FAG Kugelfischer Georg Schäfer Kommanditgesellschaft auf Aktien

Aktie FAG Kugelfischer Georg Schäfer

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, November 1985, # 063136

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Aktie über 100 DM (2x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, November 1985, # 023926

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, November 1985, # 027553

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Aktie über 10.000 DM (200x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, November 1985, # 000347

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Aktie FAG Kugelfischer Georg Schäfer

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, September 1986, # 026264

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 100 DM (2x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, September 1986, # 017312

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, September 1986, # 010956

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, August 1989, # 082727

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 100 DM (2x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, August 1989, # 062723

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Schweinfurt, August 1989, # 041755

Abb. Firmensignet „FAG“, auch im Unterdruck.

FAG Kugelfischer Georg Schäfer Aktiengesellschaft

Aktie FAG Kugelfischer Georg Schäfer

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, Kupons Nr. 6-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Schweinfurt, Oktober 1996, # 000135

Abb. Kugellager.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, lochentwertet und stempelentwertet rückseitig, # ohne Nummer

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Schweinfurt, Oktober 1996, # ohne Nummer

Abb. Kugellager.

Aktie über 100 DM (20x5), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Schweinfurt, Oktober 1996, # ohne Nummer

Abb. Kugellager.

Aktie über 1.000 DM (200x5), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Schweinfurt, Oktober 1996, # ohne Nummer

Abb. Kugellager.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Entstehung

1883 erfand der 34-jährige Friedrich Fischer die Kugelschleifmaschine. Damit konnten nun große Mengen von gehärteten Stahlkugeln absolut gleichmäßig geschliffen werden. 1896 wurde mit dem Bau einer neuen Fabrik begonnen. Zum Bau wandelte er seine Firma in eine AG um, die „Erste Automatische Guß-Stahlkugelfabrik, vorm. Friedrich Fischer“. Fischer starb 1899 im Alter von 50 Jahren. Seine Firma hatte zu der Zeit 400 Mitarbeiter.

Friedrich Fischer konstruierte die Kugelschleifmaschine
Friedrich Fischer konstruierte die Kugelschleifmaschine

Nach dem Tod von Fischer ging es mit der Firma bergab. Das Unternehmen geriet in finanzielle Schieflage, zumal die Krise in der Kugelindustrie, verursacht durch Überproduktion, hohen Wettbewerbsdruck, Schutzzölle etc., anhielt. Georg Schäfer kaufte die Firma für 600.000 RM. So entstand die „FAG“, nachdem 1909 die Firma „Schäfer & Cie.“ und die „Erste Automatische Gußstahlfabrik, vorm. Friedrich Fischer AG“ fusionierten. Mit hohem persönlichen Einsatz schaffte Georg Schäfer ein international anerkanntes Industrieunternehmen. Zu Beginn des 1. Weltkriegs arbeiteten 1.000 Menschen im Unternehmen.
1929 kam es zum Kampf um die Selbstständigkeit des Unternehmens. Während fast alle anderen deutschen Wälzlagerhersteller von der schwedischen VKF aufgekauft wurden, blieb FAG Kugelfischer unabhängig. Große Aufträge aus Russland halfen zu überleben.

Im „Dritten Reich“

1933 wurde durch die Übernahme von „G.u.J. Jäger“ der Grundstein für ein Werk für besonders große Kugellager geschaffen. 1936 wurde in Wolverhampton/England die erste ausländische Niederlassung gegründet. Der drohende Kriegsausbruch setzte dem hoffnungsvoll angelaufenen Werk jedoch ein jähes Ende. Die Mitarbeiter mussten zurückgerufen werden.
Im 2. Weltkrieg wurde Schweinfurt 15 Mal von amerikanischen und britischen Bombern angegriffen. Tausende von Zivilisten wurden getötet und FAG fast völlig zerstört. Noch während der Kriegszeit wurde die Firma umbenannt in „Kugelfischer Georg Schäfer & Co.“. Was von dem Betrieb übriggeblieben war, wurde von den Besatzungstruppen demontiert.

Wiederaufbau

Zusammen mit der Währungsreform 1948 begann der Wiederaufbau des Werkes. 1950 wurde das Werk Elfershausen erworben und im Laufe der Jahre zur Schwerpunktsfertigungsstätte für Spezialwälzlagerbauarten, Spann- und Abziehhülsen, Muttern und Axiallager ausgebaut. Bereits 1951 gab es wieder eine Niederlassung in Wolverhampton.

Wiederaufbau
Wiederaufbau

Weitere Entwicklung

1953 wurde die „Fischer Bearings Manufacturing Ltd.“, Stratford, Ontario, in Kanada gegründet. Im November desselben Jahres begann unter der Leitung von Dipl.-Ing. Georg Schäfer der Aufbau der Fertigungsstätte. Das Werk Hammelburg kam 1957 zur Firmengruppe. Später wurde dort die Fertigung des Erzeugnisbereichs Textilmaschinenzubehör zusammengefasst. 1960 wurde die „Rolamentos FAG Ltda.“, Sao Paulo, in Brasilien, gegründet, 1962 übernahm Kugelfischer die Aktienmehrheit der 1867 gegründeten Bielefelder „Dürkoppwerke AG“, 1966 die Mehrheit an der portugiesischen Fertigungsstätte „ROL Rolamentos Portugueses S.A.R.L.“, Caldas da Rainha.
An dem indischen Wälzlagerunternehmen „Precision Bearings India Ltd.“ in Baroda, beteiligte sich Kugelfischer 1968, ein Jahr später übernahm man die „Norma Hoffmann“, Stamford, Connecticut in den USA.

Umfirmierung und Börseneinführung

1978 wurde das Unternehmen in eine KG umgewandelt, 1983 in eine KGaA und ab 1993 firmierte die neue Firma als AG. Ab 1985 wurden die Aktien offiziell gehandelt. Anlässlich der Börseneinführung wurden aus dem Grundkapital von 165 Mio. DM stimmberechtigte Inhaberaktien zum Nennwert von insgesamt 80 Mio. DM angeboten. Der festgesetzte Kaufpreis einer 50-DM-Aktie betrug 310,- DM. 51,5 % des Grundkapitals und damit die Aktienmehrheit blieben im Besitz der Familie Schäfer.

Schaeffler

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erwarb das Unternehmen die „Deutsche Kugellagerfabriken“ der DDR. Diese brachten aber so große Verluste, da der gesamte osteuropäische Markt zusammenbrach, dass die FAG kurz vor dem Bankrott stand. In dieser Situation übernahm am 17.09.2001 der fränkische Konkurrent INA Holding Schaeffler die Aktienmehrheit des Wälzlagerspezialisten zu 12 € je Aktie.
INA, FAG und LuK bildeten 2003 die „Schaeffler Gruppe“, 2006 wurden die FAG Kugelfischer AG & Co. oHG und die INA-Schaeffler KG zur Schaeffler KG zusammengefasst.
Im Juli 2008 unterbreitete die Schaeffler Gruppe den Aktionären der Continental AG ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot. Im Dezember genehmigt die EU-Kommission die Übernahme. 2009 schloss die Schaeffler Gruppe die Übernahme der Continental AG, Hannover, ab. Gezahlt wurden 75 Euro je Aktie. Die Schaeffler Gruppe hielt nun 49,90 Prozent der Stimmrechte an der Continental AG und war damit ihr größter Aktionär.
Auf dem Weg zu kapitalmarktfähigen Strukturen wurde 2010 die Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG Rechtsnachfolger der Schaeffler KG. Das gesamte operative Geschäft der Schaeffler Gruppe und die Beteiligung an der Continental AG wurden unter der neu gegründeten Schaeffler GmbH zusammengefasst. Sie war zu 100 Prozent im Besitz der Familie Schaeffler.
Im September 2012 wurde in Schweinfurt ein Wälzlagerdenkmal errichtet, für das Schaeffler das zweireihige Pendelrollenlager zur Verfügung stellte. Mit der Errichtung des Denkmals wurde der Stadt ein Zeichen gesetzt. Das Wälzlagerdenkmal stand als Symbol für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines in Schweinfurt fest verwurzelten Industrieprodukts.

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