CONTINENTAL GUMMI-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Continental Gummi-Werke

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Hannover, Juli 1951, # 045509

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.
Auflage: 85.400 St.
Faks. Dr. Georg von Opel als Aufsichtsratsvorsitzender (aus der bekannten Automobil-Dynastie).

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Hannover, Juli 1958, # 040168

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.
Auflage: 31.000 St.
Faks. Dr. Georg von Opel als Aufsichtsratsvorsitzender (aus der bekannten Automobil-Dynastie).

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Hannover, Juli 1966, # 105320

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.
Auflage: 120.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 21-40 (inkl. Erneuerungsschein), stempelentwertet vorderseitig und Abheftlochung oben und unten, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 21-40 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung oben und unten und stempelentwertet vorderseitig
Hannover, Juli 1966, ohne Nummer

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.

Continental Gummi-Werke Aktiengesellschaft

Teilschuldverschreibung Continental Gummi-Werke

5 % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Februar, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Hannover, Januar 1984, # ohne Nummer

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd klein oben und Firmensignet „Continental“.

Optionsschein Continental Gummi-Werke

Optionsschein ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung einer 5 ½ % DM-Optionsanleihe für 1 Aktie im Nennbetrag von 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-F unten anhängend, nicht entwertet
Hannover, September 1986, # 027062

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd klein oben.
Auflage: 150.000 St.
dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links, # 000000

Optionsschein ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung einer 5 ½ % DM-Optionsanleihe für 5 Aktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-F unten anhängend, nicht entwertet
Hannover, September 1986, # 164652

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd klein oben.
Auflage: 150.000 St.
dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links, # 000000

Continental Aktiengesellschaft

Aktie Continental AG

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 41-60 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Hannover, August 1995, # 000147

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 41-60 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Hannover, August 1995, # ohne Nummer

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.

Aktie über 500 DM (100x5), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 41-60 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Hannover, August 1995, # ohne Nummer

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.

Aktie über 2.500 DM (500x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Hannover, August 1995, # ohne Nummer

Abb. der Continental-Schutzmarke mit dem Pferd.

CONTI-GUMMI FINANCE B.V.

Optionsschein Conti-Gummi Finance

Inhaber-Optionsschein ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 1.000 DM einer 5 ½ % DM-Optionsanleihe, DIN A 4 hoch, 1986/94, nicht entwertet
Amsterdam, September 1986, # 300662

dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links, # 000000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

Die Gründung

Als das Unternehmen mit seiner Tätigkeit im 19. Jahrhundert begann, träumte man höchstens von hohen Geschwindigkeiten. Kein Wunder, von Autos war weit und breit noch nichts zu sehen. Pferdekutschen beherrschten das Straßenbild in Hannover bei der Gründung im Jahr 1871. Die Gesellschaft nannte sich damals „Continental-Caoutchouc & Gutta-Percha Compagnie“.

Das springende Pferd

Continental begann mit der Produktion von Weichgummiwaren und gummierten Stoffen. Aber auch Massivbereifungen für Kutschen und Fahrräder gehörten zum Sortiment und man näherte sich behutsam seinem heutigen Unternehmenszweck, der Produktion von Autoreifen. Als Markenzeichen wurde 1882 das springende Pferd eingetragen, welches bis heute Gültigkeit hat. Sicher hing die Wahl des Pferdes mit der Produktion von Bereifungen für die damals üblichen Kutschen zusammen, zum anderen stand das Pferd bestimmt auch für geschmeidige Schnelligkeit und nicht zuletzt ist es das Wappentier von Niedersachsen.

Von der Kutsche übers Fahrrad zum Auto

1892 machte das Unternehmen dann einen weiteren Schritt. Es stellte als erste deutsche Firma Fahrrad-Luftreifen, so genannte Pneumatics her. Sechs Jahre später begann dann die Produktion von profillosen Luftreifen für die ersten Automobile. 1901 gewann dann ein, erstmals Mercedes genannter Daimler auf diesen Reifen das Rennen Nizza-Salon-Nizza. Weitere Erfolge kamen hinzu. So errangen Daimler 1914 die ersten drei Plätze beim Großen Preis von Frankreich auf Continental-Reifen. Dann wurde es durch die zwei Weltkriege ruhiger. Erst in den Fünfzigern gelang es, in enger Zusammenarbeit mit Daimler-Benz und Porsche, an die großen Rennerfolge der Vorkriegszeit anzuknüpfen. Fahrer wie Karl Kling, Stirling Moss und Juan Manuel Fangio errangen in Fahrzeugen mit Gummi von Continental auf den Felgen Siege bei der Carrera Panamericana und den Großen Preisen von Frankreich, England, Holland und Italien.

Anzeige für den Automobil- und Fahrradreifen
Anzeige für den Automobil- und Fahrrad-Reifen von 1911

Reifen ist nicht gleich Reifen

Aber nicht nur auf den Rennstrecken machten die Reifen eine gute Figur. Das Unternehmen hatte auch bei den „normalen“ Verbrauchern Erfolg. Vorausetzung war eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung des Sortiments. So rollten erstmals auf der Welt im Jahr 1904 Reifen mit Profil aus den Continentalfabriken, ein Jahr später Nietengleitschutz-Reifen, die den späteren Spikes-Reifen ähnelten. Nach und nach kamen immer weitere Erfindungen hinzu wie die abnehmbare Felge für Tourenwagen. Dies war eine beachtliche Neuerung, die half, Zeit und Kräfte beim Reifenwechsel zu sparen. Zum 50. Jubiläum im Jahr 1921 brachte die Gesellschaft dann als erste deutsche Firma den Cord-Reifen auf den Markt. Das dabei verwendete Feinstoffgewebe löste das weniger geschmeidige Leinenvollgewebe ab. Zudem verdrängten die in diesem Jahr erstmals von Continental produzierten Riesenluftreifen die bis dahin übliche Massivbereifung bei Nutzfahrzeugen. Ab 1926 gaben die Entwickler bei Continental Ruß zu der Gummimischung zu und erreichten so eine höhere Abriebfestigkeit und eine bessere Alterungsbeständigkeit. Zudem waren die Reifen seitdem schwarz. Zehn Jahre später begann die Reifenproduktion auf Basis von künstlichem Kautschuk. Ferner folgte 1938 das Patent für schlauchlose Pneus.
Immer neue Erfindungen aus dem Hause Continental verbesserten die Eigenschaften und passten sich den Anforderungen an. Dabei ging es nicht mehr allein um Komfort. Auch eine Verringerung der Geräusche oder ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch spielten eine wichtige Rolle. Nicht vergessen wurde die Sicherheit, so gab es seit 1952 beispielsweise M+S-Reifen für den speziellen Einsatz im Winter.

Fahrradflickzeug der Continental AG
Fahrradflickzeug „Promptus“ aus den 1950er Jahren

Ohne Test kein neuer Reifen

Um seine Produkte ausgiebig zu testen, eröffnete der Konzern 1967 die Teststrecke Contidrom am Rande der Lüneburger Heide. In den Neunzigern wurde die Fläche des Testgeländes dann mehr als verdoppelt, um unter anderem einen 3,8 Kilometer langen Handlingkurs für leistungsstarke Pkw zu bauen. 2001 wurde eine 3,7 Kilometer lange Geräuschbeurteilungsstrecke in Betrieb genommen.

Ausflug in die Luft

Aber nicht nur am Boden tummelten sich die Produkte aus dem Hause Continental. So wurde zur Jahrhundertwende 1900 das erste deutsche Luftschiff LZ 1 mit Ballonstoff von Continental ausgestattet. Mit ihm wurden die Gaszellen abgedichtet. 1909 überquert der Franzose Louis Blériot dann als erster Mensch der Welt den Ärmelkanal auf einem mit Continental-Aeroplanstoff bespannten Flugzeug.

Unaufhaltsamer Aufstieg

Der Aufstieg zum heutigen Konzern setzte schon früh ein. So fusionierte die Gesellschaft Ende der Zwanziger mit bedeutenden Betrieben der deutschen Kautschukindustrie (Hannoversche Gummiwerke Excelsior AG, Peters-Union AG, die Liga Gummiwerke AG in Frankfurt sowie die Gummiwerke Titan B. Polack AG, Waltershausen/Thür.) zur Continental Gummi-Werke AG. Es folgten erste Schritte in andere Bereiche der Automobilindustrie. So kam 1932 unter der Bezeichnung Continental-Schwingmetall eine Gummi-Metall-Verbindung auf den Markt, die eine stoß- und lärmdämpfende Motorlagerung ermöglichte. Als erstes Unternehmen entwickelte Continental 1955 ferner Luftfeder-Bälge zur Federung von Omnibussen und Lastwagen. Nach und nach kristallisierte sich neben der Reifenherstellung dabei ein zweites Standbein heraus und das Unternehmen wurde immer mehr zum Zulieferer für die Automobilindustrie. Schließlich wurde 1991 der Bereich Technische Produkte unter der Dachmarke ContiTech verselbständigt. Mit der Übernahme der Sparte Antriebselemente der britischen TBA Belting 1995, wurde das Sortiment dann verbreitert. In der jüngsten Vergangenheit erweiterte Conti sein Angebot um das dritte Standbein Automotive Systems zur Intensivierung des Systemgeschäfts mit der Automobilindustrie. Aufgebaut wurde das Segment 1995. Drei Jahre später übernahm die Gesellschaft dann den Bereich Bremsen und Karosseriekomponenten eines amerikanischen Unternehmens.

Internationalisierung

Firmenkäufe und Internationalisierung spielten aber schon Jahrzehnte vorher eine Rolle. So stärkte der Kauf der europäischen Reifenaktivitäten der amerikanischen Uniroyal 1979 die Position in Europa. Gleiches galt für den Erwerb der Reifenaktivitäten des österreichischen Unternehmens Semperit im Jahr 1985. Zwei Jahr später gelang mit dem Kauf des Reifenherstellers General Tire zudem der Sprung nach Nordamerika.

Mit Vollgas in neue Dimensionen

Bis heute setzte sich der Akquisitionskurs fort. Jüngstes Beispiel war die Phoenix AG. Diese hatte unter anderem Kupplungen und eine Reihe von verschiedenen Schläuchen im Programm. Continental machte damit einen weiteren Sprung hin zum Systemanbieter und Zulieferer für die Automobilindustrie. So waren es nicht nur die Reifen, die Continental erfolgreich wirtschaften ließen. Immer mehr Komponenten bei der Automobilfertigung stammten von den Hannoveranern. Auf diesem Gebiet witterte der Konzern weiteres Potenzial und wollte sein Sortiment entsprechend ergänzen

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