DÜRR BETELIGUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Dürr Beteiligungs-AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, November 1989, # 004076

Abb. Firmensignet im Unterdruck.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, November 1989, # 000845

Abb. Firmensignet im Unterdruck.

Aktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, November 1989, # 011708

Abb. Firmensignet im Unterdruck.

DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Dürr AG

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, November 1996, # 00004010

Abb. Firmensignet „DÜRR“.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 8-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung oben, # 00000000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

Gründung

Hervorgegangen ist das Unternehmen aus einer 1895 zur Zeit Kaiser Wilhelms II. von Paul Dürr (1871-1936) in Cannstatt gegründeten Bauflaschnerei. Die Arbeit am Dach des Stuttgarter Kunstgebäudes brachte Paul Dürr 1911 den Titel des „Königlich Württembergischen Hofflaschnermeisters“ ein. Der 1. Weltkrieg bedrohte die Existenz des Unternehmens und es wurden neue Konzepte eingeführt. Dies war 1917 der Aufbau der Blechbearbeitung mit der Fertigung von Behältern und Maschinenständern.


Anfänge

Weiterentwicklung

1932 übernahm Otto Dürr den Betrieb seines Vaters. Die Einrichtung eines Konstruktionsbüros, welches die Herstellung komplizierterer Blechprodukte ermöglichte, stellte die Weichen um das Unternehmen zu einem anerkannten Lieferanten der Automobil- und Maschinenbauindustrie zu machen.
Während des 2. Weltkriegs war das Unternehmen in der Rüstungsindustrie tätig und es wurden Erfahrungen in der Oberflächenbearbeitung gemacht.


Logo

Die Auto-Lackieranlage

Inspiriert von einer USA-Reise wagte Otto Dürr den Einstieg in den Anlagenbau. Das Jahr 1950 markierte auch einen Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens durch den Einstieg in die chemische Oberflächenbearbeitung. Eine Anlage für chemische Oberflächenbehandlung (Einkammer-Rhönrad-Spritz-Phosphatierungsanlage) für die Firma Südrad in Ebersbach wurde fertig gestellt und im gleichen Jahr zum Patent angemeldet.
Heinz Dürr trat 1957 in das Unternehmen ein.
1963 erfolgte der endgültige Durchbruch zum Technologiepartner der internationalen Automobilindustrie. Bereits Mitte der 60er Jahre folgte Dürr seinen Kunden ins Ausland. Nach Abschluss eines schwierigen Umbauprojekts im Ford-Werk Köln gab der amerikanische Automobilhersteller Dürr die Chance, in seiner neuen Karossenlackiererei im belgischen Genk Anlagen für ein neues Beschichtungsverfahren, die elektrophoretische Tauchlackierung, zu installieren. 1964 und 1966 wurden Tochterunternehmen in Brasilien und Mexiko gegründet.

Umwelttechnik

1968 erfolgte der Einstieg in die Umwelttechnik, 1978 wurde der Produktbereich Automation und Fördertechnik ins Leben gerufen. Das Motto lautete, „alles aus einer Hand“. Nach über zehnjähriger Zusammenarbeit mit dem Vater führte Heinz Dürr ab 1969 das Unternehmen alleine.
1970 gründete Dürr seine erste Gesellschaft in den USA. Die Internationalisierung wurde mit dem Aufbau weiterer Auslandsgesellschaften fortgesetzt. 1978 stieg Dürr in den Bereich Automation und Fördertechnik ein. Damit bot Dürr nicht nur die Lackieranlagentechnik selbst, sondern auch Lösungen für den Transport der Karosserien in der Lackiererei an, ein wichtiger Schritt hin zum Systemanbieter.

Entwicklung und Neuausrichtung

Im Jahre 1989 ging Dürr an die Börse und wurde in die Dürr Beteiligungs-AG umgewandelt. Seit 1996 existiert das Unternehmen als Dürr AG. Mit kleineren Akquisitionen wurde das Angebot weiter abgerundet. 1999 präsentierte Dürr den Ecopaint Lackierroboter, der neue Maßstäbe in puncto Flexibiität, Qualität und Umweltverträglichkeit setzte. Im selben Jahr übernahm Dürr den französischen Wettbewerber Alstom Automation.
Im Jahr 2000 wurde der Messtechnik-Konzern Schenck Teil der Dürr-Gruppe. Mit Schenck etablierte sich Dürr als Komplettanbieter für die Fahrzeugendmontage und stand auch in der Auswucht- und Diagnosetechnik an der Spitze des Weltmarktes. 2003 erhielt Dürr den größten Auftrag der Firmengeschichte. General Motors bestellte in Nordamerika drei Lackierereien im Paket.


Konzern Schenck

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