JENOPTIK Aktiengesellschaft

Aktie Jenoptik

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 6-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Jena, Juni 1998, # 0000243

Abb. von Einsatzmöglichkeiten der Produkte.
dito lochentwertet im Siegel, ohne Kupons, # 0002619
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, # ohne Nummer
dito gestempelt „Musteraktie ...“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, lochentwertet (6 Löcher), # ohne Nummer

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Jena, Juni 1998, # 0173011 bis 0173020

Abb. von Einsatzmöglichkeiten der Produkte.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet, # ohne Nummer
dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 0000000 bis 0000000

Aktie über 500 DM (100x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Jena, Juni 1998, # 0826101 bis 0826200

Abb. von Einsatzmöglichkeiten der Produkte.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet, # ohne Nummer
dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 0000000 bis 0000000

Aktie über 5.000 DM (1.000x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Jena, Juni 1998, # 1376001 bis 1377000

Abb. von Einsatzmöglichkeiten der Produkte.
dito aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 0000000 bis 0000000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Zeiss Tradition

Als der gelernte „Mechanicus“ Zeiss am 19.11.1846 seine optische Werkstatt in Jena eröffnete, wurden die Linsen noch wie seit Jahrhunderten durch Ausprobieren auf das richtige Maß geschliffen. Doch der wachsende Konkurrenzdruck und die eigene schöpferische Unruhe ließen Zeiss bald nach neuen Methoden suchen. Mit diesem Spürsinn erwies sich Zeiss als ein Kind der industriellen Revolution.
Die Begegnung mit dem jungen Mathematik-Genie Ernst Abbe war ein Glücksfall von historischer Bedeutung. Abbes Forschungen ermöglichten die industrielle Produktion komplexer Mikroskope. Später kam der Chemiker Otto Schott hinzu. Die von ihm entwickelten Glassorten eröffneten der Präzisionsoptik neue Dimensionen. 1889 wurde Ernst Abbe nach dem Tod von Carl Zeiss alleiniger Inhaber des Unternehmens und gründete die Carl-Zeiss-Stiftung Jena, in deren Eigentum später die Firma Carl Zeiss und das Glaswerk Schott übergingen.
1948 wurden das Zeiss-Werk und das Glaswerk Schott in Volkseigentum überführt. Das Zeiss-Werk entwickelte sich zum Leitbetrieb des wissenschaftlichen Gerätebaus in der DDR und später zum Kombinat.

Lothar Späth
Lothar Späth

1990

Nach der Wende in der DDR übernahm die Treuhandanstalt das Kombinat VEB Carl Zeiss Jena. Aus dem Jenaer Stammbetrieb wurde zunächst die Carl Zeiss Jena GmbH gebildet, die ab 10.09.1990 als Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH firmierte. Die Gesellschaft bestand aus 13 Betrieben und beschäftigte etwa 30.000 Menschen. 1991 wurde zwischen der Treuhandanstalt, den Ländern Baden-Württemberg und Thüringen sowie den beteiligten Zeiss-Unternehmen eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Lothar Späth übernahm die Leitung der Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH. Im gleichen Jahr ging daraus die Jenoptik GmbH als landeseigenes Unternehmen hervor. Aber viele Menschen mussten entlassen werden.

Umstrukturierung

In den Folgejahren wurde der Konzern umstrukturiert und profitabel gemacht, neue Unternehmen wurden hinzugekauft, andere verkauft. Das Firmengelände in Jena wurde umgestaltet.
1993 übertrug Jenoptik die Anteile des Freistaats Thüringen an der Carl Zeiss Jena GmbH an Carl Zeiss in Oberkochen.

Aktiengesellschaft

Zum 01.01.1996 wurde Jenoptik in eine AG umgewandelt und ging am 16.06.1998 an die Börse. Der Emissionspreis lag bei 34,00 DM. Das Papier war eine der „heißesten“ Neu-Emissionen an der Börse. 45,30 DM lautete der erste Kurs der Jenoptik-Aktie in Frankfurt. Am ersten Handelstag wurden allein auf dem Frankfurter Börsenparkett 1,18 Mio. Jenoptik-Aktien gehandelt, mehr als von der Deutschen Telekom und Daimler-Benz.
Der Börsengang der Jenoptik war die größte Emission eines ostdeutschen Unternehmens. Es war damit gelungen aus einem ehemals maroden Kombinat ein börsenreifes Unternehmen zu entwickeln. Am 08.12.1998 wurde die Aktie in den MDAX aufgenommen.

Ausbau

Am 01.01.2000 war die Restrukturierung des Unternehmens abgeschlossen. Die Jenoptik gliederte sich nun in die drei Unternehmensbereiche Clean Systems Technologies, Photonics Technologies und Asset Management. Am 01.06.2000 übernahm Jenoptik 100 % der Anteile der Hommelwerke GmbH in Villingen-Schwenningen, einen führenden Anbieter berührender Messtechnik und Mess-Systeme. 2003 gab Lothar Späth den Vorstandsvorsitz ab und wechselte in den Aufsichtsrat.
Am 29.05.2005 eröffnete das Unternehmen eine Fabrik zur Produktion von Halbleiterbauelementen, nachdem 14 Mio. Euro investiert wurden. Ebenfalls im Mai 2005 eröffnete die Jenoptik ein Forschungszentrum für Optiken aus Kunststoffen in Triptis in Thüringen. Seit 2005 gehörte die im Jahr 1991 gegründete Jena-Optronik-GmbH zu 100 % zu Jenoptik. Die Hauptversammlung beschloss im selben Jahr, den Unternehmensbereich Clean Systems zu verkaufen, um sich auf das profitablere Optik-Geschäft zu konzentrieren. Infolgedessen wurden die Anteile an der M+W Zander Holding AG in Stuttgart an eine Investmentgesellschaft verkauft. Damit wurde der ehemals größte ostdeutsche Konzern radikal verkleinert.


Jenoptik-Zentrale
Die Jenoptik-Zentrale im Herzen Jenas

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