MANNESMANN AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Mannesmann

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juli 1956, # 218096

Abb. Firmensignet links.
dito perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juli 1956, # 0985901 bis 0985910

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Mai 1957, # 258009

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juli 1958, # 333121

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Januar 1960, # 034498

Abb. Firmensignet links.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 11-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung oben und unten, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Januar 1960, # 3199721 bis 3199730

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 56-60 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, November 1976, # 190462

Abb. Firmensignet links.
dito Aktie über 50 DM auf Normalpapier, Kupons auf Rückseite gedruckt, aufgedruckt „Muster“, ansonsten nicht entwertet, # 000000


Namensaktie, Lit. D, über 1.000 DM (10x100), DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 2-10 (inkl. Erneuerungsschein, nicht ausgestellt, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Düsseldorf, Dezember 1954, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet links.

Zwischenschein Mannesmann

Zwischenschein über eine Aktie zu 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Heinrich Baum 41 Duisburg-Buchholz, Am Bollheister 43“, doppelte Abheftlochung oben
Düsseldorf, Juli 1971, # 40048

Abb. Firmensignet links.

Mannesmann Aktiengesellschaft

Aktie Mannesmann

Aktie über 1 Stück, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juni 1998, # 000171604

Abb. Firmensignet „m“ rechts.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000000

Aktie über 100 Stück, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juni 1998. # 910003705

Abb. Firmensignet „m“ rechts.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000000

Aktie über 500 Stück, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Düsseldorf, Juni 1998, # 930002566

Abb. Firmensignet „m“ rechts.
dito aufgedruckt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 000000000

Im Gegensatz zu allen anderen DM-Aktien tragen die Mannesmann-Aktien der Nachkriegszeit keine Aufsichtsrats-Unterschrift. Ein Zeichen, daß sich der Vorstand hier schon immer selbst bedienen durfte?

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Vorgeschichte

Vater Reinhard und seine sechs Söhne (Reinhard, Max, Alfred, Karl, Robert und Otto) schrieben eines der interessantesten Kapitel der deutschen Industriegeschichte. Sie waren Erfinder, Pioniere, Konstrukteure und Abenteurer. Unternehmer waren sie allerdings nicht.
Die Reihe ihrer Ahnen konnten sie bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen, denn seit Jahrhunderten schmiedeten die Mannesmänner im Bergischen Land den Raffinierstahl.

Logo Mannesmann

Die nahtlose Röhre

Vater Reinhard und die Söhne Reinhard jr. und Max, zwei von sechs Brüdern, tüftelten ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlröhren zur Verwendung unter hohem Druck aus. Mit Hilfe der Zentrifugalkraft sollte im Innern eines glühenden, massiven Eisenstabes, ein Hohlraum erzeugt werden. Dies sollte den Familiennamen weltberühmt machen. Der Prozess wurde eher intuitiv beherrscht. Dieses Verfahren hatte folglich auch seine Kinderkrankheiten.
Aus dem Jahr 1893 ist folgende Geschichte überliefert: Der Bankier Carl Fürstenberg (Berliner Handels-Gesellschaft) besuchte das Mannesmann-Werk in Komotau. Auf einem Morgenspaziergang verlief er sich und kam schließlich zu einem großen Freilager mit Ausschuss. Von einem Arbeiter erhielt er zur Antwort auf die Frage, wo er denn hier sei: „Ach, das ist nur unser Friedhof.“ Der riesige Haufen Schrott mit Hunderten misslungener Röhren war, wie sich dann herausstellte, in der Bilanz als Halbfertigerzeugnisse bewertet.

Mannesmann-Hochhaus
Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf

Neubewertung

Nun gab es Ärger und es war aus mit der großzügigen Kreditvergabe. Die Banken, allen voran die BHG und die Deutsche Bank, bestanden auf einer Neubewertung der Patente, einer Rückgabe von Aktien durch die Erfinder, der Berufung eines kaufmännischen Vorstandes und einer Einschränkung des Versuchsbetriebs. Die Brüder Mannesmann waren darüber, insbesondere über das ihnen zum Ausdruck gebrachte Misstrauen gleichfalls verärgert und wechselten bald vom Vorstand in den Aufsichtsrat der Gesellschaft um nach wenigen Jahren im Unfrieden auszuscheiden. Es kam zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, doch einigte man sich schließlich gütlich, wobei die Familie Mannesmann auf einen bedeutenden Teil des Aktienbesitzes verzichten musste.
Damals schrieb der Berliner Wirtschaftsjournalist Felix Pinner. „Das Unternehmen bedurfte einer langen Zuschuss- und Reifezeit, ehe es auf den Boden gesunder und tragfähiger Rentabilität grstellt werden konnte. Es gehört zu den Werken, die sich großgehungert haben und selbst die Finanzkraft der Deutschen Bank hatte an ihm eine harte Nuss zu knacken.“

Neuanfang

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Unternehmen zerschlagen. In der Ostzone wurden die Produktionsstätten demontiert. Die Mannesmannröhren AG wurde aufgeteilt in die Mannesmann AG, die Consolidation Bergbau und die AGStamag. Später wurde der Konzern wieder zusammengeführt. 1955 waren alle früheren Mannesmann-Tochtergesellschaften wieder unter dem alten Konzerndach. Der Konzern expandierte erneut. Es wurden Stahl- und Röhrenwerke in Brasilien, Kanada und der Türkei gebaut. 1969 wurde der Kohlebergbaubesitz von Mannesmann in die neu gegründete Ruhrkohle AG eingebracht. 1970 wurden die Röhrenwerke von Mannesmann und Thyssen in die Mannesmannröhren-Werke zusammengefasst.

Telekommunikation

In den 1990er Jahren wurde dank des expandierenden Mobilfunks aus der Gesellschaft eine erfolgreiche Firma für Telekommunikation. Die Handysparte wurde zur tragenden Säule des Unternehmens. In der Mobilfunkbranche setzte eine Übernahmewelle ein. Inzwischen hatten sich die Mannesmänner zwar von einigen Geschäften getrennt, waren aber ein Gemischtwarenladen geblieben. Neben der jungen Sparte Telekommunikation, zu der auch die deutsche Festnetztochter Arcor zählte, gehörten der Maschinenbau (Rexroth, Dematic, Demag Krauss-Maffei) sowie die Autotechnik (Sachs, VDO) mit zuletzt insgesamt 12,3 Mia. DM Umsatz und das Röhrengeschäft mit gut zwei Mia. DM Umsatz dazu.
Nach einer gewaltigen Übernahmeschlacht im Jahr 2000 wurde die traditionsreiche Mannesmann-AG von der britischen Vodafone geschluckt. Das Mobilfunkgeschäft von Mannesmann wurde in Vodafone integriert, die übrigen Geschäftsfelder wurden verkauft.

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