KLÖCKNER-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Klöckner-Werke AG

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Globalaktie ist ... auf DM 500,- ...herabgesetzt worden“, stempelentwertet rückseitig
Duisburg, November 1955, # 2475031 bis 2475040

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Aktie ist ... auf DM 50,- ...herabgesetzt worden“, nicht entwertet
Duisburg, Dezember 1960, # 0004623

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.
dito lochentwertet im Siegel, # 0023711
dito perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Globalaktie ist ... auf DM 500,- ...herabgesetzt worden“, lochentwertet im Siegel
Duisburg, Dezember 1960, # 0324021 bis 0324030

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.
dito stempelentwertet rückseitig, # 0282851 bis 0282860
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Duisburg, Juli 1987, # 036345

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.

Aktie über 1.000 DM (20x50), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Duisburg, Juli 1987, # ohne Nummer

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.

Aktie Klöckner-Werke AG

Aktie über 1.000.000 DM (1.000x10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Globalaktie ist ... auf DM 500.000,- ...herabgesetzt worden“ und „Der Nennbetrag dieser Globalaktie ist ... herabgesetzt worden“, stempelentwertet vorder- und rückseitig
Duisburg, November 1955, # 2130001-2130010 bis 2139991-2140000

Aktie über 10.000 DM (10x10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Urkunde ist ... auf DM 50000,- ...herabgesetzt worden“, stempelentwertet rückseitig
Duisburg, Dezember 1960, # 2756601-2756610 bis 2756691-2756700

Aktie über 1.000.000 DM (1.000x10x100), DIN A 4 quer, ohne Kupons, gestempelt „Der Nennbetrag dieser Urkunde ist ... auf DM 500.000,- ...herabgesetzt worden“, stempelentwertet rückseitig
Duisburg, Dezember 1965, # 3030001-3030010 bis 3039991-3040000

Teilschuldverschreibung Klöckner-Werke AG

7 ½ % Teilschuldverschreibung, Gruppe 3, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Mai⁄November, 2 S., lochentwertet
Duisburg, Mai 1971, # 106328

7 ½ % Teilschuldverschreibung, Gruppe 3, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Mai⁄November, 2 S., lochentwertet
Duisburg, Mai 1971, # 015353

Auflage: 90.000 St.

7 ½ % Teilschuldverschreibung, über 100.000 DM (100x1.000), DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Mai⁄November, Muster, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Duisburg, Mai 1971, # -

7 ½ % Teilschuldverschreibung, über 100.000 DM (1.000x100), DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Mai⁄November, Muster, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Duisburg, Mai 1971, # -

Teilschuldverschreibung Klöckner-Werke AG

8 % Teilschuldverschreibung, Gruppe 8, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juli, 2 S., lochentwertet im Siegel
Duisburg, Juli 1972, # 141606

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, ohne Gruppenbezeichnung, # ohne Nummer

8 % Teilschuldverschreibung, Gruppe 10, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juli, 2 S., lochentwertet im Siegel
Duisburg, Juli 1972, # 054703

dito Gruppe 6, perforiert Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 000000

8 % Teilschuldverschreibung, Gruppe 8, über 100.000 DM (100x1.000), DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juli, 2 S., lochentwertet im Siegel
Duisburg, Juli 1972, # 081701 bis 081800

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, ohne Gruppenbezeichnung, lochentwertet im Siegel, # ohne Nummer

8 % Teilschuldverschreibung, über 100.000 DM (1.000x100), DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juli, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., nicht entwertet
Duisburg, Juli 1972, # ohne Nummer

KLÖCKNER-BERGBAU KÖNIGSBORN-WERNE AG

Aktie Klöckner Bergbau Königsborn-Werne AG

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Unna-Königsborn, Januar 1961, # 035791

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), stempelentwertet rückseitig, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, maschinenschriftlich entwertet
Unna-Königsborn, Januar 1961, # ohne Nummer

Abb. mit großem Portait von Peter Klöckner.

KLÖCKNER & CO KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN

Genussschein Klöckner & Co Kommanditgesellschaft auf Aktien

Genussschein, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, 2 S., nicht entwertet
Duisburg, Oktober 1986, # 016052

Abb. Firmensignet „Klöckner“.

Genussschein, über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 hoch, ohne Kupons, 2 S., nicht entwertet
Duisburg, Oktober 1986, # 273234

Abb. Firmensignet „Klöckner“.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
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Unternehmensgeschichte

Anfänge

Gemeinsam mit seinem Bruder Florian gründete Peter Klöckner 1906 ein Eisen- und Stahlhandelsunternehmen in Duisburg. Ihr besonderes Augenmerk galt maroden Unternehmen, an denen sie sich die Kapitalmehrheit sicherten, bevor sie sie sanierten. Hierzu zählten insbesondere Hüttenwerke, Kohlezechen und Erzgruben.
1923 fusionierte Klöckner alle ihm gehörenden Stahlbeteiligungen zur Klöckner-Werke AG Rauxel-Berlin in Castrop-Rauxel. Dazu gehörte auch die Klöckner-Bergbau Königsborn-Werne. 1926 lehnte Klöckner es ab, seine Firma in die Vereinigte Stahlwerke einzubringen. Er zog es vor, unabhängig zu bleiben.

2. Weltkrieg

Während des 2. Weltkriegs produzierte Klöckner neben Eisen- und Stahlprodukten in Georgsmarienhütte und Hagen vor allem Rüstungsgüter in Köln. Dabei hielten in der Hasper Hütte zahlreiche verschleppte Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und italienische Militärinternierte die Produktion aufrecht.

Werk Hagen- Haspe Eisen- und Stahlwerke
Werk Hagen- Haspe Eisen- und Stahlwerke

Nachkriegszeit

Auf alliierten Beschluss wurden die alten Klöckner-Werke 1945 liquidiert und 1953 unter einer neu errichteten Obergesellschaft, der „Nordwestdeutscher Hütten- und Bergwerksverein AG“ zusammengefasst. Diese übernahm 1954 wieder ihre alte Firmenbezeichnung Klöckner-Werke. Weitere Nachfolger der alten Klöckner-Werke AG waren Klöckner-Humboldt-Deutz, Bergwerke Königsborn-Werne und Stahlwerke Südwestfalen.
1954 firmierte die Nordwestdeutsche Hütten- und Bergwerksvereins AG wieder unter ihrem alten Namen Klöckner-Werke AG. Zahlreiche ehemals zum Konzern gehörende Unternehmen wurden wieder unter die Leitung der Klöckner-Werke gestellt.

Weiterentwicklung

Während der 1960er Jahre expandierte der Konzern im Bereich der Kunststoffverarbeitung und im Maschinenbau. So begann Klöckner die Produktion von Kunststofffolien bei Klöckner Pentaplast in Montabaur. Die Kunststofffolien waren ein solcher Erfolg, dass Klöckner 1979 in den USA ein Zweigwerk eröffnete. Im gleichen Jahr stieg der Konzern mit dem Kauf von Holstein und Kappert in die Getränkemaschinenproduktion ein. Auch in der Abfüll- und Verpackungstechnik und der Automotivesparte engagierte sich Klöckner.
Noch 1977 griff der Klöckner-Konzern nach der bayerischen Maxhütte und erhielt nicht geringe öffentliche Subventionen. Gemeinsam wurde 1980 das Klöckner-Maxhütte-Stahlherstellungsverfahren entwickelt. 1981 wurden über 10.000 Mitarbeiter in 80 Ländern der Erde beschäftigt. 1983⁄84 wurde eine KGaA gegründet.

Krise

In den frühen 1990er Jahren geriet Klöckner in eine tiefgreifende Krise. Angesichts der Stahlkrise verdiente der Konzern nicht mehr so gut wie in den „goldenen 1960er Jahren“. Die Deutsche Bank als Hausbank des damals selbständigen Konzerns entsandte Karl-Josef Neukirchen als Sanierer, da die gesamte Gruppe angesichts der Stahlkrise zu kollabieren drohte. 1994 verschwand die Georgsmarienhütte im Wege des Management-Buy-outs aus dem Klöckner-Konzern, während die Klöckner Hütte Bremen an den belgischen Cockerill-Sambre Konzern verkauft wurde. Das Ende der Maxhütte zog sich länger hin.
Bis 1994 wurde das investitionsträchtige und durch Konjunkturschwankungen risikoreiche Geschäft in der Automobilzuliefererbranche verkauft. Stattdessen wurde in die renditeträchtigere Foliensparte, Klöckner Pentaplast, investiert. Auch diese wurde 2001 wieder veräußert.
Ende 2001 wurde die Klöckner-Werke AG ein Konzernunternehmen der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG, die ca. 68 % der Stimmrechte hielt. Nach der Insolvenz der Konzernmutter verkaufte deren Insolvenzverwalter ca. 78 % der Aktien der Klöckner Werke AG an die Salzgitter AG.


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