KAMPA-HAUS AG.

Aktie Kampa-Haus

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Minden, Mai 1986, # 009416

Abb. reetgedecktes Haus im Unterdruck.
Auflage: 10.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Minden, Mai 1986, # 102946

Abb. reetgedecktes Haus im Unterdruck.
Auflage: 7.500 St.

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Minden, Juli 1995, # 1006567

Abb. reetgedecktes Haus im Unterdruck.
Auflage: 8.000.000 St.
dito Muster auf Normalpapier, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 0000000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Anfänge

Die Anfänge des Unternehmens gehen auf eine Bau- und Möbeltischlerei von Heinrich Rolf zurück, der 1900 in Minden-Dützen eine Tischlerei für Türen, Fenster, Treppen und Möbel gründete. Er nutzte die Gunst der Stunde. Ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung nach dem Jahrhundertwechsel im aufstrebenden Deutschen Reich verhieß gute Entwicklungsmöglichkeiten. Der Famile Rolf gelang es auch den Handwerksbetrieb durch die schwierigen Zeiten beider Weltkriege zu führen.

Neuanfang

1945 übernahm Tischlermeister Eugen Kampa, der Schwiegersohn von Heinrich Rolf, den Betrieb. Stück für Stück wurde das Produktspektrum erweitert.
1960 wurden die ersten Garten- und Wochenendhäuser produziert und der Betrieb unter der Federführung von Wilfried Kampa, der 1965 nach Abschluss eines Bauingenieurstudiums in das Unternehmen eintrat, erweitert. Am 01.05.1966 wurde die Eugen Kampa Wochenendhausbau KG gegründet.

Hausbauprogramm

Warum sollten nicht die im Wochenendhausbau gewonnenen Erfahrungen auch auf Einfamilienhäuser angewandt werden? 1971 wurde die Kampa-Haus GmbH & Co. KG gegründet, die 1985 in eine AG umgewandelt wurde und 1986 an die Börse ging. Geschäftszweck war inzwischen die Herstellung von Fertighäusern, Industrie- und Gewerbebauten.

Herausforderungen

Anfang der 90er Jahre entwickelte sich durch die Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern ein großes Nachfragepotenzial nach individuellen Häusern.
1998 wurde das Allgäuer Familienunternehmen Libella, 1999 das Novy-Haus in Österreich übernommen. Weitere Gründungen und Übernahmen im osteuropäischen Markt folgten.
Im November 2006 verkaufte der bisherige Mehrheitsaktionär Wilfried Kampa seinen Anteil an den Finanzinvestor Triton. Nach herben Verlusten (etwa 23 bis 24 Mio. Euro) im Jahr 2008 stellte Kampa im März 2009 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, welches am 03.06.2009 eröffnet wurde.
Am 10.06.2009 gab der Insolvenzverwalter das Scheitern von Gesprächen mit potentiellen Investoren bekannt. Übernahmeverhandlungen mit Investor Triton hatten ebenfalls keinen Erfolg.
Der Markenname Kampa blieb auf dem Häusermarkt erhalten. Der ehemalige Vorstand der Kampa AG, Josef Haas, übernahm in der neu gegründeten Kampa GmbH mit Sitz in Steinheim Lizenzen und Markenrechte.


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