Joh. Friedrich Behrens Aktiengesellschaft

Aktie Joh. Friedrich Behrens AG

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, Oktober 1977, # 01968

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, Oktober 1977, # 00548

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, Oktober 1977, # 01005

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, April 1978, # 22316

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 10.000 DM (200x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, April 1978, # 00126

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, April 1980, # 05094

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Ahrensburg, August 1996, # 01189

Abb. Umrahmung in Form zweier Heftklammern.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
Meine Dubletten finden Sie unter der
Startseite

Unternehmensgeschichte

Anfänge

Das Im- und Exportgeschäft war das Metier von Johann Friedrich Behrens, als er 1910 im Hamburger Hafen ein eigenes Unternehmen gründete. Am bedeutendsten Warenumschlagplatz des Wilhelminischen Kaiserreichs hatte der Handel Erfolg. Nach dem Krieg stieg man selbst in die Produktion ein. Heftklammern waren ein Teil des Warensortiments.

Logo

Nachkriegszeit 1945-1950

Im Nachkriegsjahr 1945 war wenig von der Firma Joh. Friedrich Behrens übrig geblieben, ein paar Rollen Draht, eine Heftklammermaschine und eine Kundenkartei bildeten den Kern. Die beiden Unternehmer Carl Backhaus und Hans Rodmann kauften das Unternehmen für 20.000 RM. Ihr Mitarbeiterbeteiligungsmodell, das die Arbeiter und Angestellten als Partner sah und ihnen umfassende Mitbestimmungsrechte einräumte, galt im Nachkriegsdeutschland als revolutionär. Es ging später als Ahrensburger Modell in die Geschichte ein.
Ahrensburg wurde 1951 Hauptsitz des Unternehmens. Im Kreis Storman an der nordöstlichen Stadtgrenze Hamburgs erwarben Backhaus und Rodmann das Gebäude einer ehemaligen Bürstenfabrik. Mit 30 Mitarbeitern fertigten sie hier Heftmaschinen und Klammern. Ahrensburg wurde 1951 Hauptsitz des Unternehmens. Die Nachfrage stieg schnell im wieder aufblühenden Nachkriegsdeutschland. Für die industrieelle Massenfertigung waren jetzt besonders effiziente Befestigungstechniken gefragt. Carl Backhaus fand die Lösung in Chikago: den ersten Pressluftnagler. Die Techniker bei BeA analysierten seine Funktionsweise genau und fanden zahlreiche technische Verbesserungen. So kam bereits in den 50ern der erste Pressluftnagler mit dem BeA-Logo auf den Markt. Er bildete den Grundstock für den Unternehmenserfolg, denn er war ein schnelles und zuverlässiges Montagegerät für Industrie und Handwerk.

Aufschwung

1960 zählte das Unternehmen bereits 167 Beschäftigte, bis in die 70er Jahre kletterte der Personalstand auf über 500 Mitarbeiter. Neben zahlreichen Erweiterungsbauten rund um die ehemalige Bürstenfabrik entstand 1966 eine Produktionshalle nur für Heftklammern. Grund für den anhaltenden Erfolg waren weitere Innovationen rund um Druckluftnagler und –hefter. BeA-Kunden erhielten in der Kombination aus Geräten und magazinierten Befestigungsmitteln ein hocheffizientes System. Die Entwickler passten die Geräte zunehmend an branchenspezifische Einsatzgebiete an und erhöhten so die Wirtschaftlichkeit für den Anwender.

Aktiengesellschaft

1975 wurde das Unternehmen in die BeA Befestigungstechnik AG umgewandelt, ab 1977 firmierte der Betrieb unter „Joh. Friedrich Behrens Aktiengesellschaft“.

Lager und Logistik

Mit dem Bau eines modernen Hochregallagers 1987 begann bei BeA ein neues Kapitel zeitgemäßer Logistik. Nun wurde hier die gesamte Warenwirtschaft über IT-Systeme abgewickelt, von der Kommissionierung der Aufträge für Inland und Export bis hin zur Einlagerung von Material und Gerätekomponenten. Güter mit einem Gewicht von 100 t verließen hier täglich das Unternehmen, etwa die gleiche Menge an Fracht ging bei BeA ein. Über 10.000 Palettenstellplätze bot das Lager am Standort Ahrensburg zusammen mit einem weiteren Lager in Hamburg.
Um die Frachtkosten für Kunden möglichst gering zu halten und dennoch zum Wunschtermin des Kunden zu liefern, arbeiteten die Logistikexperten von BeA mit einer Reihe von Versand- und Transportdienstleistern zusammen. Bei eiligen Bestellungen kamen Paketdienste zum Einsatz, bei großen Warenmengen setzte BeA auf zuverlässige Speditionsunternehmen.


Zentrale
Der Hauptsitz der Joh. Friedrich Behrens AG in Ahrensburg.

Fenster schließen

Zur Startseite

Diese Seite drucken