STADA-Arzneimittel Aktiengesellschaft

Aktie STADA-Arzneimittel Aktiengesellschaft

Namensaktie, Reihe A, über 100 DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herrn Apotheker ...“ u.a., nicht entwertet
Frankfurt/Main, Juli 1970, # 15481

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, # ohne Nummer

Namensaktie, Reihe B, über 100 DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Herrn Pharmazienrat Friedrich Wilhelm Beckmann ...“ u.a., nicht entwertet
Frankfurt/Main, Dezember 1970, # 53568

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, # ohne Nummer

Namensaktie, Reihe C, über 100 DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Frau Apotheker ...“, nicht entwertet
Bad Vilbel, August 1984, # 141368

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, # ohne Nummer

Namensaktie, Reihe D, über 100 DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Frau Apotheker ...“, nicht entwertet
Bad Vilbel, April 1988, # 207497

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, nicht ausgestellt, # ohne Nummer

Namensaktie, Reihe E, über 100 DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Frau Apotheker ...“, nicht entwertet
Bad Vilbel, Oktober 1991, # 290222

dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, DIN A 5 quer + anhängende Lochstreifen, nicht ausgestellt, # ohne Nummer

STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft

Aktie Stada Arzneimittel

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Dr. Karlhein Barich Apotheker ...“, lochentwertet am Siegel
Bad Vilbel, Juni 1996, # 10003829

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.
dito ausgestellt auf „Thomas Fellner Apotheker ...“ (geschwärzt), Kuponreste Nr. 3-20 (inkl. Erneuerungsschein), Abheftlochung an allen vier Seiten und stempelentwertet vorderseitig, # 10024222
dito nicht ausgestellt, Muster, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Namensaktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Reinhard Braun Apotheker ...“, lochentwertet am Siegel
Bad Vilbel, Juni 1996, # 00005067

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Ursula Rott Apothekerin ...“, lochentwertet im Siegel
Bad Vilbel, 11. September 1996, # 10153087

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.

Namensaktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, nicht ausgestellt, Muster, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Bad Vilbel, 11. September 1996, # 00000000

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.

Namensaktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Dr. Klaus-M. Behmenburg Arzt ...“, lochentwertet am Siegel
Bad Vilbel, 17. März 1997, # 10163341

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.
dito ausgestellt auf „Dr. Thomas Granetzny Arzt ..., Kuponreste Nr. 8-20 (inkl. Erneuerungsschein), stempelentwertet vorderseitig, # 10168324
dito nicht ausgestellt, perforiert „Muster“, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Namensaktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 quer, ohne Kupons, ausgestellt auf „Christine Behmenburg Lehrerin ...“, lochentwertet am Siegel
Bad Vilbel, 17. März 1997, # 00068181

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.
dito nicht ausgestellt, perforiert „Muster“, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), ansonsten nicht entwertet, # 00000000

Vorzugsaktie Stada

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), perforiert „Muster“, aufgedruckt „ungültig“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Bad Vilbel, Oktober 1997, # 00000000

Abb. Firmensignet, Tabletten im Unterdruck.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung

Stada wurde am 14.03.1895 in Dresden als Genossenschaft der Apotheker gegründet. Vorausschauende Apotheker schlossen sich zusammen, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Gemeinschaftspräparate herzustellen. So entstanden außer in Dresden auch z.B. in Berlin, Würzburg, Darmstadt usw. zunächst in sehr kleinen Kreisen Gemeinschaftspräparate, deren Herstellung in den beteiligten Apotheken vorgenommen wurde. Aus diesen Anfängen entwickelten sich dann ähnliche Organisationen auf größerer Ebene.

Entwicklung

Thymusyl Werbung
1934-38 Thymusyl-Werbung

Ab 1903 regelte der Deutsche Apotheker-Verein die Selbstherstellung pharmazeutischer Spezialitäten von der Herstellung über die Verpackung und Etikettierung bis zum Preis. Dies führte 1908 zur Gründung des Spezialitätenunternehmens des Deutschen Apotheker-Vereins. Dieser gab seinen Mitgliedern die Möglichkeit, nach identischen Vorschriften bestimmte Präparate herzustellen. Diese Präparate wurden einheitlich konfektioniert und überall zum gleichen Preis verkauft.

„Drittes Reich“

Im Zuge der politischen Gleichschaltung wurde 1933 mit der Überführung des Deutschen Apotheker-Vereins in die Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker (St.d.A.) das Spezialitätenunternehmen des Deutschen Apotheker-Vereins in die Abteilung Eigenpräparate der Deutschen Apothekerschaft umgewandelt.
Das Kürzel „St.d.A.“ wurde 1935 als „Stada“ zum Verbandszeichen (Schutzmarke) und entwickelte sich bald zum Oberbegriff für alle nach einheitlichen Rezepturen in der Apotheke selbst hergestellten Präparate. Stada entfaltete in dieser Zeit eine Fülle von Aktivitäten, bei denen die Rückgewinnung der Rezeptur verbunden mit einer wissenschaftlichen Aufwertung der Apotheke im Vordergrund stand. Zu diesem Zweck erfolgte die Einrichtung des Instituts für Arzneimittel im Hygiene-Museum in Dresden, in dem neben der laufenden Überprüfung der Stada-Präparate neue Vorschriften und Verfahren ausgearbeitet wurden.
Stada eröffnete 1938 in München eine Geschäftsstelle, die 1944 dem Bombenkrieg zum Opfer fiel. Die Geschäftsstelle wurde daraufhin nach Halle an der Saale verlegt. Mit Kriegsende kam die Arbeit von Stada zum Erliegen, da Halle im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone lag.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg wurde Stada 1948 in zwei getrennten Genossenschaften im Gebiet der damaligen Bundesrepublik wieder neu gegründet. In Norddeutschland gab es Stada-Nord mit Sitz in Essen und in Süddeutschland Stada-Süd mit Sitz in Tübingen. Im Fokus der Geschäftstätigkeiten standen Produkte zur Selbstmedikation.
Diese beiden Genossenschaften verschmolzen 1954 zu einem Unternehmen, der „Stada, Standardpräparate Deutscher Apotheken“ eGmbH, die nach Frankfurt am Main verlegt wurde. Zudem erfolgte die Eintragung des Warenzeichens „Stada“.

Messestand
1957 Messestand

Expansion und Aktiengesellschaft

Da das Unternehmen expandierte wurde vor den Toren Frankfurts in Bad Vilbel Dortelweil Gelände erworben, wo für Verwaltung und Lager neue Gebäude errichtet wurden.
1961 beschloss die Vertreterversammlung, dass STADA-Arzneimittel nicht mehr ausschließlich in der Apotheke gefertigt werden müssen, sondern auch zentral in Dortelweil hergestellt werden können.
1970 wurde das Unternehmen in eine AG umgewandelt. Es wurden exklusiv für Apotheker vinkulierte Namensaktien ausgegeben. 1975 stieg die Firma dann in den Markt mit Generika ein.
1971 wurden zwei weitere, mit Stada zusammenhängende Firmen gegründet. Zudem kaufte das Unternehmen die Gesellschaft „Uzara-Werk GmbH“ hinzu.
1986 begann die Stada international zu expandieren und kaufte bzw. gründete Unternehmen in der Schweiz und in Österreich. Kurze Zeit später wurden weitere Auslandsfilialen in den Niederlanden und Belgien (1991) sowie in Asien (1992) eingerichtet. Als zweites Standbein erwarb das Unternehmen 1996 den Generikavertrieb Aliud Pharma und expandierte weiter nach Frankreich und Tschechien. Über Aliud Pharma als Kooperationspartner hatte Stada eine Verbindung zu einem Praxisprogramm für Ärzte.

Stada Bad Vilbel Dortelweil
Stada Bad Vilbel Dortelweil

Der Börsengang begann mit stimmrechtslosen Vorzugsaktien. Die Aktien wurden am 29.10.1997 erstmals im amtlichen Handel der Wertpapierbörsen in Frankfurt und Düsseldorf notiert. 1998 wurde der Börsengang mit vinkulierten Stammaktien abgeschlossen.

Neues Jahrtausend

2001 wurde das Unternehmen in den MDAX aufgenommen. Bis 2006 erfolgten weitere Auslandsaquisitionen in Dänemark, Spanien, Italien, Großbritannien, Russland, Serbien, Portugal und Asien. Im Januar 2009 erfolgte die Übernahme des dänischen Pharmaunternehmens Dermalog ApS. 2010 wurde die erste Unternehmensanleihe erfolgreich platziert.


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