KAUFHOF AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Kaufhof

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kuponrest Nr. 40 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Köln, Juni 1955, # 11784

Abb. Firmensignet, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln im Unterdruck.

Aktie Kaufhof

(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)
dito mit violettem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 11028

Aktie Kaufhof

Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, Kupons Nr. 46-60 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Köln, Februar 1987, # 0000000

Abb. Firmensignet, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln im Unterdruck.

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, Kupons Nr. 46-60 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Köln, Februar 1987, # 0000000

Abb. Firmensignet, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln im Unterdruck.

KAUFHOF Aktiengesellschaft

Teilschuldverschreibung Kaufhof

7 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Januar, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Köln, Dezember 1976, # 000000

Abb. Firmensignet oben, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln unten.

7 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Januar, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Köln, Dezember 1976, # 000000

Abb. Firmensignet oben, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln unten.

7 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Januar, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Köln, Dezember 1976, # 000000

Abb. Firmensignet oben, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln unten.

7 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Januar, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Köln, Dezember 1976, # 000000

Abb. Firmensignet oben, Kaufhof-Verwaltungshaus in Köln unten.

KAUFHOF FINANCE B.V.

Teilschuldverschreibung Kaufhof

3 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, November, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., Abheftlochung links
Amsterdam, Oktober 1984, # 000000

Abb. Firmensignet oben.

8 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, 22. Mai, 2 S., lochentwertet im Siegel
Amsterdam, Mai 1989, # 29037

Abb. Firmensignet oben.

8 ¼ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, 22. Mai, 2 S., lochentwertet im Siegel
Amsterdam, Mai 1989, # 34055

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 14.000 St.

KAUFHOF PLUS FINANCE B.V.

Teilschuldverschreibung Kaufhof

8 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, Zinsscheine Nr. 3-10, 3. Januar, 2 S., lochentwertet im Siegel
Amsterdam, Januar 1992, # 11527

Abb. Firmensignet oben.

8 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, 3. Januar, aufgedruckt „Specimen“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Amsterdam, Januar 1994, # 00000

Abb. Firmensignet oben.

KAUFHOF HOLDING AKTIENGESELLSCHAFT

Optionsschein Kaufhof

Inhaber-Optionsschein, Kategorie A, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 1 Vorzugsaktie im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-C unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 00960

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 4.200 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie A, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 10 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-C unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 04947

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 2.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie A, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 100 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-C unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 06757

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 2.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie B, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 1 Vorzugsaktie im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-G unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 09781

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 4.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie B, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 5 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-G unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 13023

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 2.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie B, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 10 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-G unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 15364

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 2.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie B, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 100 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-G unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 17137

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 2.000 St.

Inhaber-Optionsschein, Kategorie B, ausgegeben mit einer 6 % Sfr.-Optionsanleihe für 1.000 Vorzugsaktien im Nennbetrag von je 50 DM, DIN A 4 hoch, Kupons A-G unten anhängend, 89⁄96, nicht entwertet
Köln, 16. Oktober 1989, # 19002

Abb. Firmensignet oben.
Auflage: 150 St.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung

Die Geschichte der deutschen Warenhauskonzerne, die das wirtschaftliche Verhalten in Deutschland stärker beeinflussten als industrielle Hersteller, ist verbunden mit einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus dem winzigen Weiler Birnbaum an der Warthe in der Provinz Posen. Das Warenhaus, eine neue Form des Einzelhandels, nahm ihren Anfang. Die Brüder Leonhard Tietz und Oscar Tietz, obwohl nicht die Erfinder der Warenhäuser, begründeten zwei der lange Zeit bedeutendsten Warenhauskonzerne in Europa, Kaufhof und Hertie. Im Jahr 1879 gründete Leonhard Tietz in Stralsund auf 25 m² ein kleines Geschäft für Kurzwaren, Garne und Knöpfe, Stoffe und Wollwaren.

Geschäftsprinzip

Leonards Geschäftsgrundsätze waren damals ein absolutes Novum. Er kaufte seine Ware so preiswert wie möglich ein, kalkulierte möglichst knapp und verkaufte sie billiger als die Konkurrenz. Er verkaufte jedoch nur gegen bares Geld. Jede Ware hatte ihren festen Preis, feilschen oder anschreiben gab es nicht. Durch diese festen, niedrigen Preise gewann das Geschäft so viele Kunden, dass es innerhalb weniger Jahre dreimal vergrößert werden musste.

Entwicklung

Das erste reguläre Mehrabteilungs-Kaufhaus Deutschlands nach französischem Vorbild eröffnete dann im ersten großen Industriezentrum Deutschlands in Wuppertal-Elberfeld 1885 und verlegte auch den Firmensitz zu diesem Zeitpunkt nach Elberfeld. 1897 wurde der Sitz des Unternehmens nach Köln verlagert. Von hier begann der Aufbau des Filialnetzes und es kam zur schlagartigen Expansion. Tietz war 1905 der erste deutsche Warenhausbetreiber, der sein Unternehmen von einer bis dahin offenen Handelsgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umwandelte. Nach seinem Tod im Jahr 1914 trat sein ältester Sohn, Alfred Leonhard Tietz, die Nachfolge an. Die AG bestand bis 1933.

Kaufhof Krefeld
1904 eröffnete Leonhard Tietz
in Krefeld an der Ecke St. Anton-/Friedrichstraße
einen großen Warenhausbau im Jugendstil.

„Drittes Reich“

Um die durch die NSDAP angestrebte Auflösung des Unternehmens zu verhindern, erfolgte die Umbenennung in Westdeutsche Kaufhof AG und Veränderungen in den Führungsgremien. Die jüdische Familie Tietz wurde enteignet und emigrierte derweil ins Ausland. Sie wurde später entschädigt. 1945 waren lediglich drei von 41 Filialen einigermaßen unzerstört, doch es folgte ein gewaltiger Wiederaufbau zum später zweitgrößten Kaufhauskonzern.

Neuanfang

So expandierte nach der Währungsreform und dem Wiederaufbau das Unternehmen. Mit dem Ausbau des Filialnetzes wurde der Wandel vom regionalen Kaufhaus zum deutschlandweiten Warenhaus vollzogen. 1953 wurde der Namen von „Westdeutsche Kaufhof AG“ in „Kaufhof AG“ umgeändert. 1977 erwirtschaftete der Kaufhof-Konzern rund 9,940 Mrd. DM.

Neukonzeption

1988 stieg die Gesellschaft bei Jet-Reisen und der Media-Markt-Gruppe ein. 1989 entstand die „Kaufhof Holding AG“ als Obergesellschaft. 1994 erwarb Kaufhof die Mehrheit an der Horten AG. Das Galeria-Konzept von Horten wurde überarbeitet und modifiziert und ging 1995 als Galeria Kaufhof an den Start. Im selben Jahr wurde das operative Geschäft von Horten auf die Kaufhof Warenhaus AG verschmolzen. In kurzer Zeit entwickelten sich die Galeria-Häuser zum Träger der Firmenkonjunktur. Seit Ende der 90er Jahre betreibt die Kaufhof Warenhaus AG auch das zielgruppenspezifische Vertriebsformat „Sportarena“. 1996 kam es auf Wunsch des langjährigen Großaktionärs zur Verschmelzung mit der Asko und den deutschen Metro-Aktivitäten zur Metro-AG.

Expansion

Im April 2001 hat Kaufhof mit dem Erwerb von 15 innerstädtisch gelegenen Warenhäusern der belgischen Inno S.A. den ersten Schritt zu einer Expansion ins benachbarte europäische Ausland unternommen. Seitdem wurden alle Inno-Häuser mit Erfolg auf „Galeria Inno“ umgestellt.
Die Galeria Kaufhof präsentierte sich inzwischen als moderner Lifestyle-Anbieter mit hochwertigen, international ausgerichteten Sortimenten. Diese wurden in übersichtlich und klar gegliederten Waren-Welten mit zahlreichen Markenshops vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei sortimentsübergreifende und trendige Mode- und Lifestyle-Empfehlungen. Die erlebnisorientierte Warenpräsentation betonte die Wertigkeit und Attraktivität der Ware. Aktuelle Themen aus Lifestyle und Mode wurden wirkungsvoll in Szene gesetzt und durch Events unterstrichen. Der Gesamtauftritt der Galeria Kaufhof sollte den Eindruck von Qualität und ungewöhnlichen Ideen vermitteln.


Kaufhof Frankfurt am Main
1954 wurde das große Kaufhaus in Frankfurt/Main mit einer vorgehängten Fassade verkleidet, im Inneren umgebaut und aufgestockt. Neueröffnung war am 14.10.1954.

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