PHOENIX GUMMIWERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Phoenix Gummiwerke

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Hamburg-Harburg, Oktober 1952, # 20278

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 4.000 St.
dito lochentwertet im Siegel und druckentwertet rückseitig, # 21805


Aktie Phoenix Gummiwerke
Durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden,
wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert


Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Oktober 1952

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)

mit violettem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 22407
mit rotem, liegenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 22519

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Oktober 1952, # 00788

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 11.600 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Oktober 1952

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)
mit violettem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 10110
mit rotem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 00484

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Juni 1957, # 24835

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 1.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juni 1957, #18267

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juni 1957

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)
mit violettem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 17499
mit violettem, liegenden Stempel der Deutschen Bank, # 18304

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Juni 1960, # 025144

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juni 1960, # 100101

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 3.650 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juni 1960

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)
mit violettem, stehenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 102197
mit violettem, liegenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 101663

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Juli 1961, # 105428

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 3.550 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Juli 1961

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
(durch die Hamburger Flutkatastrophe im Februar 1962 bei welcher sogar Banktresore überflutet wurden, wurde die handschriftliche Eintragung unleserlich, daher wurde mit dem sogenannten „Flutstempel“ die Kontrollunterschrift erneuert)
mit rotem, liegenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 103451
mit violettem, liegenden Stempel des Norddeutschen Kassenvereins, # 103454

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juli 1963, # 032107

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 7.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig, # 31381

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juli 1963, # 105956

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel, # 107772

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig
Hamburg-Harburg, Juni 1964, # 108691

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juli 1965, # 035093

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 7.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig, # 036632

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juli 1965, # 109672

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig, # 112281

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Hamburg-Harburg, Juli 1969, # 200035

Abb. Firmensignet groß im Unterdruck.
Auflage: 10.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel und druckentwertet rückseitig, # 200802

Flutstempel gibt es in verschiedenen Ausfertigungen

Flutstempel von verschiedenen Banken
Flutstempel 1
Flutstempel der Deutschen Bank
Flutstempel 4
Flutstempel des Norddeutschen Kassenvereins
Flutstempel mit Farbvarianten
Flutstempel 2
Flutstempel violett⁄rostbraun
Flutstempel 3
Flutstempel violett
Flutstempel stehend oder liegend
Flutstempel 3
Flutstempel stehend
Flutstempel 4
Flutstempel liegend

Die große Flut 1962
Am 16.02.1962 erreichte die Hamburger über Radio die Warnung, dass das Hochwasser voraussichtlich zwei Meter höher als mittleres Tidehochwasser sein würde. Eine Aussage, mit der nur wenige Leute etwas anfangen konnten oder wollten. Man lebte in der Zeit des Fortschritts. Was könnte die Natur dem Menschen nun schon anhaben. Außerdem war die letzte Sturmflut 1855 gewesen und hatte nur wenig Schaden angerichtet. Damals war das Wasser über die 5,26 Meter hohen Deiche geschwappt, die man 1962 schon auf über 5,65 Meter erhöht hatte. Kein Wunder also, dass sich die Hamburger beruhigt ins Bett legten.
Doch der Ausläufer des amerikanischen Hurricans Vicinette kam und fegte mit 280 km⁄h übers Meer. Erst um 22.15 Uhr kam die Meldung, dass die nächste Flut voraussichtlich doch 3,5 Meter höher als mittleres Tidehochwasser sein würde.
Bereits um 1.15 Uhr gaben die Deiche in Neuenfelde und Altenwerder unter der schweren Last der Wellen nach. Es blieb keine Zeit mehr, die 70.000 Menschen, die hier lebten, zu evakuieren. Hinzu kam auch noch, dass die Telefonleitungen tot waren und der Strom ausfiel. In kurzer Zeit brachen nun die Deiche an über 50 verschiedenen Stellen. Über 100.000 Menschen wurden total überrascht. An einigen Stellen auf der Autobahn stand das Wasser bis zu 3 Meter hoch.
Das Wasser stieg immer weiter an und arbeitete sich in Richtung Innenstadt vor. Um 2.00 Uhr fiel die Straßenbeleuchtung aus und um 2.30 Uhr schwappte das Wasser der Elbe in die Alster. Das absolute Maximum war jedoch erst um 3.30 Uhr erreicht. Rund ein Sechstel Hamburgs stand unter Wasser, und war der Rekordstand von 4 Metern über mittlerem Tidehochwasser erreicht.
Die meisten Hamburger hatten von all dem jedoch nichts mitbekommen und schliefen in ihren warmen Betten, während Hunderttausende auf Bäumen und Dächern die Nacht verbrachten und auf Hilfe warteten.
Trotz der beispiellosen Rettungsaktion, in der Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, britische Einheiten, zivile Hilfsorganisationen und ca. 1.500 Helfer ihr Bestes gaben, starben 317 Hamburger. 20.000 Menschen wurden über Nacht obdachlos und 25.000 Haustiere kamen in den Fluten um.
Nach dieser Katastrophe wurden die Deiche in der Elbmündung bis auf 7,20 Meter erhöht. So konnte nun auch die letzte große Flut 1976 mit 4,75 Meter über mittlerem Tidehochwasser (MTH=1,70 über NN) und die Flut vom Februar 1990 mit 4,00 Meter über MTH den Hamburgern nichts anhaben. Immer wieder erreichen große Sturmfluten Hamburg, doch die Deiche, die mittlerweile bis zu 8 Meter hoch sind, halten stand. Lediglich der Hafen mit der Fischauktionshalle steht immer wieder mal unter Wasser und lockt so Schaulustige an.

Phoenix Aktiengesellschaft

Aktie Phoenix AG

Aktie über 5 DM, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 7-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Hamburg, Dezember 1996, # 00005667

Abb. Firmensignet und drei Bilder.
dito Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Aktie über 50 DM (10x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Hamburg, Dezember 1996, # 00000000

Abb. Firmensignet und drei Bilder.

Aktie über 500 DM (100x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Hamburg, Dezember 1996, # 00000000

Abb. Firmensignet und drei Bilder.

Aktie über 2.500 DM (500x5), DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Hamburg, Dezember 1996, # 00000000

Abb. Firmensignet und drei Bilder.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Die Gründung

Die beiden Brüder Albert (geb. am 28.01.1819) und Louis (geb. 1824) Cohen aus Paris gründeten auf Grund von vielen Standortvorteilen 1856 in Hamburg-Harburg die Harburger Gummiwarenfabrik Menier. Diese stellte Gummischuhe und gummierte Stoffe auf Naturkautschukbasis, Bälle sowie technische und chirurgische Gummiartikel her. Anfangs fertigten 280 Beschäftigte rund um die Uhr die Gummiwaren, ein Jahr später waren es bereits 500 Mitarbeiter. 1862 beschäftigte das Unternehmen 680 Arbeiter. Ab 1864 gewann der Franzose Emile Justine Menier, dessen Firma Aubert, Gerard & Co die in Harburger hergestellten Waren vertrieb, maßgeblichen Einfluss, so dass die Firma daraufhin in Gummi- und Guttapercha-Waaren-Fabrik Menier, vormals Aubert Gerard & Co umbenannt wurde. Um trotz aller Inhaberwechsel die Kunden zu halten, wurde der Markenname „Phoenix“ in dieser Zeit geschaffen.


das Unternehmen 1856
Das Unternehmen 1856

Harburg-Wien

Nach der Gründung des Deutschen Reichs zog Menier sich zurück und verkaufte 1872 seine Anteile an seinen ehemaligen Prokuristen August Würffel. Da dieser nicht genug Kapital besaß, wandte er sich an den Prager Bankenverein mit der Bitte um Kredit. Zur gleichen Zeit verhandelten dort auch die Inhaber der J.N. Reithoffer, der 1824 gegründeten ältesten Gummifabrik Europas mit gleichem Anliegen. Als Ergebnis wurden beide Unternehmungen in der gemeinsamen „Vereinigten Gummiwaren Fabriken Harburg-Wien“ zusammengeschlossen. Damit wurde diese Aktiengesellschaft auch zur größten europäische Kautschukfabrik mit August Würffel an der Spitze. Im Jahre 1878 verstarb Würffel, ihm folgte Carl Maret als Generaldirektor. Die Gesellschaft erlebte ein rasches Wachstum, das nur durch Rohstoffmangel begrenzt schien. 1894 begann die Reifenproduktion. 1897 wurde die Hannoversche Caoutchouc-, Guttapercha- und Telegraphen-Werke Hannover Linden hinzugekauft. Um 1900 beschäftigte die Gesellschaft ca. 4.000 Arbeiter.
Im 1. Weltkrieg wurde die Produktion auf Heeres- und Marinebedarf umgestellt, vor allem Fesselballons und Reifen wurden produziert. Die Versorgung mit Kautschuk war im Krieg ein ernstes Problem, so dass die Fabriken in Hannover 1917 geschlossen werden mussten.

Harburger Gummiwarenfabrik Phoenix AG

Als es während der Währungskrise 1922 im Mai zu akutem Geldbedarf kam, wurde der österreichische Firmenanteil zu sehr ungünstigen Konditionen an die Semperit AG verkauft. Dann wurde nach einem harten Schnitt die neue Harburger Gummiwarenfabrik Phoenix AG gegründet. Das Unternehmen erhob von diesem Zeitpunkt ab den schon seit der Gründungszeit verwendeten Markenbegriff „Phoenix“ zu seinem Wahrzeichen. Die Phoenix stellte nach wie vor hauptsächlich Reifen und Schuhe sowie Matten her. 1929 gab es ein Gespräch mit dem Angebot der Continental AG zu einer Fusion der Unternehmen, die aber abgelehnt wurde. In der Weltwirtschaftskrise machte Phoenix riesige Verluste, aber man überstand diese schwere Zeit. 1932-35 begann die Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe und die Entwicklung von Metall-Gummiverbindungen.
Von den Aufrüstungsbestrebungen des deutschen Reichs, die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wieder forciert wurden, profitierte Phoenix stark. 1938 stand die Phoenix wirtschaftlich so gut wie noch nie da. Sie beschäftigte zu diesem Zeitpunkt wieder ca. 4.000 Arbeiter. Da Phoenix kriegswichtige Produkte herstellte, wurde die Firma ohne Einschränkungen weiter betrieben. Ab 1943 wurden die Fabrikanlagen weitestgehend durch Bombenangriffe zerstört, Ende 1944 musste die Produktion aufgegeben werden. Nach dem Krieg wurde die Fabrik wieder aufgebaut, maßgeblich verantwortlich dafür war der 1939 in den Vorstand eingetretene Otto A. Friedrich.

Phoenix Gummiwerke Hamburg-Harburg AG

Nach dem Krieg wurde der Name bald in Phoenix Gummiwerke Hamburg-Harburg geändert. 1950 schloss die Phoenix einen lang angelegten technischen Kooperationsvertrag mit einem der größten us-amerikanischen Reifenherstellern Firestone, womit für die nächsten Jahre der Anschluss an die modernste Entwicklung in der Reifentechnologie gesichert war. Firestone erhielt in Gegenzug 25 % der Aktien. 1971 wurde der Kooperationsvertrag nicht weiter verlängert, Firestone verkaufte seine Anteile an die Deutsche Bank. Im Anschluss an diese Transaktion gab es Gespräche über eine mögliche Fusion mit der Continental AG, die aber 1972 für gescheitert erklärt werden.
Ab 1972 entwickelte das Unternehmen mit Mercedes-Benz KFZ-Airbagsysteme. 9.000 Mitarbeiter waren 1975 bei Phoenix beschäftigt.
Als es 1977 zu einer Konjunkturkrise kam, gab es Überlegungen alle deutschen Reifenhersteller in einer neuen Firma der deutschen Reifen Union zusammen zuführen. Die Phoenix hatte in die neu entstandene Firma bereits 78 % ihres Kapitals eingebracht, als durch politischen Druck im Dezember 1977 dieser Zusammenschluss verhindert wurde. Herbert Wehner, zu diesem Zeitpunkt Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag und direkt gewählter Abgeordneter aus dem Wahlkreis Harburg sowie der Hamburger Bürgermeister Hans-Ulrich Klose setzten sich auf Initiative des Betriebsrates erfolgreich für den Erhalt der Phoenix ein.

Phoenix AG

1978 wurde der Name der Firma in „Phoenix AG“ geändert. Endgültig zog man sich aus dem Reifengeschäft 1983 zurück. 1996-97 wurden Betriebsgesellschaften gegründet, die AG übernahm die Holdingfunktion. Mit den Bereichen Elastomere Kfz-Markt, Elastomere Technischer Markt und Kunststoffe war Phoenix ein weltweit tätiger Konzern, der 2003 vom Rivalen Continental-Gummiwerke aus Hannover „feindlich“ übernommen wurde.


Phoenix-Center
Das alte Phoenix-Betriebsgelände in Harburg wurde einem neuen Zweck zugeführt. Ein schönes Einkaufszentrum entstand.

Mit freundlicher Genehmigung von www.hamburgs-geschichte.de

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