G. KROMSCHRÖDER AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie G. Kromschröder AG

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Osnabrück, 1. April 1951, # 03335

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 4.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Osnabrück, 1. April 1951, # 00854

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 2.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Osnabrück, August 1970, # 07133

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 1.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Osnabrück, August 1970, # 06441

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 900 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Osnabrück, Juni 1980, # 01306

Abb. Firmensignet im Unterdruck.
Auflage: 6.000 St.
dito Muster, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 32-40 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Betriebsstätte am Barfüßerkloster in Osnabrück
Betriebsstätte am Barfüßerkloster in Osnabrück

Gründung

1857 ging der 26-jährige Georg Kromschröder von Osnabrück nach England um das Gasfach zu lernen. 1862 erhielt Georg für die entscheidenden Verbesserungen an einem Gaszähler ein eigenes Patent. Die ursprüngliche Gründung des Unternehmens erfolgte 1865 durch Georg Kromschröder. In der London Gas Meter Company war entschieden worden, die Märkte auf dem Kontinent für Gaszähler zu erschließen. Damit schlug die Stunde für das Gaswesen, Kromschröder ging nach Osnabrück zurück und gründete am 04.08.1865 das neue Unternehmen.

Anfänge

Politische Konflikte veranlassten die London Gas Meter Company, ihre Pläne zur Erschließung des Kontinents aufzugeben. Georg Kromschröder erkannte die einmalige Chance, das Geschäft selbst zu machen. Er übernahm von den Liquidatoren der London Gas Meter Company die Betriebsstätte Osnabrück und führte die Geschäfte auf eigene Rechnung.
Das Unternehmen begann mit zwölf Arbeitern. Dann wandelte sich Kromschröder von einem Handwerksbetrieb zu einem Industrieunternehmen. 1897 wurde vor den Toren der Stadt Osnabrück eine neue Fabrik errichtet. Zum 01.01.1916 wurde das Unternehmen in eine AG umgewandelt. Zu dieser Zeit waren schon 750 Mitarbeiter beschäftigt. Zweigfabriken bestanden in Danzig, Breslau, Mannheim, München, Düsseldorf, Brüssel, Barcelona und Zwolle/Holland.

2. Weltkrieg und Nachkriegszeit

Im 2. Weltkrieg wurden die Werke in Osnabrück zum großen Teil zerstört. 1948/49 wurden die Betriebsanlagen wieder hergestellt. Nach dem Wiederaufbau 1948 entwickelte sich die Gesellschaft zum weltweit führenden Hersteller von Gaszählern für Haushalte und Gewerbe. Auch bei der Entwicklung und Produktion von Sicherheitsarmaturen, Steuerungskomponenten für Heizungsanlagen sowie Systemen zur Messung und Regelung industrieller Wärmeprozesse nahm Kromschröder im internationalen Wettbewerb eine führende Position ein.
Nach dem 2. Weltkrieg begann Kromschröder sich an der Mechanisierung der Landwirtschaft zu beteiligen und stellte im Laufe der Jahre ein umfangreiches Programm von Landmaschinen her, vom einfachen Musern über Pflanz- und Legegeräte und Feldspritzen bis hin zu Kartoffelerntemaschinen verschiedener Systeme und Düngerstreuern. Dabei erwarb sich Kromschröder einen beachtlichen Ruf in der Landwirtschaft. Die Fabrikationsanlagen befanden sich zunächst mitten in der Stadt Osnabrück, im Jahr 1970 wurde das Werk aber in die Peripherie der Stadt verlegt. Kurze Zeit später trennte das Unternehmen sich von der Fabrikation von Landmaschinen und konzentrierte sich ab 1979 wieder auf die Kernkompetenzen im Bereich der Gasmessung und Gasregelung.

Übernahmen

Die Compagnie de Saint-Gobain-Pont-à-Mousson erwarb 1974 über ihre Gesellschaften Halbergerhütte GmbH und Elster AG Meß- und Regeltechnik mehr als 75% des Aktienkapitals von Kromschröder. Umstrukturierungsmaßnahmen des Konzerns veranlassten die französische Gesellschaft, sich 1985 von deutschen Beteiligungsgesellschaften zu trennen. Kromschröder und die Elster AG Meß- und Regeltechnik wurden Beteiligungsgesellschaften der Ruhrgas AG. So wurden ab 1985 die Elster Gasmessgeräte von Ruhrgas vertrieben und bildeten den Kern der Sparte „Industries“ der Ruhrgas mit Sitz in Essen.
Im September 2005 übernahm der Finanzinvestor CVC Ruhrgas Industries und firmierte Ruhrgas Industries in Elster Group um. Elster wurde im Oktober 2010 als SE an der NYSE an die Börse gebracht. 2012 wurde Elster Group durch das britische Beteiligungsunternehmen Melrose durch ein öffentliches Übernahmeangebot erworben. Elster wurde anschließend in eine GmbH umgewandelt. Im Juli 2015 wurde Elster von der Honeywell-Gruppe für 5,1 Milliarden US-$ übernommen.


Franz von Asissi am Anfang des Parks
Werk Kromschröder bei Osnabrück

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