CO-OP IMMOBILIEN-FONDS-VERWALTUNG AKTIENGESELLSCHAFT

Zertifikat 1 Anteil co-op Immobilien-Fonds-Verwaltung

Zertifikat über 1 Anteil CO-OP Immobilien-Fonds, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Hamburg, April 1966, # 4070820

Abb. Firmensignet.

Zertifikat über 5 Anteile CO-OP Immobilien-Fonds, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Hamburg, April 1966, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

Zertifikat über 50 Anteile CO-OP Immobilien-Fonds, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Hamburg, April 1966, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

co op West Aktiengesellschaft

Aktie co op West Aktiengesellschaft

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Mühlheim a. d. Ruhr, August 1978, # 251814

Abb. Firmensignet mehrfach, auch als Prägedruck im Rand.

CO OP HANDELS-AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie co op Handels-AG

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Berlin, Februar 1975, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „co op“ oben.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Berlin, März 1977, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „co op“ oben.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, perforiert „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
Berlin, September 1977, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „co op“ oben.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, stempelentwertet rückseitig
Berlin, November 1978, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „co op“ oben.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Berlin, September 1980, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet „co op“ oben.

co op Niedersachsen Verbraucher-Aktiengesellschaft

Aktie co op Niedersachsen Verbraucher-AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Laatzen, Januar 1981, # 016011

Abb. Firmensignet mehrfach.

co op Aktiengesellschaft

Auszug aus dem Aktiebuch

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 100 DM (2x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Joh. Hoffmann ...“, lochentwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 18.06.1985, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels, beteiligt an den Märkten und Warenhäusern – co op, depot, PriX, Comet, PRO, Brema, Condi, Für Sie, bau + hobby, plaza – sowie an den Beschaffungsgesellschaften und Produktionsbetrieben.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 200 DM (4x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Margot Kruse …“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 18.06.1985, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels, beteiligt an den Märkten und Warenhäusern – co op, depot, PriX, Comet, PRO, Brema, Condi, Für Sie, bau + hobby, plaza – sowie an den Beschaffungsgesellschaften und Produktionsbetrieben.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 100 DM (2x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Joh. Hoffmann ...“, lochentwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 06.06.1986, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels, beteiligt an den Märkten und Warenhäusern – co op, depot, PRO, Brema, Condi, Für Sie, bau + hobby, plaza – sowie an den Beschaffungsgesellschaften und Produktionsbetrieben.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 100 DM (2x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Joh. Hoffmann ...“, Abheftlochung links
6000 Frankfurt (Main) 71, 16.06.1987, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels, beteiligt an den Märkten und Warenhäusern – co op, depot, Comet, PRO, Für Sie, bau + hobby, plaza, Bienefeld – sowie den Großhandels- und Produktionsgesellschaften.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 200 DM (4x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Margot Kruse …“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 16.06.1987, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Lebensmittelhandels mit seinen Märkten und Warenhäusern – co op, depot, PRO, Für Sie, bau + hobby, plaza, Bienefeld – sowie den Großhandels- und Produktionsgesellschaften.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 100 DM (2x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Joh. Hoffmann ...“, Abheftlochung links
6000 Frankfurt (Main) 71, 10.06.1988, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Einzelhandels mit seinen Gesellschaften für Lebensmittelmärkte, für Fachmärkte und Warenhäuser, für Beschaffungs- und Produktionsbetriebe.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 200 DM (4x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Margot Kruse …“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 10.06.1988, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.
Als co op Aktionär sind Sie beteiligt an einem führenden Unternehmen des Einzelhandels mit seinen Gesellschaften für Lebensmittelmärkte, für Fachmärkte und Warenhäuser, für Beschaffungs- und Produktionsbetriebe.
Ihre co op Aktien sichern Ihnen einen Anteil an Substanz und Ertrag der co op AG. Und sie gewähren Ihnen ein Stimmrecht bei Stammaktien. Sie bestimmen mit – als Aktionär, Verbraucher und Kunde im eigenen Unternehmen.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 100 DM (2x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Joh. Hoffmann ...“, Abheftlochung links
6000 Frankfurt (Main) 71, 03.04.1989, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 250 DM (5x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Gisela Lutz ...“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 03.04.1989, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 200 DM (4x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Margot Kruse …“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 04.10.1989, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.“

Auszug aus dem Aktienbuch, Aktie über 250 DM (5x50), größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, ausgestellt auf „Gisela Lutz ...“, nicht entwertet
6000 Frankfurt (Main) 71, 04.10.1989, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mehrfach, auch im Unterdruck.
Text: „Sie sind mit Ihrem Namen und den oben angegebenen Aktien im Aktienbuch der co op Aktiengesellschaft eingetragen. Der Auszug aus dem Aktienbuch, den Sie jährlich erhalten, ist ein Dokument, das Ihren Aktienbesitz ausweist.“


Aktie co op AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Frankfurt am Main, August 1987, # 1010735

Abb. Firmensignet mehrfach, auch als Prägedruck im Rand.

Aktie über 500 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Frankfurt am Main, August 1987, # 002549

Abb. Firmensignet mehrfach, auch als Prägedruck im Rand.

Aktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Frankfurt am Main, August 1987, # 001543

Abb. Firmensignet mehrfach, auch als Prägedruck im Rand.

co op AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie co op AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Frankfurt am Main, August 1991, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Anfänge

Konsumgesellschaften entstanden erstmals im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. In den Städten taten sich die Menschen zusammen, um gemeinsam in größeren Mengen einzukaufen. 1844 wurde in der englischen Stadt Rochdale bei Manchester die erste Konsumgesellschaft gegründet, die sich als dauerhaft erweisen sollte. Auch in Deutschland gab es bald Initiativen zur Gründung solcher Einrichtungen. Oft gingen sie aus den Organisationen der „Arbeiterverbrüderung“ hervor, die während der revolutionären Bewegung 1848 Verbreitung fanden.

Entstehung in neuerer Zeit

Die Bildung der co op AG war Folge eines immer stärkeren Wettbewerbsdrucks durch das Vordringen privater Einzelhändler. Die nach dem 2. Weltkrieg bestehenden regionalen Konsumgesellschaften führten zunächst Ende der 1960er Jahre die Marke „co op“ ein. Ab 1972 wechselten mehrere der Konsumgesellschaften die Rechtsform von einer eG in eine AG. Die Rechtsformänderung allein hielt den zunehmenden Wettbewerbsdruck jedoch nicht auf, so dass die Gesellschaften begannen, untereinander zu fusionieren. Schließlich wurde der größte Teil des deutschen Konsumgesellschaftshandels in der Frankfurter co op AG vereinigt.

Laden der Co op AG

Eigentümerstruktur

Auffällig war die komplizierte Eigentümerstruktur des Unternehmens. Die co op AG gehörte als Konsumgenossenschaft de facto zu großen Teilen verschiedenen Gewerkschaften. Um ihre Beteiligung an co op zu verschleiern, hielten die Gewerkschaften die Beteiligungen jedoch größtenteils über Briefkastenfirmen. Daneben lag ein Teil der Aktien bei über 38.000 Kleinaktionären.
Nachdem die Gewerkschaften Ende der 1980er Jahre durch den Skandal um die Neue Heimat in finanzielle Probleme gerieten, entschlossen sie sich zu einer Reduzierung ihrer co op-Beteiligungen. Um jedoch nicht gleichzeitig an Einfluss auf co op zu verlieren, übertrug die federführende Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften (BGAG) die Verfügungsgewalt über die Briefkastenfirmen an co op selbst.

Co op-Skandal und Zerschlagung

Die drei co op-Vorstände Dieter Hoffmann, Bernd Otto und Werner Casper nutzten die wenig transparenten Eigentümerstrukturen des Konzerns, um im Ausland (insbesondere in der Schweiz und Liechtenstein) Parallelorganisationen aufzubauen, an die große Teile der co op-Umsätze flossen.
Als die co op AG 1987 den Börsengang plante, erwies sich die komplizierte Eigentümerstruktur als Hindernis. Mehrere Banken lehnten die Konsortialführerschaft beim co op-Börsengang ab. Lediglich die Schweizerische Bankgesellschaft erklärte sich bereit, Konsortialführerin zu werden.
1988 berichtete „Der Spiegel“ über Bilanzmanipulationen und Vermögensverschiebungen. In der Folge wurde eine Verschuldung von fünf Milliarden DM bekannt. Wie im Fall „Neue Heimat“ zeigte sich, dass Gewerkschafter keinesfalls die besseren Unternehmer waren. Den Begriff „Selbstbedienungsladen“ wörtlich verstehend füllten Gewerkschaftsgrößen und co op-Vorstände nicht nur die Einkaufstüten der Kunden, sondern vor allem die eigenen Taschen. In der Summe hatte der co op-Vorstand mehrere Banken um zwei Milliarden DM geprellt.
Dem Unternehmen wurden sämtliche Kreditlinien geschlossen. Darauf wurde die überschuldete co op AG zahlungsunfähig. Um einen Konkurs abzuwenden wurde 1989 ein Vergleich mit den 143 Gläubiger-Banken geschlossen, der faktisch das Ende der co op AG bedeutete. Ihre Reste gingen als Deutsche SB-Kauf AG an den Metro-Konzern. Von dem bundesweit agierenden Konzern blieben lediglich kleine, regional tätige Konsumgenossenschaften übrig.
Der Vorstand um Bernd Otto wurde im Dezember 1989 fristlos entlassen und Anfang der 1990er Jahre wegen Untreue, persönlicher Bereicherung, Bilanzfälschung und Betrugs angeklagt. Der Abschlussprüfer zog die Testate früherer Abschlüsse zurück. Die co op ging krachend pleite. Bernd Otto wurde 1993 vom Schwurgericht Frankfurt am Main zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.


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