GEHE & CO. AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Gehe

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, Dezember 1953, # 013007

Abb. Firmensignet.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, Dezember 1953, # 000200

Abb. Firmensignet.
Auflage: 800 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, August 1958, # 014009

Abb. Firmensignet.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, August 1958, # 001801

Abb. Firmensignet.
Auflage: 1.100 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, Juli 1961, # 016008

Abb. Firmensignet.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung oben, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
München, Juli 1961, # 002508

Abb. Firmensignet.

GEHE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Gehe

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Juli 1981, # 064395

Abb. Firmensignet.
Auflage: 225.000 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Juni 1984, # 254467

Abb. Firmensignet.
Auflage: 270.000 St.

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Oktober 1996, # 7007096

Abb. Firmensignet.
Auflage: 225.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, Kupons Nr. 52-70 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet, # ohne Nummer

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

Apotheker und Arzneimittel in früher Zeit

Gehe ist eng mit den Veränderungen im Berufsbild des Apothekers verbunden. So waren die Apotheker zunächst aus heutiger Sicht eher Arzneimittel herstellende Handwerker, denen im Wesentlichen pflanzliche Inhaltsstoffe zur Verfügung standen.
Mit dem Einzug der modernen Naturwissenschaften wurden jedoch auch zunehmend chemische Substanzen eingesetzt. Dies hatte zum einen den Vorteil, dass die Wirkstoffe zu länger lagerfähigen Arzneiformen verarbeitet werden konnten und zum anderen die Möglichkeit eröffnet wurde, Arzneimittel synthetisch und in großen Mengen herzustellen. In der Folge nahm die Herstellung von Arzneimitteln in den Apotheken selbst ab und die Aufgaben wandelten sich zum sachgerechten Verkauf sowie der Patientenberatung.

Firmengründer Gehe

Die industrielle Herstellung

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand daher die pharmazeutische Industrie. Gegründet wurde auch die Drogerie- und Farbwarenhandlung Gehe & Comp. 1835 in Dresden durch den Kaufmann Franz Ludwig Gehe (1810 - 1882). Im 19. Jahrhundert waren vom Apotheker hergestellte Medikamente Luxusartikel der Reichen. Gehe schaffte umfassende Arbeitserleichterungen für Apotheken und beschritt so den Weg, der wegführte vom Luxusartikel Medikament hin zum Medikament für jedermann.
1846 wurde das erste unternehmenseigene Geschäfts- und Handlungshaus in der Königstraße, Dresden bezogen. 1859 trat der Apotheker und Chemiker Dr. Rudolph August Luboldt (1831 - 1894) in das Unternehmen ein und wurde 1882 nach dem Tod des Unternehmensgründers alleiniger Unternehmensinhaber.
1865 wurde das erste Fabrikationsgebäude in der Leipziger Straße errichtet. Die Umwandlung in die Gehe & Co. AG wurde von Luboldts Sohn Walter betrieben. So öffnete sich die Drogerie- und Farbwarenhandlung Gehe & Comp. 1903 dem Kapitalmarkt und firmierte als Aktiengesellschaft Gehe & Co. AG. 1904 wurden die Aktien zum Handel an der Börse in Dresden zugelassen.

Nach dem 1. Weltkrieg

1919 wurde der erste Gehe-Codex herausgegeben, der den Anspruch hatte, Apothekern und Ärzten ein umfassendes Nachschlagewerk für alle industriell hergestellten Arzneimittel an die Hand zu geben. Es erfolgten zahlreiche Kapitalerhöhungen, parallel dazu wurden deutschlandweit sieben Filialen aufgebaut.

Nach dem 2. Weltkrieg

1946⁄49 gingen das Gehe-Stammhaus in Dresden und der größte Teil der Niederlassungen verloren. Der Wiederaufbau der Gehe & Co. AG vollzog sich in Westdeutschland auf der Basis der Niederlassungen Kassel, Sulzbach-Rosenberg und Stuttgart.
Nach der Teilung Deutschlands begann der Neuaufbau des Großhandelsgeschäfts von München aus. Gehe erwarb 1969 den Pharma-Großhandel Heitzer & Co. KG in Hamburg. In den kommenden Jahren kam es laufend zu Zukäufen und Fusionen. 1981 wurde die Gehe-Hauptverwaltung von München nach Stuttgart verlegt, die Gehe & Co. AG firmierte von nun an als Gehe Aktiengesellschaft, Stuttgart.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands begann 1990 das größte Investitionsprogramm seit Kriegsende. Sechs Niederlassungen in Neubrandenburg, Schwerin, Berlin, Magdeburg, Halle⁄Saale und Dresden wurden geschaffen. In ganz Deutschland garantierten damit 17 Niederlassungen die optimale Versorgung der Apotheken. 1993 wurde die Gehe AG umstrukturiert, sie wurde Holding und der Pharma-Großhandel wurde in die Gehe Pharma Handel GmbH ausgegliedert. Andere Geschäftsaktivitäten bildeten von nun an eigene Unternehmensbereiche. 1996 wurde die Gehe-Aktie auf den Nennwert von 5 DM umgestellt. 2003 war die Aktiengesellschaft 100 Jahre alt. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,98 % beschloss die Hauptversammlung am 24.04.2003 die Namensänderung von GEHE AG auf Celesio AG. Somit begann im 100. Jahr der Aktiengesellschaft das 1. Jahr Celesio.

Gehe

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