F. KÜPPERSBUSCH & SÖHNE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie F. Küppersbusch & Söhne

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, 1. März 1952, # 005184

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.
Auflage: 4.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, 1. März 1952, # 001182

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.
Auflage: 4.400 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, Oktober 1955, # 009094

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.
Auflage: 1.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, Oktober 1955, # 004410

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, Januar 1960, # 012668

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.
Auflage: 1.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Gelsenkirchen, Januar 1960, # 011574

Abb. altes, schwarz/rotes Firmensignet (feuerspeiender Hund) links.
Auflage: 1.500 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung und Anfänge

1875 begann Friedrich Küppersbusch mit der handwerklichen Fertigung von Kohleherden und -öfen in Gelsenkirchen-Schalke, mitten im Pott. Schnell stiegen die Umsätze und 1889 entstand das erste Werk mit 90 Belegschaftsmitgliedern. Die Jahresfertigung betrug 6.600 Herde. Bei der Umwandlung in eine AG 1898 wurden bereits in zwei Werken 1.200 Mitarbeiter beschäftigt und Großküchengeräte hergestellt. 1907 entwickelte sich Küppersbusch mit 2.000 Mitarbeitern zur „größten Spezialfabrik Deutschlands für Kochapparate aller Art“. 1925 begann die Fabrikation von Elektrogeräten. Großaktionäre waren 1943 die Hoesch AG, Dortmund (26,66%) und die Familie Küppersbusch.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Küppersbusch-Werk I durch Bombenangriffe zerstört.

F. Küppersbusch

Nach dem 2. Weltkrieg

1947 wurde die Serienproduktion von Elektro- und Gasherden sowie Großküchenanlagen wieder aufgenommen. Das Geschäft florierte. Bereits 1956 war Küppersbusch mit 3.500 Mitarbeitern die „größte Herdfabrik der Welt“.
In den 60er Jahren verkaufte die Familie Küppersbusch die Mehrheit der Aktien an die damalige AEG-Telefunken. Es folgten weitere Innovationen. 1965 wurde die Produktion von Brenneranlagen für industrielle Zwecke erweitert. 1973 wurde das mulittherm-plus-Systems bei Herden eingeführt und die Heißluft für den Haushaltsbackofen durch Küppersbusch entdeckt.

Der Niedergang

1987 wurde der ökotherm-Ringkatalysator für Herde und Backöfen entdeckt. 1990 wurde eine Vertriebsgesellschaft für Großküchen in Cossebau/Dresden gegründet.
Heiße Luft schien auch die AEG mit der Zeit zu sein. Mit der Insolvenz von AEG bekam auch Küppersbusch Schwierigkeiten und wurde zahlungsunfähig. Ab 1986 übernahmen Mitglieder der Familie Vaillant 98% der Aktien. Doch wenige Jahre später war Küppersbusch erneut pleite. Die zuvor schon leidgeprüften Aktionäre verloren fast ihren gesamten Einsatz.
1999 wurde der Geschäftsbetrieb durch die Teka Gruppe übernommen und die Küppersbusch Hausgeräte AG sowie die Küppersbusch Großküchentechnik GmbH neu gegründet. 2000 konnte Küppersbusch 125-jähriges Jubiläum feiern. Es gab aber wenig Grund zur Freude. Der absolute Tiefpunkt sollte zumindest für die Aktionäre noch folgen. Im April 2003 war eine „Küppersbusch“ an der Börse nur noch 88 Cent wert.
2001 wurde die Teka Küchentechnik durch die Küppersbusch GmbH übernommen und zwei Jahre später Teka Spülen und Armaturen durch die Küppersbusch GmbH vertrieben.

Neuausrichtung

2005 war Küppersbusch als traditionsreiche Gesellschaft aus dem Ruhrgebiet einer der führenden Hersteller in den Produktgruppen Hausgeräte, Wärmetechnik und Großküchentechnik.
Immer noch wurden hergestellt
1. Haushaltungsherde aller Art, Waschküchenherde, Kesselfeuerungen,
2. Gasherde und Gaskocher aller Art, Elektroherde u.v.a.
Der Börsenmantel weckte Interessenten. Eine Schweizer Investment Holding Gesellschaft schuf eine Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft. Ihr Name war „Colonia Real Estate“. Der Sitz kam natürlich nach Köln. Strategie war es Immobilien antizyklisch unter Marktwert zu erwerben. Und man räumte richtig ab. Mit dem Erwerb von 3.488 Wohneinheiten, dem so genannten „Friesland-Portfolio“ im Jahr 2005 wurde Colonia Real Estate zum viertgrößten börsennotierten Bestands-Immobilienunternehmen Deutschlands. Bald darauf erhöhte sich der Wohnungsbestand auf 4.700 Wohnungen.

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