STADT STUTTGART

Teilschuldverschreibung Stadt Stuttgart

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 9, erste Ausgabe, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Dezember 1956, # 001752

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
Auflage: 2.000 St.

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 3, erste Ausgabe, über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet
Stuttgart, Dezember 1956, # 002243

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
Auflage: 1.000 St.

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 1, erste Ausgabe, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet
Stuttgart, Dezember 1956, # 003063

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
Auflage: 8.000 St.
dito Serie 4, lochentwertet im Siegel, # 006053
dito Serie 8, # 008721
dito Serie 10, lochentwertet im Siegel, # 010809

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 1, erste Ausgabe, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Dezember 1956, # 011002

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
Auflage: 260 St.
dito Serie 2, # 011039

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 6, zweite Ausgabe, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, März 1957, # 012301

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 3, zweite Ausgabe, über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet
Stuttgart, März 1957, # 013510

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 1, zweite Ausgabe, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, März 1957, # 014475

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
Auflage: 8.000 St.
dito Serie 2, # 015435
dito Serie 5, lochentwertet, # 018147
dito Serie 6, # 018438
dito Serie 7, # 019717
dito Serie 8, # 0206152

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 3, zweite Ausgabe, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, gestempelt „Stadthauptkasse eingelöst ...“, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, März 1957, # 022336

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

FÜR DIE STADT STUTTGART

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 11, über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni/Dezember, 2 S., lochentwertet
Stuttgart, Dezember 1957, # 005323

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 1, über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni/Dezember, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Dezember 1957, # 007873

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.
dito Serie 9, # 010546

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 8, über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni/Dezember, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Dezember 1957, # 020765

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.>
dito Serie 10, # 022234
dito Serie 13, lochentwertet, # 025423
dito Serie 15, lochentwertet, # 027548

8 % Teilschuldverschreibung, Serie 6, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni/Dezember, 2 S., lochentwertet im Siegel
Stuttgart, Dezember 1957, # 028988

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

5 ¾ % Teilschuldverschreibung über 100 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Juni/Dezember, perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., Abheftlochung links
Stuttgart, Mai 1962, # ohne Nummer

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

5 ¾ % Teilschuldverschreibung über 500 DM, DIN A 4 hoch, kompletter Zinsscheinbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Juni/Dezember, perforiert „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., Abheftlochung links
Stuttgart, Mai 1962, # ohne Nummer

Abb. Signet „springendes Pferd“ oben und „TWS“ unten.

Teilschuldverschreibung Stadt Stuttgart

7 ½ % Teilschuldverschreibung, Serie 9, über 100.000 DM (1.000x100), DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, März/September, Muster, perforiert „ungültig“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Stuttgart, Februar 1971, # ohne Nummer

Abb. Wappen „springendes Pferd“ oben.

7 ¾ % Teilschuldverschreibung, Serie 3, über 500 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni, Muster, perforiert „ungültig“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Stuttgart, Mai 1972, # ohne Nummer

Abb. Wappen „springendes Pferd“ oben.

7 ¾ % Teilschuldverschreibung, Serie 6, über 5.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni, Muster, perforiert „ungültig“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Stuttgart, Mai 1972, # ohne Nummer

Abb. Wappen „springendes Pferd“ oben.

7 ¾ % Teilschuldverschreibung, Serie 9, über 10.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Zinsscheine, Juni, Muster, perforiert „ungültig“, ohne Kontrollunterschrift, 2 S., ansonsten nicht entwertet
Stuttgart, Mai 1972, # ohne Nummer

Abb. Wappen „springendes Pferd“ oben.

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Geschichte

Frühgeschichte

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt. Diese links des Neckars gelegene Höhe war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, hier entstand um das Jahr 90 n.Chr. auch die älteste Siedlung in geschichtlicher Zeit auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet. Neben einem zur Sicherung der hier zusammenlaufenden Verkehrswege angelegten römischen Kastell bildete sich ein Dorf. Zu dem Dorf gehörte eine größere zivile Ziegelei, die neben Töpferwaren auch anspruchsvolle Baukeramik produzierte.
Mit dem Einfall der Alemannen um 260 n. Chr. endete die römische Präsenz.

Gründung als Gestüt

Stuttgart selbst wurde vermutlich während der Ungarneinfälle zwischen 926 und 948 im Nesenbachtal als Gestüt („Stuotengarten“) gegründet. Archäologische Funde zeigen, dass auch hier bereits mindestens seit der späten Merowingerzeit eine bäuerliche Siedlung bestanden hatte. Der gewählte Standort war aufgrund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal, für die Entwicklung zu einer größeren Siedlung im Gegensatz zur Neckarfurt eher ungünstig. Seine später erreichte Bedeutung verdankt Stuttgart daher erst seiner Wahl zur Residenz.

Stuttgarter Wappen 1286
Erstes Stuttgarter Wappen 1286

Badische Stadtgründung

Die Siedlung nahe dem Gestüt gelangte in den Besitz der Markgrafen von Baden und wurde 1219 zur Stadt erhoben. 1251 kam Stuttgart an die Grafen von Württemberg. Im Konflikt mit Kaiser Heinrich VII. ging Stuttgart an das Reich verloren. Nach Heinrichs Tod erhielt man die verlorenen Gebiete zurück.

Residenz des Herzogtums Württemberg

1495 wurde Stuttgart Herzogsresidenz, 1534 wurde die Reformation eingeführt. 1565 wurde eine neue Stadtbefestigung errichtet, die Burg wurde 1553–1570/78 zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut und erweitert. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ verheerende Spuren. 1637 wütete die Pest in Stuttgart. Die Bevölkerung halbierte sich von etwa 10.000 Personen auf unter 5000 Personen im Jahre 1648.
1746 wurde der Grundstein zur Errichtung des Neuen Schlosses gelegt. Weitere Bauprojekte umfassten die Schlösser Solitude und Hohenheim. Außerdem wurde Stuttgart am Ende des 18. Jahrhunderts kurzzeitig Universitätsstandort. Ein berühmter Zögling dieser Anstalt war Friedrich Schiller, der dort Medizin studierte. Dennoch war Stuttgart noch am Ende des 18. Jahrhunderts eine sehr provinzielle Stadt mit engen Gassen, Viehhaltung, ackerbautreibender Bevölkerung und etwa 20.000 Einwohnern, wobei Bedienstete bei Hofe und das Militärpersonal nicht eingerechnet sind. Aus Gründen der Sparsamkeit und aus Angst vor der Entstehung revolutionären Gedankenguts wurde die Universität bereits 1794 wieder aufgelöst.

Ansicht Stuttgarter 1890
Stuttgart ca. 1890 bis 1900

Hauptstadt des Königreichs Württemberg

1806 erlangte Stuttgart im Zuge der Napoleonischen Kriege und der Gründung des Rheinbunds eine Rangerhöhung. Die bisherige Residenzstadt stieg nun zur Hauptstadt des um die Gebiete Neuwürttembergs erweiterten Königreichs Württemberg auf.
Am Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden Bauwerke wie das Schloss Rosenstein, das Wilhelmspalais, die Staatsgalerie und der Königsbau. Die Tradition Stuttgarts als Stadt der Literatur wurde im 19. Jahrhundert durch zahllose Schriftsteller repräsentiert, die dort wohnten. Namen wie Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland, Gustav Schwab und Eduard Mörike sind von überregionaler Bedeutung.
Am 22.10.1845 fuhr die erste württembergische Eisenbahn von der Oberamtsstadt Cannstadt nach Untertürkheim, ab 15.10.1846 auch durch den Rosensteintunnel.
Im Zuge der beginnenden Industrialisierung wuchs die Einwohnerzahl von Stuttgart stetig an. 1834 zählte Stuttgart 35.200 Einwohner, 1852 wurde die 50.000-Einwohner-Marke überschritten, 1864 lebten in Stuttgart 69.084 Einwohner und 1871 hatte die Stadt 91.000 Einwohner. 1874 wurde Stuttgart mit der Überschreitung der 100.000-Einwohner-Marke zur Großstadt. Diese Zahl verdoppelte sich, auch durch Eingemeindungen, bis nach der Jahrhundertwende 1904 auf etwa 200.000.
In den 1880er und 1890er Jahren legte Gottlieb Daimler in Cannstatt bei Stuttgart die Grundlagen für die ersten Autos.

Wappen Stuttgart
Wappen Stuttgart

Hauptstadt des Volksstaates Württemberg

Am 30.11.1918 wurde das Königreich Württemberg nach dem Verzicht König Wilhelms II. auf die Krone, zum freien Volksstaat Württemberg innerhalb der Weimarer Republik. 1920 war die Stadt für wenige Tage Sitz der Reichsregierung.

Metropole im NS-Gau Württemberg-Hohenzollern

Durch die Gleichschaltung der württembergischen Verwaltung und die Zentralisierung Deutschlands zu Beginn der NS-Diktatur 1933 wurde Stuttgart in seiner Stellung als Landeshauptstadt politisch zwar bedeutungslos, blieb aber das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum im mittleren Neckarraum.
Die Gestapo übernahm das Hotel Silber in der Dorotheenstraße in dem politische Gegner des Regimes inhaftiert und gefoltert wurden. „Das Silber“ wurde auch Durchgangslager in Konzentrationslager bzw. zur Ermordung. Das NS-Gewaltregime benutzte außerdem das Landgericht in der Archivstraße 12A als zentrale Hinrichtungsstätte, in dem mindestens 419 Menschen das Leben genommen wurde.
Beim Novemberpogrom 1938 wurden die Alte Synagoge niedergebrannt und die Friedhofskapelle der Jüdischen Gemeinde zerstört. Der Großteil der männlichen jüdischen Bürger Stuttgarts wurde unmittelbar danach von der Gestapo verhaftet und in das Polizeigefängnis Welzheim oder in das KZ Dachau verbracht.
Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurden weite Teile der Stadt bei den Luftangriffen auf Stuttgart zerstört.

Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 gehörte Stuttgart zur amerikanischen Besatzungszone. 1946 wurde Stuttgart zur Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden erklärt. 1952 wurde Württemberg-Baden mit dem Land Baden und dem Land Württemberg-Hohenzollern vereinigt. Seither ist Stuttgart die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg.
Am 01.10.1978 begann die S-Bahn in Stuttgart auf drei Strecken mit dem planmäßigen Betrieb. 1979 wurden 178 Millionen Fahrgäste befördert. Die Zahl stieg bis 2002 auf etwa 300 Millionen an.

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