KAUZENBURG-BETRIEBS-AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Kauzenburg-Betriebs-AG

Aktie (Gründeraktie), Lit. A, über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Bad Kreuznach, Oktober 1970, # 01819

Abb. Ansicht von Bad Kreuznach und der oberhalb gelegenen Kauzenburg.
Auflage: 4.000 St.

Aktie (Gründeraktie), Lit. B, über 50 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 4-10 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Bad Kreuznach, Oktober 1970, # 05161

Abb. Ansicht von Bad Kreuznach und der oberhalb gelegenen Kauzenburg.
Auflage: 2.000 St.

Aktie, Lit. A, über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Bad Kreuznach, November 1972, # 009107

Abb. Ansicht von Bad Kreuznach und der oberhalb gelegenen Kauzenburg.

Aktie, Lit. B, über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Bad Kreuznach, November 1972, # 100939

Abb. Ansicht von Bad Kreuznach und der oberhalb gelegenen Kauzenburg.
Auflage: 5.000 St.


Sämtliche Lit. A-Aktien hielten die Gründer. Von den Lit. B-Aktien wurden über 25% von der Weingut Ferdinand Pieroth Weinkellerei GmbH gehalten. Der Rest war breit gestreut.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Geschichte der Burg

Die Kauzenburg oberhalb Bad Kreuznach war Residenz der vorderen Grafschaft Sponheim. 1206 erfolgte die erstmalige Erwähnung der Burg in einer Urkunde. Von 1206 bis 1230 entstand eine erste Burganlage durch die Grafen Gottfried III. und Johann I. von Sponheim. Im 30jährigen Krieg wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer. Nach dem Westfälischen Frieden fiel die Burg an Baden und die Pfalz. Erstmals wurde dabei das Schloss als „Veste Kauzenburg“ bezeichnet. Die Franzosen unter General Louis-François de Boufflers eroberten 1688 die Burg, sprengten sie und brannten das Gebäude nieder.

Privatwirtschaftliche Nutzung

1803 erwarb Andreas van Recum (später geadelt als Freiherr von Recum) die Ruine auf dem Kauzenberg. Diese fiel damit an das Rittergut Bangert. In den Fundamenten der zerstörten Burg wurden später große Gewölbe und Keller aufgefunden und wieder ausgeräumt. Diese waren wahrscheinlich zu Waffenniederlagen bestimmt, dienten dann aber zur Aufbewahrung des wohlbekannten Schloss Kauzenburger Weines.
Die Burg blieb bis 1881 im Besitz der Familie und gehörte zuletzt Otto von Recum, sie ging dann an die Kreuznacher Familien Puricelli und Gräff über.

Neuere Geschichte

Die Burganlage war im Besitz der Witwe Werren, als 1969 der Weinhändler Elmar Pieroth, Burg Layen, das Grundstück und die Kauzenburg erwarb. Pieroth wollte dem Tourismus der Region neue Impulse geben und ließ 1970 die in den zurückliegenden Jahren entstandene Bausubstanz beseitigen und veranlasste aufwendige Renovierungen und Umbauten. Für den Neubau in den Jahren 1970 und 1971 wurde der Architekt Gottfried Böhm beauftragt. Dieser wurde der Pritzker-Architektur-Preis-Träger 1986. Der Architekt krönte das außen noch sichtbare Mauerwerk der Ruine Kauzenburg mit kubistischen Erkern. Er verwendete reichlich Glas, Metall und die Farbe Weinrot.
Die Kauzenburg-Stiftung, verantwortlich für die Nutzung der historisch wertvollen Burgkeller in heimatgeschichtlich sinnvoller Weise und die neu durch die Kauzenburg-Stiftung gegründete Kauzenburg Betriebs-Aktiengesellschaft (später Kauzenburg Gaststätten GmbH), zuständig für Betrieb von Restaurants und Hotellerie, übernahmen das Anwesen. Über die 100%ige Tochter „Burgkellerei Schloß Kauzenburg GmbH“ wurde außerdem mit Wein, Sekt und Spirituosen gehandelt. 1983 wurde von der Hauptversammlung die Auflösung der AG beschlossen. Zum gastronomischen Programm gehörte das „Große Gelage an der Rittertafel“.
Später wurde das Anwesen von der Kauzenburg Gaststätten GmbH bewirtschaftet. 1987 wurde auf dem Burggelände das Landhotel Kauzenberg eröffnet.


Kauzenburg
Die Kauzenburg besteht aus altem Gemäuer mit modernem Überbau. Der wurde 1970 vom Architekten und Bildhauer Gottfried Böhm entworfen.

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