DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Daimler-Benz

gestempelt
stempelentwertet, Variante 1

gestempelt
stempelentwertet, Variante 2

gestempelt
stempelentwertet, Variante 3

gestempelt
stempelentwertet, Variante 4


Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig (Variante 1)
Stuttgart, November 1952, # 004476

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 100.000 St.
Umstellung von RM auf DM.
dito lochentwertet und stempelentwertet rückseitig (Variante 2), # 032322
dito perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kleiner Aufkleber mit der Nr. 6 links unten, da das Stück aus einer Mustermappe stammt, lochentwertet, # ohne Nummer
dito Nachdruck zu Dekozwecken, # 031559

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet und stempelentwertet rückseitig (Variante 1)
Stuttgart, November 1952, # 025717

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Umstellung von RM auf DM.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig (Variante 3)
Stuttgart, August 1960, # 096011

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig (Variante 3)
Stuttgart, August 1961, # 228811

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 88.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig (Variante 3)
Stuttgart, August 1963, # 341681

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 131.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig (Variante 3)
Stuttgart, August 1965, # 458830

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 98.000 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, August 1968, # 028318

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 30.000 St.
dito lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig (Variante 4), # 012673
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Normalpapier, kompletter Kuponbogen Nr. 31-50 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000
Einführung von DM-50-Aktien.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, August 1969, # 054148

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Juni 1996, # 00042894

Abb. Stahlstich mit Brustporträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Auflage: 30.000 St.
Einführung von DM-5-Aktien.
dito perforiert „Muster“, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet, # ohne Nummer

MERCEDES-AUTOMOBIL-HOLDING AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Mercedes-Automobil-Holding

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt⁄Main, Januar 1976, # 047445

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (5 Löcher) und stempelentwertet rückseitig
Frankfurt⁄Main, Januar 1976, # 007553

dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Frankfurt⁄Main, Januar 1976, # 004103

dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Aktie über 100.000 DM (2.000x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Frankfurt⁄Main, Januar 1976, # 001526

dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

DAIMLER BENZ

ADS Daimler Benz

American Depositary Shares über 1 Stück, größer DIN A 4 quer, ausgestellt auf „Nordinvest“
12⁄06⁄93, # DBENZ 00663

Abb. Porträts von Gottlieb Daimler und Carl Benz.
Es handelt sich natürlich um keine DM-Aktie, aber um das Dokument eines deutschen Unternehmens. Die Aktie wurde in den USA herausgegeben bevor Daimler Benz mit Chrysler fusionierte.

Chrysler Financial Corporation

Schuldverschreibung Chrysler

7 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsscheine Nr. 1-5, 26. April, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Troy, Michigan, April 1985, # 00000

Abb. Chrysler-Stern oben.

7 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 10.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsscheine Nr. 1-5, 26. April, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Troy, Michigan, April 1985, # 00000

Abb. Chrysler-Stern oben.

7 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 50.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsscheine Nr. 1-5, 26. April, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Troy, Michigan, April 1985, # 00000

Abb. Chrysler-Stern oben.

6 ¾ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, 11. März, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Troy, Michigan, Februar 1986, # ohne Nummer

Abb. Chrysler-Stern oben.

6 ¾ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 10.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, 11. März, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Troy, Michigan, Februar 1986, # ohne Nummer

Abb. Chrysler-Stern oben.

6 ¾ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 50.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsscheine Nr. 1-10, 11. März, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., lochentwertet
Troy, Michigan, Februar 1986, # ohne Nummer

Abb. Chrysler-Stern oben.

DaimlerChrysler AG

Aktie DaimlerChrysler

Namensaktie über _ Stück, größer DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Text in deutsch und amerikanisch, nicht ausgestellt, 2 S., lochentwertet
Stuttgart/New York, ohne Jahr (1999), # ohne Nummer

Abb. Gestaltung mit Oldtimern beider Unternehmen im Unterdruck und den Porträts von G. Daimler, C. Benz und W.P. Chrysler.
dito aufgedruckt „Specimen“, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Namensaktie über 1 Stück, größer DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Christian Reddig ...“, Text in deutsch und amerikanisch, 2 S., nicht entwertet
Stuttgart/New York, Jun 15 2000, # 10044265

Abb. Gestaltung mit Oldtimern beider Unternehmen im Unterdruck und den Porträts von G. Daimler, C. Benz und W.P. Chrysler.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gottlieb Daimler

Gottlieb Daimler wurde am 17.03.1834 in Schorndorf (Württemberg) als Sohn des Bäckermeisters Johannes Daimler und dessen Ehefrau Frederika geboren. Nachdem er die Realschule 1848 abgeschlossen hatte, ließ sich Daimler zum Büchsenmacher ausbilden. 1852 beendete er die Ausbildung mit der Gesellenprüfung. 1853 begann er in einer Maschinenbaufirma im elsässischen Grafenstaden zu arbeiten. 1857 verließ er die Firma und begann ein Maschinenbaustudium an der Polytechnischen Schule in Stuttgart. Nach dem Ende seines Studiums und mehrerer Studienreisen ins Ausland begann er 1862 als Konstrukteur für die Metallwarenfabrik in Geislingen zu arbeiten. 1865 wurde ihm die Leitung der Maschinenfabrik eines Waisenheims in Reutlingen übertragen, wo er zum ersten Mal mit Wilhelm Maybach zusammentraf. 1869 übernahm Daimler den Vorstand der Werkstätten der Karlsruher Maschinenbaugesellschaft. Kurze Zeit später fing auch Maybach an als Technischer Zeichner in der Firma zu arbeiten.


Gottlieb Daimler
Gottlieb Daimler

Nach drei Jahren wechselte Daimler zur Gasmotorenfabrik Deutz, wo er von Nikolaus Otto die Leitung der Werkstätten übertragen bekam. Daimler setzte außerdem eine recht hohe Bezahlung von jährlich 1.500 Talern durch, ebenso wie eine Dienstwohnung und eine fünfprozentige Beteiligung am Reingewinn des Unternehmens. Auch Maybach wechselte zu Deutz und brachte 1872 den Ottomotor unter der Leitung Daimlers zur Serienreife.
Nach einem Streit zwischen Daimler und Otto, verließ Daimler 1882 die Firma Deutz und errichtete eine kleine Versuchswerkstadt in Cannstatt. Sein Ziel war die Entwicklung kleiner Benzin-Motoren mit großer Leistung, welche die bisher genutzten Gasmotoren ersetzen sollten. Nach einem Jahr meldete er gemeinsam mit Maybach einen Einzylinder-Viertaktmotor an und optimierte den Einsatz von Benzin als Treibstoff. Eine weitere Erfindung von Daimler und Maybach war das 1885 konstruierte Motorrad, vermutlich das erste der Welt.

Carl Benz

Am 25.11.1844 wurde Carl Friedrich Benz als Sohn eines Lokomotivführers in Karlsruhe geboren. Er besuchte ein naturwissenschaftlich orientiertes Gymnasium und studierte danach an der Polytechnischen Hochschule in Karlsruhe. Dem Studium folgten ein zweijähriges Praktikum bei der Karlsruher Maschinenfabrik sowie erste Anstellungen in Mannheim, Pforzheim und Wien.


Carl Benz
Carl Benz

Zurück in Mannheim lernte Carl Benz den Mechaniker August Ritter kennen. Am 09.08.1871 kauften beide als Partner einen Holzschuppen und nannten sich „Carl Benz & August Ritter, Mechanische Werkstätte“.
Bald geriet Benz in finanzielle Schwierigkeiten und stand vor dem Ruin. Bertha Ringer, die er 1872 heiratete, ließ sich daraufhin ihre Mitgift vorzeitig auszahlen und erlaubte Ihrem zukünftigen Mann, die Schulden zu begleichen und seinen Partner auszukaufen.
Benz konnte nun das Unternehmen unter der Bezeichnung „Carl Benz, Mannheim, Eisengießerei und mechanische Werkstätte“, später auch „Fabrik für Maschinen zur Blechbearbeitung“ genannt, alleine weiterführen. Anfänglich liefen die Geschäfte schlecht. Benz beschäftigte sich in diesen Jahren mit Zweitaktmotoren, wofür er mehrere Patente erhielt.

AGs von Daimler und Benz

Daimler gründete 1890 die „Daimler-Motoren-Gesellschaft“. 1902 wurden weitere Aktionäre aufgenommen und die Gesellschaft in eine Publikums-AG umgewandelt. Die Daimler-Aktie wurde allerdings erst 1911 an der Börse Mannheim eingeführt, wo der schärfste Konkurrent (Benz) seinen Firmensitz hatte. Nach den Arbeiterausschreitungen im Jahr 1920 wurde die Belegschaft auf rund 850 Beamte und 5750 Arbeiter heruntergefahren. Damals wurden bereits in 18 Städten Verkaufsniederlassungen und Reparaturwerkstätten unterhalten. 1921 zahlte die Gesellschaft nach Verlustjahren wieder eine Dividende.
1882 gründete Carl Benz mit Teilhabern ein Unternehmen, bei dessen Teilhabern er wenig Verständnis für seine Arbeit fand. Daher gründete er gemeinsam mit den Geschäftsleuten Max Rose und Friedrich Wilhelm Esslinger 1883 in Mannheim die „Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik“. Hier konnte er sich ungestört der Entwicklung seines Motors widmen. Er begann mit der Konstruktion eines ganzheitlich konzipierten Fahrzeugs, in das sein Viertakt-Benzinmotor integriert war, im Gegensatz zu Daimler, der seinen ersten Motor in eine Kutsche einbaute.
Trotz der räumlichen Nähe sind sich die beiden Autopioniere zeitlebens nie persönlich begegnet.

Fusion zu Daimler-Benz

In Deutschland fusionierten diese beiden ältesten Automobilfabriken der Welt 1926 zur „Daimler-Benz AG“. Der Siegeszug der bekannten Automobile setzte sich bis heute zum Weltkonzern fort. Ab 1985 kam es zu einer starken globalen Ausrichtung, u.a. die AEG wurde 1986 übernommen, 1989 wurde die MBB übernommen und neu strukturiert.

Daimler-Stern

Mercedes-Automobil-Holding

In den 70er Jahren hatte sich die Aktionärsstruktur bei Daimler-Benz gründlich gewandelt. Insbesondere ist sie in den Jahren 1974 und 1975 heftig in Bewegung geraten durch den Verkauf der fast 14prozentigen Quandt-Beteiligung an das Ölscheichtum Kuwait und eines 29prozentigen Flick-Paketes an die Deutsche Bank, die ihrerseits davon 25,23 % in die neu gegründete Mercedes-Automobil-Holding AG (MAH) einbrachte. Die MAH war damit eine Vorschaltgesellschaft. Hauptaktionäre waren der Stern und die Stella Automobil-Beteiligungs-AG. Ansonsten waren die Aktien breit gestreut.
Die MAH war seinerzeit eine der originellsten und kühnsten Finanzinovationen. Ihre Aufgabe bestand darin, über die Verwaltung einer Beteiligung die Unabhängigkeit der Daimler-Benz AG zu sichern und um das damalige Schachtelprivileg bei der Gewerbesteuer zu nutzen. Nach Wegfall dieses Grundes wurde die Gesellschaft aufgelöst und ihre Aktionäre beteiligten sich direkt an der Daimler-Benz AG.

Chrysler

Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wandelte der Tüftler und Ingenieur Walter P. Chrysler die amerikanische Maxwell Motor Car zur Chrysler Corp. um. Das Unternehmen rückte 1929 zum drittgrößten amerikanischen Automobilhersteller auf.


Walter P. Chrysler
Walter P. Chrysler

1998 fusionierten die Daimler-Benz AG mit der Chrysler Corp. zur DaimlerChrysler AG. Dies war der größte Zusammenschluss in der Geschichte der Automobilindustrie.
Im Mai 2007 wurde der Teilverkauf das Unternehmens an den Finanzinvestor Cerberus Capital Management bekannt gegeben, am 03.08.2007 wurde dieser abgeschlossen, womit die Chrysler LLC entstand. Das bisherige Mutterunternehmen DaimlerChrylser, das fortan als Daimler AG firmierte, behielt eine 19,9-prozentige Minderheitsbeteilung an Chrysler.

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