SÜDDEUTSCHE ZUCKER-AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Süddeutsche Zucker-AG

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Mannheim, Dezember 1951, # 090612

Auflage: 36.000 St.
Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.
dito Muster, ohne Kontrollunterschrift, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet, # ohne Nummer

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Mannheim, Dezember 1951, # ohne Nummer

Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-10 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, ohne Kontrollunterschrift, nicht entwertet
Mannheim, Dezember 1951, # ohne Nummer

Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Mannheim, Januar 1960, # 114763

Auflage: 44.000 St.
Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Mannheim, Januar 1968, # 500521

Auflage: 60.000 St.
Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, Januar 1968, # ohne Nummer

Faks. Hermann J. Abs als Aufsichtsratsvorsitzender.

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG Stuttgart

Anteilschein Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG Stuttgart

Anteilschein „A“ über _ DM, DIN A 5 quer, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, ansonsten nicht entwertet
Stuttgart, 27. November 1956, # ohne Nummer

Mit diesen Urkunden wurden die Inhaber an den im Besitz der Genossenschaft befindlichen Aktien der Süddeutschen Zucker AG beteiligt. Die Verwaltung der Genossenschaft hatte ihren Sitz in Ochsenfurt.

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungsgenossenschaft eGmbH.

Schuldanerkenntnis Süddeutsche Zuckerrübenverwertungsgenossenschaft

Schuldanerkenntnis über Anteile zu 20 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links
Stuttgart, März 1959, # ohne Nummer

Mit den hier verbrieften Mitteln der Zuckerrübenbauern nahm die SZVG über verschiedene Verbände an Kapitalerhöhungen der Zuckerfabrik Franken GmbH Ochsenfurt teil. Die von der Zuckerfabrik gezahlten Dividenden leitete die SZVG durch Verzinsung dieser Anteile wieder an die Kapitalgeber weiter.

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungsgenossenschaft eGmbH

Schuldanerkenntnis über Anteile zu 20 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links
Stuttgart, Januar 1971, # ohne Nummer

Schuldanerkenntnis über Anteile zu 20 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links
Stuttgart, Januar 1972, # ohne Nummer

Schuldanerkenntnis über Anteile zu 20 DM, größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links
Stuttgart, Januar 1973, # ohne Nummer

Mit den hier verbrieften Mitteln der Zuckerrübenbauern nahm die SZVG über verschiedene Verbände an Kapitalerhöhungen der Zuckerfabrik Franken GmbH Ochsenfurt teil. Die von der Zuckerfabrik gezahlten Dividenden leitete die SZVG durch Verzinsung dieser Anteile wieder an die Kapitalgeber weiter.

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG

Schuldanerkenntnis Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft

Schuldanerkenntnis über Anteile zu 20 DM, größer DIN A 4 hoch, ohne Kupons, gestempelt „Muster“, ohne Kontrollunterschrift, Abheftlochung links
Stuttgart, September 1989, # ohne Nummer

Mit den hier verbrieften Mitteln der Zuckerrübenbauern nahm die SZVG über verschiedene Verbände an Kapitalerhöhungen der Zuckerfabrik Franken GmbH Ochsenfurt teil. Die von der Zuckerfabrik gezahlten Dividenden leitete die SZVG durch Verzinsung dieser Anteile wieder an die Kapitalgeber weiter.

Südzucker Aktiengesellschaft Mannheim⁄Ochsenfurt

Vorzugsaktie Südzucker AG

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Mannheim, Februar 1990, # 004723

Abb. Firmensignet.

Vorzugsaktie über 500 DM (10x50), DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, Februar 1990, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

Vorzugsaktie über 2.500 DM (50x50), DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, Februar 1990, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet.

Aktie Südzucker AG

Aktie über 1 Stück, DIN A 4 quer, Kuponreste Nr. 10-20 (inkl. Erneuerungsschein), nicht entwertet
Mannheim, September 1999, # 000000287

Abb. Firmensignet, Zuckerfabrik und Rübenroder im Unterdruck.

Aktie über 100 Stück, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, September 1999, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet, Zuckerfabrik und Rübenroder im Unterdruck.

Aktie über 500 Stück, DIN A 4 quer, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, September 1999, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet, Zuckerfabrik und Rübenroder im Unterdruck.

Vorzugsaktie Südzucker AG

Vorzugsaktie über 1 Stück, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet (klein) im Siegel und stempelentwertet rückseitig
Mannheim, September 1999, # 000000184

Abb. Firmensignet, Zuckerfabrik und Rübenroder im Unterdruck.
dito lochentwertet (groß) im Siegel und stempelentwertet rückseitig, # 000004148

Vorzugsaktie über 100 Stück, DIN A 4 hoch, kompletter Kuponbogen Nr. 1-20 (inkl. Erneuerungsschein), Muster, aufgedruckt „wertlos“ rückseitig, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Mannheim, September 1999, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet, Zuckerfabrik und Rübenroder im Unterdruck.

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Geschichte der Rübenzuckerfabriken

1747 entdeckte der Berliner Chemiker A. Sigismund Marggraf den Zucker in der Runkelrübe. Erst ca. 50 Jahre später entwickelte sein Schüler Franz Carl Archard eine brauchbare Gewinnungsmethode, die 1802 mit der finanziellen Unterstützung des Preußischen Königs Wilhelm III. zur Gründung der ersten Rübenzuckerfabrik der Welt in Cunern (Schlesien) führte. Schon 1807 wurde sie jedoch durch einen Brand völlig zerstört.
Durch die 1806 bis 1813⁄14 über Europa verhängte Kontinentalsperre konnten Rübenzuckerfabriken überall in Frankreich und Deutschland entstehen. Der englische Kolonialzucker war, wenn überhaupt, nur zu Höchstpreisen auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Obwohl die Zuckerausbeute noch denkbar gering war, konnten die kleinen Fabriken dennoch Gewinne machen. Nach Aufhebung der Kontinentalsperre wurde der europäische Markt von den Massen billigen Kolonialzuckers überschwemmt. Die weitaus kostenintensiveren Rübenzuckerfabriken mussten bis auf ein paar wenige in Frankreich aufgeben.
Erst in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts kam es auf Grund verbesserter Rübenzüchtungen und neuen Produktionsmethoden von Frankreich ausgehend zur zweiten Gründungswelle. Dies und der Zollverein sorgten für eine gewisse Chancengleichheit auf dem inländischen Zuckermarkt.

Zuckerhutproduktion
Zuckerhutproduktion

Gründung

Die Gründung erfolgte mit der ersten Zuckergesellschaft in Waghäusl. Dort erwarb die „Badische Gesellschaft für Zuckerfabrication“ ein 13 ha großes Gelände für 52.670 Gulden und nahm 1837 das Werk Waghäusl in Betrieb.
Zu geringer Rübenanbau und das noch nicht ganz ausgereifte Produktionsverfahren führten dazu, dass bis 1846⁄47 keine Gewinne erwirtschaftet wurden, vielmehr war bis dahin das eingebrachte Kapital bereits aufgezehrt. Auf Grund der besonderen wirtschaftlichen Bedeutung der Zuckerfabrik, die zu den drei größten Fabriken Badens gehörte, erhielt sie Staatshilfe und konnte die Wirtschaftskrise der Jahre 1848⁄49 überstehen. Bereits 1856 meldete das „Badische Centralblatt“, dass „… Waghäusel unstreitig unter allen industriellen Etablessements in Baden den ersten Rang einnimmt.“ Das Problem der zu geringen Rübenversorgung konnte nicht zuletzt durch die Einrichtung landwirtschaftlicher Musterbetriebe gelöst werden, da das Zuckergewinnungsverfahren inzwischen entscheidend verbessert worden war.

Fusion

1926 fusionierte die „Badische Gesellschaft für Zuckerfabrication“ mit den Aktien-Zuckerfabriken Frankenthal, Stuttgart, Heilbronn und Offstein. Dadurch entstand die Süddeutsche Zucker AG mit Hauptsitz in Mannheim. Dabei fungierte die bereits 1873 gegründete Zuckerfabrik Frankenthal als aufnehmende Gesellschaft und verlegte ihren Sitz nach Mannheim.

2. Weltkrieg

Während der Kriegsjahre von 1939 bis 1945 blieb der Fabrikbetrieb wie überall in Deutschland nur notdürftig aufrecht erhalten. Es mangelte an Rohstoffen, Rüben und vor allem an Arbeitskräften. So war die Kampagne von 1943⁄44 nur deshalb durchführbar, weil 300 italienische Kriegsgefangene und Wehrmachtsurlauber hierfür verpflichtet wurden. Im April 1944 zerstörten Bombenangriffe große Teile des Werkes.

Nachkriegszeit und weitere Entwicklung

Nach der Beseitigung der unmittelbaren Kriegsschäden erzielte die Gesellschaft in der Nachkriegszeit bald wieder eine positive Bilanz. Einerseits führten Modernisierungen und Rationalisierungen zur Erhöhung der Verarbeitungskapazitäten der einzelnen Fabriken und andererseits wurden einige technisch veraltete und weniger produktive Werke abgestoßen.
1951 wurde in Ochsenfurt die Zuckerfabrik Franken GmbH gegründet. Diese fusionierte 1988 mit der Süddeutschen Zucker AG zur Südzucker AG. So entstand der entscheidende Sprung zum Großkonzern. 1989 beteiligte man sich an der Agrana Beteiligungs-AG in Wien und an der Raffinerie Tirlemontoise S.A. in Brüssel. 1991 wurde die Südzucker GmbH in Zeitz gegründet. 1996 kam es zur Mehrheitsbeteiligung an Freiberger in Berlin, 1996 begann das Engagements in der polnischen Zuckerindustrie. 1998 wurde die Beteiligung an Freiberger auf 100 % aufgestockt, 1998 begann das Engagement in der moldawischen Zuckerindustrie.


Betrieb der Südzucker in Groß-Gerau
Ein Betrieb der Südzucker AG in Groß-Gerau

Neben dem Zuckergeschäft produzierte die Firma auch Speiseeis. Dieses umfangreiche, aber nicht sehr rentable Geschäft (Schoeller) wurde 2001⁄02 an Nestlé verkauft. 2003 wurden 14 schlesische Zuckerfabriken erworben und die britische Stateside Group (Kühlpizza).
Inzwischen handelte es sich um den größten Zucker-Konzern in Europa mit starker Stellung in Frankreich, Belgien, Polen und der Tschechei. Neben der Zuckerproduktion war das Unternehmen auch im Geschäft Tiefkühlkost tätig, neuerdings auch in der Biosprit-Erzeugung.


Zuckertüten

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