CANON INC.

Optionsschein Canon Inc.

1 Inhaber-Optionsschein ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 5.000 DM einer 4 % DM-Optionsanleihe, DIN A 4 hoch, 91⁄95, nicht entwertet
Tokio, Mai 1991, # 02602

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 20.000 St.

4 Inhaber-Optionsscheine ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 5.000 DM einer 4 % DM-Optionsanleihe, DIN A 4 hoch, 91⁄95, nicht entwertet
Tokio, Mai 1991, # 21117

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 20.000 St.

50 Inhaber-Optionsscheine ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 50.000 DM einer 4 % DM-Optionsanleihe, DIN A 4 hoch, 91⁄95, nicht entwertet
Tokio, Mai 1991, # 40113

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 10.000 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

Anfänge

Die Canon Inc. ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Tokio, das 1933 unter der Bezeichnung Seikikogaku kenkyusho (Labor für optische Präzisions-Instrumente oder Precision Optical Industry Co. Ltd.) gegründet wurde. Die Firma wurde von Yoshida Goro, Uchida Saburo und dem Arzt Takeshi Mitarai gegründet. Das ursprüngliche Ziel des Unternehmens war es, preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen.
So wurden bis Juni 1934 erste Prototypen unter der Bezeichnung Kwanon entwickelt und vorgestellt, die optisch sehr stark an die Leica I erinnerten. Im Februar 1936 brachte Canon die „Hansa Canon“ für 275 Yen auf den Markt. Ab 1939 ergänzten die Leica-Nachbauten Canon S, J, NS und JS das Angebot.
Canons Unternehmensphilosophie „Kyosei“ bildete den Kern des Wertesystems sowie der Geschäfts- und Sponsoring-Aktivitäten. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie „Zusammen leben und arbeiten für das Gemeinwohl“.

Zubehör Canon

Weitere Entwicklung

In den folgenden 25 Jahren bestimmten hauptsächlich Kleinbild-Messsucherkameras und dazugehörige Objektive (Leica-Schraubgewinde) das Angebot. Mit der Canon-V entwickelte sich ab 1956 das typische „Canon-Design“ das bis in die 1990er Jahre bestimmend war. Als einzige Kleinbildkamera brachte Canon Schnellspannhebel, Filmrückspulkurbel, aufklappbare Rückwand und (ab 1961) eingebaute Belichtungsmesser. Weitere Modelle waren die Canon V-T (mit Schnellspannhebel im Bodendeckel), Canon VI (mit verstellbarer Suchervergrößerung), Canon-P und Canon-7, die mit den besten Messsucherkameras von Leitz und Nikon konkurrierten. In den frühen 1960er Jahren wurden auch hervorragende und kompakte Objektive entwickelt, die noch als FL- und FD-Linsen weiter produziert wurden. Unter den japanischen Herstellern Zunow, Nikon und Canon entstand zu einer Zeit, als Farbfilme zwischen 10 und 25 ASA Empfindlichkeit hatten, ein prestigeträchtiges Rennen um die lichtstärksten Objektive. Am berühmtesten war das lichtstärkste jemals serienmäßig gebaute Normalobjektiv 0.95⁄50, das nur an die Canon-7 passte. Um 1968 wurden die Kleinbild-Messsucherkameras von Canon eingestellt. Der Markt für anspruchsvolle Amateur- und Profikameras verlangte jetzt nach Spiegelreflexkameras. Canon produzierte mittlerweile auch Filmkameras, kleine automatische Kleinbildkameras und Tischrechner.

F-Serie

Die Spiegelreflexkameras der F-Serie, welche im April 1964 mit der Canon FX eingeführt wurde, läuteten den Siegeszug von Canon ein. Mit der FT QL (QL= Quick Load) wurde im März 1966 eine stark vereinfachte Filmeinlegung eingeführt, bei der man den Kleinbildfilm nicht mehr mühsam einzufädeln brauchte. Das Spitzen- und Profi-Modell F-1 gab es in insgesamt 3 Versionen, die 1971 eingeführte F-1, die 1976 leicht überarbeitete F-1n und schließlich die von 1981 bis 1988⁄1992 gebaute F-1 New. In allen Versionen waren sowohl der Sucher als auch die Mattscheiben austauschbar.

A-Serie

Im April 1976 brachte Canon mit der AE-1 mit Blendenautomatik das erste Modell der A-Serie auf den Markt, welches die bisherige Kameratechnik revolutionieren sollte, denn sie war die erste Kamera, deren Belichtungsprogramm von einer CPU gesteuert wurde. Sie war damit die erste vollelektronische Spiegelreflexkamera. 1981 folgte die Nachfolgerin, die neben der Canon-typischen Blendenautomatik nun auch eine Programmautomatik anbot. Auch ihre Sucheranzeigen waren nun elektronisch.

T-Serie

Im März 1983 wurde mit der T-50 die T-Serie eingeführt. Diese Kameras hatten ebenfalls noch keinen Autofokus, aber schon einen eingebauten Motorantrieb, die FD-Objektive der F- und A-Serie konnten somit an dieser Serie weiterverwendet werden. Die T-Serie wurde mit Hilfe von Digitalanzeigen auf dem Gehäuse und im Sucher eingestellt. Die Einstellung erfolgte durch Druckknöpfe.
Die T-70 übernahm die Rolle der A-1 als Spitzenkamera für den engagierten Amateur und bot zusätzlich noch einen eingebauten Winder (d.h. einen Motoraufzug), der den Film automatisch transportierte. Die T-70 war sehr erfolgreich und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Die T-90 stellte letztendlich das letzte, aber auch das am besten ausgestattete Modell mit dem Canon FD Bajonett dar. So beherrschte die T-90 wahlweise die Integral-, die Selektiv- oder die Multi-Spotmessung, enthielt eine TTL-Blitzautomatik und erreichte mit ihrem eingebauten Motor eine Serienbildrate von 4,5 Bildern⁄Sekunde. Mit ihr waren Verschlusszeiten bis zur 1⁄4000 Sekunde möglich.

EOS

Canon stellte mit der EOS 650 seine erste Autofokus-Spiegelreflexkamera mit dem völlig neuen EF Bajonett für das Kleinbildformat im März 1987 vor. Mit der EOS 1 gelang es Canon erstmals, mit den bis dahin dominierenden Nikon-Kameras gleichzuziehen. Der Name EOS stand für Electro-Optical System.

Digitalkameras

Canon bot Digitalkameras seit etwa 1984 an. Die erste erhältliche Kamera war die Canon RC-701 der RC-Modellreihe. Später folgten digitale Kompaktkameras der Reihen PowerShot und Digital IXUS sowie die digitalen Spiegelreflexkameras der EOS Digital-Serie.
Seit 2002 ist Canon in Westeuropa Marktführer bei Digitalkameras. Die Rekordumsätze, die das Unternehmen etwa seit der Jahrtausendwende erwirtschaftete, resultierten vor allem aus dem sprunghaft gestiegenen Absatz von Digitalkameras.

Canon Deutschland

Die erste deutsche Niederlassung wurde 1973 unter dem Namen Canon Copylux GmbH in Düsseldorf gegründet und zog ein Jahr später nach Willich. 1990 wurden die Unternehmen Canon Copylux und Canon Rechner Deutschland zur Canon Deutschland GmbH zusammengelegt. Canon unterhielt seit 1995 in Krefeld eine Handelsniederlassung. Zum 01.07.2001 kam mit der ehemaligen Euro-Photo GmbH (seit 1985 zu Canon gehörig) die Kamerasparte an Bord. In Gießen wurde das einzige europäische Druckerwerk eröffnet. Jedoch wurde die Produktion 2008 eingestellt und der Standort Gießen zum Servicezentrum umgestellt.


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