MW-MOSEL-WEINBERG AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie MW-Mosel-Weinberg

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Trier, Dezember 2001, # ohne Nummer

Abb. mehrere tragende Weinstöcke über die gesamte Aktie.

Namens-Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „... Bäckermeister Werner Reekers“, nicht entwertet
Trier, Mai 1997, # 000741

Abb. mehrere tragende Weinstöcke über die gesamte Aktie.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, lochentwertet, # ohne Nummer

Namens-Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Dr. Alfons Weinfurtner ...“, nicht entwertet
Trier, Dezember 2001, # 002144

Abb. mehrere tragende Weinstöcke über die gesamte Aktie.
dito Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, lochentwertet, # ohne Nummer

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Voraussetzungen

Das Weinbaugebiet der Mosel liegt zwischen dem 49. und 50. Breitengrad und gehört damit zum nördlichsten Rand der klimatischen Zone, in der Weinbau noch durchführbar ist. Die starken Krümmungen und Biegungen des Mosellaufes, das gegen Nord und Ost Moselgebiet geschützte und gegen Süd und Südwest offene, steile Bergland mit den vielen künstlich angelegten Terrassen, machten in Verbindung mit den wärmespeichernden, kalireichen Tonschieferböden und dem milden Klima möglich, dass sich so weit nördlich das größte, zusammenhängende Weißweingebiet Europas entwickeln konnte. Dabei gehört die Region zu den historisch ältesten Weinkulturlandschaften. Bereits die Kelten und vor allem die Römer erkannten die Möglichkeit des Weinanbaus und begründeten die Weinkultur entscheidend. Trotz der qualitativen Vorzüge, ganz besonders für die Rieslingrebe, verlagerte sich aus Kostengründen der Weinbau auf der ganzen Welt auf den Anbau in der Ebene mit maschineller Bearbeitung. Wegen des hohen Arbeitsaufwands und der mangelnden Bereitschaft vieler Konsumenten für die bessere Qualität für Rieslingweine aus Schiefersteillagen auch entsprechend höhere Preise zu zahlen, waren viele Winzer gezwungen, die Weinberge in Steillagen aufzugeben und konnten so den Erhalt der wertvollen Kultur- und Naturlandschaft nicht mehr leisten.

Gründung

Von dem Trierer Dipl. Betriebswirt Rechtsanwalt Heinrich W. Moritz und dem Präsident des Weinbauverbands Mosel-Saar-Ruwer Adolf Schmitt (Winzer, Weingutseigner in Konz-Filzen und Gründer der SMW Saar-Mosel-Winzersekt GmbH) wurde 1997 eine Idee geboren und in der Schaffung der MW Mosel Weinberg AG umgesetzt. Herr Moritz und Herr Schmitt schufen mit der Gründung einer Aktiengesellschaft und der Ausgabe von Dividendenwein eine Basis, wie sich Weinliebhaber sinnvoll an dem Erhalt einer auf der ganzen Welt einzigartigen Wein-Kulturlandschaft beteiligen können. Ohne großen Werbeaufwand schlug ihre Idee derart Wellen, dass bis Ende 1999 bereits 2.000 Aktien in 23 Länder der Erde verkauft wurden.

Die Weinlagen

Die Aktionärsweinlagen der MW- Mosel-Weinberg AG liegen in Zell an der Mosel sowie in Konz-Filzen an der Saar. Der Firmensitz befindet sich in der historischen Försterkellerei. Erbaut wurde sie 1904 als erstes Stahlbetongebäude Europas.
Die Zeller Petersborner-Kabertchen ist ein ehemals dem Kloster Marienburg zugehöriger Besitz. Zwischen 100 und 200 Metern über dem Meeresspiegel wird ausschließlich Riesling angebaut.
Die Bearbeitung ist nur mit Bergsteigerfähigkeiten möglich. Erleichterung bringt eine Monorakbahn, die bei der Beförderung von Trauben und Arbeitsmaterialien behilflich ist.

Die Rebsorten

Im Herzen Europas konzentriert sich die MW-Mosel-Weinberg AG ausschließlich auf die Kultivierung der Riesling Rebe, der unumstrittenen Königin aller Reben. Ein exakter Beweis der Herkunft des Rieslings liegt nicht vor. Es häufen sich jedoch in jüngster Zeit wissenschaftliche Verlautbarungen, nach denen die Sorte von einer rheinischen Wildrebe, der Vitis Vinifera Silvestris, abstammen soll. Alle weiteren Spekulationen unterscheiden sich. So gehen einige davon aus, dass der Riesling bereits vor 2.000 Jahren von den Römern kultiviert wurde. Andere meinen, dass er aus einem Gen-Zentrum am Oberrhein stammen soll.
Der Name kann entweder auf „Rußling“ (Hinweis auf dunkles Holz), einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1402 in Worms, oder aber auf „Rißling“ (Hinweis auf die rassige bis reißende Säure), aus urkundlichen Anbaubelegen des Jahres 1435 in Rüsselsheim⁄Main und des Jahres 1511 in Pfeddersheim zurückgeführt werden.
Das Blatt ist mittelgroß, stumpf gezähnt, fünflappig mit meist kahler Oberseite und rauer, wolliger Unterseite.


Kellerei
Das Herz der Kellerei, wo die Flaschen nach der Reifezeit von 12 Monaten abgerüttelt werden. Das tägliche Rütteln der Flaschen per Hand führt zu einer Absetzung der Hefe im Flaschenhals.

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