KLÖCKNER-HUMBOLDT-DEUTZ Aktiengesellschaft

Aktie Klöckner-Humboldt-Deutz AG

Namensaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Persil Gesellschaft m.b.H.“ u.a., stempelentwertet rückseitig
Köln, Oktober 1953, # 071153

Auflage: 100.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Januar 1961, # 1047511

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Februar 1961, # 1050851 bis 1050860

dito stempelentwertet rückseitig, # 1069021 bis 1069030
Auflage: 5.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Januar 1964, # 1112016

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Köln, Januar 1964, # 1131171 bis 1131180

Auflage: 22.600 St., davon aber 1969 zwecks Schaffung von 50-DM-Aktien 4.000 St. eingezogen.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, stempelentwertet rückseitig
Köln, Januar 1969, # 013415

Auflage: 80.000 St.

Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft

Aktie Aktie Klöckner-Humboldt-Deutz AG

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Köln, Oktober 1995, # 00001667

Abb. Firmensignet mit „KHD“ im Unterdruck.
dito lochentwertet im Siegel, ohne Kupons, # 00002421
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Oktober 1995, # 30004914

Abb. Firmensignet mit „KHD“ im Unterdruck.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 500 DM (100x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Oktober 1995, # 40000913

Abb. Firmensignet mit „KHD“ im Unterdruck.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 2.500 DM (500x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Köln, Oktober 1995, # 50001914

Abb. Firmensignet mit „KHD“ im Unterdruck.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung und Entwicklung von Deutz

Die Deutz AG wurde 1864 als N. A. Otto & Cie von Eugen Langen und Nicolaus August Otto in der Kölner Altstadt gegründet und kann damit als ältestes Motorenwerk der Welt angesehen werden. 1869 erfolgte der Umzug nach Deutz, wo die Fabrik den erforderlichen Platz fand. 1872 erfolgte die Umbenennung in Gasmotoren-Fabrik Deutz AG. Ab 1876 begann die Produktion von Viertaktmotoren, den so genannten Ottomotoren.


Werk von KHD
Werk des Unternehmens

Die nächsten Jahrzehnte waren geprägt von einer stetigen Ausweitung des Produktionsbereichs, vor allem durch Aufkäufe anderer Firmen. Von 1892 bis 1970 baute Deutz Lokomotiven, vor allem ab 1944 mit Dieselantrieb. Ab 1897 baute man auch stationäre Dieselmotoren, zunächst in Lizenz von MAN. Die Gasmotoren-Fabrik Deutz begann ab 1902 mit der Fa. Grether den Bau von Feuerwehrautos und konnte 1903 das erste Feuerwehr-Kraftfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor in der Welt fertigstellen.
1906 versuchte man sich in der Gasmotorenfabrik Deutz AG mit der Serienfertigung eines Automobils. Bis 1909 wurden nur einige Versuchswagen hergestellt. Insgesamt wurden aber lediglich einige wenige Personenwagen bis 1913 von Deutz gebaut. Während des 1. Weltkriegs wurden 1916 von den damals 3.400 Beschäftigten auch Lkw mit 5 t Nutzlast gefertigt. Neben Subventions-Lkw baute man auch den „Deutzer Trekker“ als Artilleriezugmaschine. 1925 stellte Deutz zwei verschiedene, neu entwickelte Lkw auf der IAA in Berlin aus, die aber nicht in den Serienbau aufgenommen wurden. 1926 entstand der erste Dieseltraktor. Die Agrartechnik wurde für lange Zeit zu einem der wichtigsten Standbeine der Firma.

Humboldt-Deutz, Klöckner- Humboldt-Deutz

1930 erfolgt die Übernahme der Maschinenbauanstalt Humboldt AG in Köln, die vor allem Maschinen zur Ver- und Bearbeitung von Schüttgut (Mühlen, Brechwerke, Rüttler, Förderanlagen) herstellte. Der Firmenname lautete nun Humboldt-Deutz.
1936 übernahm Humboldt-Deutz die kränkelnde Fahrzeugfabrik Magirus in Ulm. Die beiden Firmen ergänzten sich gut. Magirus hatte Nutzfahrzeuge produziert, benötigte jedoch dringend Dieselmotoren. Humboldt-Deutz fertigte Motoren, stellte jedoch selber keine kompletten Nutzfahrzeuge her. Die Fusion ermöglichte den Bau von vollständigen Lkw, Bussen und Feuerwehrautos. Der Markenname der so produzierten Nutzfahrzeuge lautete Magirus-Deutz.
1938 kam es zur Interessengemeinschaft mit der Klöckner-Werke AG in Duisburg und zur Umfirmierung in Klöckner-Humboldt-Deutz AG.

Zweiter Weltkrieg

Während des 2. Weltkriegs beschäftigte sich die Firma in erster Linie mit dem Bau von Rüstungsgütern, vor allem Panzer, Lkw, Kettenfahrzeuge für die Wehrmacht wurden hergestellt. Dabei wurden teilweise (in den Raupenschleppern) neuentwickelte Dieselmotoren mit Luftkühlung eingesetzt.


Feuerwehrauto KHD
Feuerwehrauto von KHD

Nachkriegszeit (1945–1970)

Die Werksanlagen waren im Verlauf des 2. Weltkriegs weitgehend zerstört worden. Gegen Ende des Jahres 1945 wurde die Produktion von Raupenschleppern vorübergehend wieder aufgenommen, die nun in der Forstwirtschaft eingesetzt werden sollten. Die ersten Lkw nach dem Krieg wurden mit wassergekühlten Dieselmotoren ausgerüstet, die ab 1948 jedoch zunehmend von selbstentwickelten luftgekühlten Maschinen abgelöst wurden. Die luftgekühlten Dieselmotoren wurden in der Nachkriegszeit zu einer Art Markenzeichen von KHD. Statt eines Wasserkühlers befand sich vor dem Motor der damit ausgestatteten Lkw und Busse ein respektables Lüfterrad, das einerseits für die Kühlung, andererseits jedoch auch für ein typisches Geräuschbild sorgte, das die Magirus-Deutz-Lastwagen und -Busse von sich gaben.
Mit der Übernahme der Vereinigten Westdeutschen Waggonfabriken („Westwaggon“) 1953 versuchte man sich für einige Jahre auch im Bau von Straßenbahnwagen. Die Busfertigung von Magirus-Deutz wurde 1955 von Ulm ins Westwaggon-Werk nach Mainz verlegt.
Ab 1962 erwarb KHD zunehmend Aktien des Traktoren- und Landmaschinenherstellers Fahr, bis dieser 1975 komplett übernommen wurde. Die Traktoren wurden ab 1981 unter dem Markennamen Deutz Fahr verkauft.
Die 1974 begonnene Kooperation mit Fiat bei Nutzfahrzeugen führte 1975 zur Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Iveco, welches 1982 ganz an Fiat überging. Nach einer existenzbedrohenden Krise in den 90er Jahren blieb der börsennotierten KHD nur noch das Motorenwerk in Köln-Deutz.

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