SALAMANDER AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Salamander AG

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, Kupon Nr. 50 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Kornwestheim, Februar 1957, # 065209

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 2.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, nicht entwertet, # ohne Nummer
dito rückseitig handschriftlich als Muster gekennzeichnet, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, Kupon Nr. 50 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Kornwestheim, Februar 1957, # 027708

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 30.000 St.
dito rückseitig handschriftlich als Muster gekennzeichnet, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht entwertet
Kornwestheim, Juli 1967, # 094293

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Kornwestheim, Juli 1967, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
dito rückseitig handschriftlich als Muster gekennzeichnet, ansonsten nicht entwertet

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kupon Nr. 50 (inkl. Erneuerungsschein), lochentwertet im Siegel
Kornwestheim, August 1969, # 157008

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 20.000 St.
dito stempelentwertet vorderseitig, ohne Kupons, # 157423
dito rückseitig handschriftlich als Muster gekennzeichnet, ohne Kontrollunterschrift, ohne Kupons, ansonsten nicht entwertet, # ohne Nummer


Teilschuldverschreibung Salamander AG

5 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, Serie M, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni⁄Dezember, 4 S., lochentwertet im Siegel
Kornwestheim, Dezember 1958, # 22254

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
dito perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung links, ohne Nummer

5 ½ % Inhaber-Teilschuldverschreibung, Serie C, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni⁄Dezember, 4 S., lochentwertet im Siegel
Kornwestheim, Dezember 1958, # 33165

Abb. Firmensignet mit dem bekannten „Lurchi“.
dito perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 2-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung links, ohne Nummer


Optionsschein Salamander AG

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 250 DM einer 3 % DM-Optionsanleihe für 1 Aktie im Nennbetrag von 50 DM, ehemals DIN A 4 hoch, Kuponreste C-F unten anhängend, 86⁄96, nicht entwertet
Kornwestheim, Juli 1986, # 01192

Abb. Kleine Vignette mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 10.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, DIN A 4 hoch, Kupons A-F unten anhängend, # ohne Nummer

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 2.500 DM einer 3 % DM-Optionsanleihe für 10 Aktien im Nennbetrag von je 50 DM, ehemals DIN A 4 hoch, Kuponreste C-F unten anhängend, 86⁄96, nicht entwertet
Kornwestheim, Juli 1986, # 10728

Abb. Kleine Vignette mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 5.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, DIN A 4 hoch, Kupons A-F unten anhängend, # ohne Nummer

Inhaber-Optionsschein, ausgegeben mit einer Teilschuldverschreibung über 5.000 DM einer 3 % DM-Optionsanleihe für 20 Aktien im Nennbetrag von je 50 DM, ehemals DIN A 4 hoch, Kuponreste C-F unten anhängend, 86⁄96, nicht entwertet
Kornwestheim, Juli 1986, # 17202

Abb. Kleine Vignette mit dem bekannten „Lurchi“.
Auflage: 5.000 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, DIN A 4 hoch, Kupons A-F unten anhängend, # ohne Nummer

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Der Anfang

Gegründet wurde das Unternehmen 1885 von Schuhmachermeister Jakob Sigle. 1891 kam der jüdische Handelsvertreter Max Levi hinzu und das Unternehmen firmierte ab 01.04.1891 in Kornwestheim unter dem Namen J. Sigle und Cie.
Schon 1897 hatte die Schuhfabrik mehr als 125 Mitarbeiter. Immer wieder wurde der Betrieb erweitert. Anfang des 20. Jahrhunderts gewann das Unternehmen einen Wettbewerb des jüdischen Schuhhändlers Rudolf Moos aus Berlin, welcher nach einem Hersteller gesucht hatte, der für 12,50 Mark Schuhe produziert.
1905 kam es zu Gründung der Salamander-Schuhverkaufsgesellschaft mbH, an der J. Sigle und Cie und Moos jeweils zur Hälfte beteiligt waren. Mit dieser eröffnete Salamander erstmals eigene Verkaufsgeschäfte. Anfangs waren es fünf Filialen in deutschen Großstädten, 26 im Jahr 1909 und 1916 waren es 50. 1908 wurden erstmals Schuhgeschäfte im Ausland eröffnet. Im gleichen Jahr wurden auch Lizenzen für Schuhändler in kleineren Städten unter 80.000 Einwohner vergeben, welchen Alleinverkaufsrechte eingeräumt wurden. Bis 1913 waren es 832 dieser Alleinverkäufer im Inland und 26 im Ausland. Der Name Salamander sowie deren Logo wurden schon am 05.12.1899 als Marke durch Moos geschützt. Am 08.05.1904 wurde ein neues Logo mit verbesserten Salamander-Zeichen markenrechtlich geschützt. 1909 zog sich Moos zurück und verkaufte seine Anteile an die Sigle und Cie. Im gleichen Jahr tauchte auch das Markentier Salamander zum ersten Mal auf und die ersten 26 Filialen zum Verkauf der Schuhe wurden als Einzelhandelgeschäfte eröffnet. Es gab 2.880 Mitarbeiter, die über 2 Mio. Paar Schuhe herstellten. 1913 waren es 3.500 Mitarbeiter, die auf einer Fläche von 30.000 m² an 2.000 Maschinen jährlich 2,1 Mio. Paar Schuhe herstellten.


Zuschneiderei
Zuschneiderei

1916 wurde die Gesellschaft dann in eine AG mit dem Namen „J. Sigle & Cie. Schuhfabriken AG“ umgewandelt. 1930 kam es zur Verschmelzung mit den zwei Tochterfirmen Salamanderschuhgesellschaft mbH, Berlin, und der A. Lehne GmbH in Türkheim und zur Umbenennung in Salamander AG.

Lurchi

Lurchi

Zu Werbezwecken wurde die Comicfigur Lurchi entwickelt, die seit 1937 mit fünf tierischen Freunden die primäre Zielgruppe der Kinder unterhielt und ihre weltweiten Abenteuer zumeist durch den erfolgreichen Einsatz der Schuhe von Salamander bestehen konnte. Es wurde mit bunten Lurchi-Heftchen geworben. 1939 wurde die Heft-Reihe mit dem Beginn des 2. Weltkriegs eingestellt. Während des Krieges verlor Salamander 26 % der Werksanlagen und 50 % der Verkaufsstellen.
Erst 1952 wurde die Heft-Reihe neu aufgelegt, nachdem die Konjunktur wieder in Schwung geraten war.

Expansion

Ab 1949 produzierte der Konzern auch Kinderschuhe und bald stellten 9.900 Mitarbeiter 7,9 Mio. Paar Schuhe her. Es wurden neben dem Stammwerk in Kornwestheim weitere Fabriken in Türkheim, Pirmasens und Umgebung gegründet.
In den 60er Jahren expandierte Salamander weltweit, so 1960 nach Frankreich und 1969 nach Österreich. 1967 wurden 17.800 Mitarbeiter beschäftigt, die 13,5 Mio. Paar Schuhe produzierten. Ab 1971 sank jedoch der Absatz an Schuhen sehr stark, da ausländische Billighersteller auf den europäischen Markt drängten. Nach weiterer Expansion entwickelte sich das Geschäft wieder positiv, der Umsatz überstieg 1983 die Milliardengrenze. Die Ladenkette erhielt ein neues, einheitliches Design und die Expansion drang nach Osteuropa vor. Nach und nach wurde aus der Schuhandelskette mit eigener Produktion ein Mischkonzern mit den weiteren Geschäftsfeldern (etwa dem Gebäudereiniger Gegenbauer-Bosse oder dem Parkplatz-Bewirtschafter APCOA).

Niedergang

Die Präsenz in Osteuropa, vor allem in der Sowjetunion, brachten dem Unternehmen zwischen 1991 und 1996 Verluste in Höhe von etwa 100 Mio. DM ein, woraufhin Werke in Deutschland und Tschechien geschlossen werden mussten.
Der Konzern wurde 2000 von EnBW übernommen. Die Schuhfirma umfasste zu dieser Zeit 230 Filialen in neun europäischen Ländern. 2002 erwirtschaftete der Salamander-Konzern mit etwa 20.000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 1,29 Mrd. Euro einen Gewinn von 52,5 Mio. Euro. Der Schubereich schrieb jedoch mit 18,8 Mio. Euro Verlust tiefrote Zahlen.
2003 wurde das Schuhgeschäft von Salamander an den Garant Schuh+Mode AG-Verbund weiterverkauft. Ein gleichzeitig begonnenes Sanierungskonzept führte zum Verlust von 1.330 der insgesamt 4.760 Arbeitsplätze im Schuhsegment und der Schließung aller verbliebenen Werke in Deutschland und eines Werkes in Ungarn.
Am 08.09.2004 meldete Salamander Insolvenz an, nachdem einen Tag zuvor die Muttergesellschaft Garant Schuh+Mode AG denselben Schritt getan hatte.
Zum 01.04.2005 erfolgte die Übernahme der Salamander-Schuhgruppe durch EganaGoldpfeil. Zum 01.07.2008 wurde der Sitz nach Offenbach zum Stammsitz des Mutterkonzens Egana-Goldpfeil verlegt. Zurück blieb in Kornwestheim lediglich das Verkaufsgeschäft.

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