kriegsende plagte die Frauen nicht nur die Sorge um Essen und Unterkunft, sondern auch das Problem der ungewollten Schwangerschaften. Es gab keine Verhütungsmittel. Beate Uhse erkannte die „Marktlücke“ und beriet die Frauen über natürliche Verhütungsmethoden. Sie verfasste Handzettel, auf denen sie die Berechnung der unfruchtbaren Tage nach der Knaus-Ogino-Methode erklärte. Diese „Schrift X“ legte den Grundstein für die Firma Beate Uhse.

Firmengründung

1948 heiratete Beate Uhse den Flensburger Kaufmann Ernst-Walter Rotermund. Ab diesem Jahr begann auch das Versandhandelsgeschäft, mit dem Beate Rotermund ihr Aufklärungsmaterial verschickte. Mit Hilfe ihres zweiten Mannes baute die junge Geschäftsfrau ihr Sortiment aus und vertrieb u.a. auch Kondome. Seit Februar 1951 hieß die Firma „Versandhaus Beate Uhse“ und wurde so im Flensburger Handelsregister eingetragen. Beate Rotermund behielt den Namen ihres ersten Mannes ganz bewusst bei. Uhse war kürzer und der Name wurde zur Marke.
1952 bestand der Firmenprospekt aus acht zusammengefalteten Seiten. Vertrieben wurden Bücher über Aufklärung, Kondome, Salben und Sex. Natürlich ging es nur um Sex in der Ehe und alles war nur angedeutet. Die Firma beschäftigte sechs Mitarbeiter.

Sexshops

1962 eröffnete das Unternehmen den ersten Sexshop der Welt, der sich damals „Institut für Ehehygiene“ nannte. Im Sortiment waren Dessous, Magazine, Bücher, Verhütungsmittel, pharmazeutische Präparate und Stimulationsartikel, aber noch keine Filme. Die Nachfrage nach den Artikeln ist war groß. Durch das Engagement der Geschäftsfrau entwickelte sich rasch eine Ladenkette. 1971 gab es in Deutschland schon 25 Shops.
In den ersten Jahren war Verhütung und Aufklärung das Hauptziel der Firma. Als es Mitte der 70er Jahre durch gesetzliche Veränderungen zur Freigabe der bis dahin streng regulierten Pornografie kam, boomte die Sexindustrie. Die Shops schossen wie Pilze aus dem Boden.


erotisches Bild

Aktiengesellschaft und Börsengang

1981 wurde die Beate Uhse Aktiengesellschaft gegründet und das Unternehmen einer Realteilung unterzogen. Die Söhne von Beate Uhse, Klaus und Dirk Rotermund, führten den Versand und Verlag fort. Beate Rotermund leitete weiterhin, gemeinsam mit ihrem Sohn Ulrich, die Läden und den Großhandel.
Im Jahre 1999 ging das Unternehmen schließlich an die deutsche Börse. Es war der richtige strategische Schritt für die internationale Expansion des Unternehmens. Die Commerzbank wollte die AG beim Börsengang nur mit spitzen Fingern anfassen, die anderen Banken übrigens überhaupt nicht. Dennoch entwickelte sich die Aktie deutlich besser als viele andere Papiere, die in dieser Zeit ausgegeben wurden.

Weiterentwicklung

Beate Rotermund starb am 16.07.2001 an den Folgen einer Lungenentzündung. In Andenken an die Firmengründerin verlieh Beate Uhse erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Unternehmerinnen-Preis.
Die Marke Beate Uhse erhielt 2002 ein neues Design. Die Zahl „69“ wurde zum Symbol des Slogans „Sex up your Life“.
Ab 2003 zeigten sich die Handballspieler der SG Flensburg-Handewitt von ihrer sexy Seite. Auf ihren Hosen prangte hinten das Logo „Beate Uhse“.
Im selben Jahr kaufte Beate Uhse die holländische Einzelhandelskette „Christine Le Duc“. Damit besaß Beate Uhse in Holland immerhin 67 Shops. 2005 stieg Beate Uhse mit Blue Movie auch ins Erotik-TV-Geschäft ein.


Autogrammkarte
Autogrammkarte von Beate Uhse

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