Wechsel

Wechsel-Vorderseite
Wechsel-Vorderseite

Wechsel-Rüchseite
Wechsel-Rückseite

Wechsel-Protest
Wechsel-Protest

Wechsel über 783,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Willy Heeks, Spedition, Bocholt, Westend 25“, zwei Wechselsteuermarken sowie verschiedene Unterschriften und Stempel rückseitig, Protest anhängend
zahlbar am 28. Februar 1952


Wechsel über 6.376,80 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Ernst Wienecke, Buckow-er-Mühle, Bln.-Buckow-2, Rudower Str. 142“, gestempelt „Feiertagswechsel“, Abheftlochung oben, zwei Wechselsteuermarken sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 2. März 1958


Wechsel über 7.632,50 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Ernst Wienecke, Buckower Mühle, Bln.-Buckow Ost, Rudower Str. 142“, Abheftlochung oben, vier Wechselsteuermarken sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 8. Juni 1960


Wechsel über 103,30 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Heinz und Gerda Schöman, Pankstr. 27, Berlin N65“, Aufkleber „zurück an Berliner Commerzbank“, eine Wechselsteuermarke sowie zwei Unterschriften und vier Stempel rückseitig
zahlbar am 10. November 1961


Wechsel über 51,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Herbert Haering, Bundesallee 69, Berlin-Friedenau“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Januar 1962


Wechsel über 159,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Klaus Luhmann u. Hildegard Luhmann geb. König, Zwinglistr. 25, Berlin-NW 21“, perforiert „bezahlt“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Januar 1962


Wechsel über 219,90 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Günter Köppen, Wittstocker Str. 2, Berlin N.W. 21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Februar 1962


Wechsel über 50,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Gundolf Borek, Albertinenstr. 3, Berlin-Zehlendorf“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und Stempel rückseitig
zahlbar am 10. Februar 1962


Wechsel über 50,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Hans-Helmut Siebrecht, Wütenowstr. 14, Berlin-Steglitz“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 9. März 1962


Wechsel über 200,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Richard Langer, Rosdocker Str. 30, Berlin NW 21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 15. März 1962


Wechsel über 123,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Alfred u. Gertraud Medekis, Kantstrasse 120⁄121, Berlin-Charlottenburg“, zwei Wechselsteuermarken sowie zwei Unterschriften und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 15. März 1962


Wechsel über 1174,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Hans Joachim Seelke, Berlin N 45, Brüsseler Str. 18“, zwei Wechselsteuermarken sowie eine Unterschrifte und ein Stempel rückseitig
zahlbar am 15. April 1962


Wechsel über 100,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Hans Binding, Kaiser-Wilhelm-Str. 3a, Berlin-Tempelhof“, eine Wechselsteuermarke sowie zwei Unterschriften und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 15. Mai 1962


Wechsel über 160,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Walter Kassner, Döberitzer Str. 1, Berlin N.W. 21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 30. Mai 1962


Wechsel über 47,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Wolfgang Mai, Beusselstr. 81, Berlin MW 21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 5. Juni 1962


Wechsel über 88,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Ludwig Kuetsch, Klemkestr. 80, Berlin-Reinickendorf“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 6. Juni 1962


Wechsel über 99,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Werner Jürgensen, Birkenstr. 2, Berlin-Spandau“, eine Wechselsteuermarke sowie zwei Unterschriften und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 15. Juni 1962


Wechsel über 1500,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Hans Joachim Seelke, Berlin W 65, Brüsseler Str. 18“, zwei Wechselsteuermarken sowie eine Unterschrifte und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 15. Juni 1962


Wechsel über 151,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Jürgen Behrend Klaus Behrend, Solinger Str. 4, Berlin N.W.21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und zwei Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Juli 1962


Wechsel über 30,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Bernhard Kosel, Nollendorfstr. 15 Berlin W. 30“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und Stempel rückseitig
zahlbar am 1. September 1962


Wechsel über 64,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Horst Römer, Elberfelder Str. 32, Berlin N.W. 21“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift und Stempel rückseitig
zahlbar am 1. September 1962


Wechsel über 100,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Jürgen Katoh, Berlin NW 20“, Lübeckestr. 22, perforiert „bezahlt“, eine Wechselsteuermarke sowie zwei Unterschriften und fünf Stempel rückseitig
zahlbar am 1. September 1962


Wechsel über 100,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Karl Heinz Sonder, Berlinerstr. 80“, Lauenburg⁄Elbe, perforiert „bezahlt“, eine Wechselsteuermarke sowie fünf Unterschriften und sechs Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Oktober 1962


Wechsel über 73,50 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Bernd Kronberg, Hordhauser Str. 8, Berlin-Charlottenburg“, eine Wechselsteuermarke sowie eine Unterschrift rückseitig
zahlbar am 1. Dezember 1962


Wechsel über 56,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Dieter Pralat, Drontheimer St. 31, Berlin-N65“, eine Wechselsteuermarke sowie zwei Unterschriften und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Mai 1963


Wechsel über 300,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Horst Werkmeister, Württembergische Str. 36 b, Berlin 15“, perforiert „bezahlt“, Wechselsteuerstempel sowie eine Unterschrift und zwei weitere Stempel rückseitig
zahlbar am 15. Juli 1963


Wechsel über 129,50 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Harald Dickson, Wartenburgstr. 19, Berlin 61“, Protest mangels Zahlung, Wechselsteuermarke sowie fünf Unterschriften und sieben Stempel rückseitig
zahlbar am 1. August 1963


Wechsel über 100,00 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Bernhard Schlieske, Stromstr. 28, W 21“, Protest mangels Zahlung, Wechselsteuermarke sowie fünf Unterschriften und sechs Stempel rückseitig
zahlbar am 10. September 1963


Wechsel über 127,50 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „eigene Order“, Bezogener „Ursula Trapp, Benekendorferstr. 202, Bln.-Lübars“, Protest mangels Zahlung, Wechselsteuermarke sowie vier Unterschriften und drei Stempel rückseitig
zahlbar am 1. Januar 1964


Wechsel über 14.397,06 DM, 29,7 cm x 10,5 cm, an „Firma Carl Kohl, Wendenstr. 440, 2000 Hamburg 26“, Bezogener „Bavaria Yachting GmbH & Co. KG Industriestrasse 8701 Giebelstadt“, Abheftlochung rechts und links, drei Wechselsteuermarken sowie verschiedene Unterschriften und Stempel rückseitig
zahlbar am 5. April 1982


Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
Meine Dubletten finden Sie unter der
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Der Wechsel

Urkunde

Ein Wechsel ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Zahlungsanweisung des Ausstellers an den Bezogenen enthält, an jenen oder einen Dritten (Begünstigter, Remittent) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Der Wechsel ist eine Urkunde und ein „geborenes Orderpapier“. Er wird daher nur mittels Indossament übertragen. Das Recht aus einem Wechsel kann nur durch Vorlage des Wechsels geltend gemacht werden. Das Bestehen, die Fälligkeit und die Durchsetzbarkeit der Verpflichtungen aus einem Wechsel, die nach Annahme durch den Bezogenen entstehen, sind losgelöst von der Forderung aus dem Grundgeschäft, wegen dessen der Wechsel geleistet wird (abstraktes Wertpapier).
Der Wechsel ist, wirtschaftlich betrachtet, wie der Scheck ein Wertpapier des Zahlungs- und Kreditverkehrs. Anders als Banknoten und Münzen ist der Wechsel kein gesetzliches Zahlungsmittel. Eine Verpflichtung zur Annahme von Wechseln besteht bei der Bezahlung einer Entgeltforderung nicht. Ein Wechsel wird zur Berichtigung einer Verbindlichkeit im Zweifel nur erfüllungshalber und nicht an Erfüllungs statt geleistet.
Der Wechsel verlor im täglichen Geschäft an Wichtigkeit. Der Grund für den Bedeutungsverlust des Wechsels ist zum einen darin zu sehen, dass es nicht gelungen ist, den Wechsel „maschinenfähig“ zu machen. Wegen seiner Urkundeneigenschaft ließ sich der Wechsel nur durch hohen Personaleinsatz und -aufwand abwickeln. Hinzu kamen neue wirkungsvolle Arten des Zahlungsverkehrs, insbesondere die Überweisung und die Kreditkarte, durch die sich die Vorteile des Wechsel mit Gesichtspunkten der Automatisierung und der Rationalisierung der Bankenwelt in Einklang bringen ließen. Zum Anderen führte auch der Wegfall des Rediskonts als günstige Refinanzierungsquelle dazu, dass das Diskontgeschäft (kurzfristige Kreditgewährung durch Banken auf Basis von Wechseln) bedeutungslos wurde.

Zahlungsmittel

Ein einmal angenommener Wechsel kann wegen seiner guten Umlauffähigkeit (Indossierung, gutgläubiger Erwerb) gut als Zahlungsmittel verwendet werden. Selbst ein noch nicht angenommener Wechsel eignet sich wegen der Annahmehaftung des Ausstellers dafür. Kann z.B. ein Käufer seine Kaufpreisschuld nicht in bar zahlen, weil er kein Geld hat, kann er auch einen vom Verkäufer ausgestellten Wechsel annehmen. Anzahlungshalber ist der Verkäufer dann Gläubiger eines, durch Annahme des Wechsels begründeten, abstrakten Schuldverhältnisses. Durch Indossierung des Wechsels kann er mit dem Wechsel seinerseits zahlen.
Der Aussteller (in der Regel ist das der Gläubiger), weist seinen Schuldner, im Wechsel an, zu einem bestimmten Tag, an einem bestimmten Ort den im Wechsel genannten Betrag zu zahlen. Solange der Wechsel noch nicht vom Schuldner (quer-) unterschrieben wurde, nennt man ihn Tratte (von lat. trahere = „ziehen“). Hat der Schuldner die Anweisung durch die Unterschrift akzeptiert, nennt man ihn auch Akzept. Unterschreibt er das Wechselformular, bevor der Aussteller es vollständig ausgefüllt hat, spricht man von einem Blankoakzept.
Der Inhaber kann den Wechsel an Dritte weitergeben und ihn somit seinerseits als Zahlungsmittel verwenden. In diesem Fall muss vom Inhaber die Weitergabeerklärung auf der Rückseite des Wechsels festgehalten werden. Der Wechselnehmer erwirbt damit die vollen Rechte an dem Wechsel. Eine solche Weitergabe kann beliebig oft erfolgen.
Bei Fälligkeit wird der Wechsel meist nicht direkt dem Schuldner zur Zahlung vorgelegt, sondern an dessen Hausbank (die im Wechsel angegebene Zahlstelle) zur Einlösung übermittelt.

Wechselsteuer

Die Wechselsteuer war eine Verkehrsteuer, die auf gezogene und eigene Wechsel, die im Inland im Umlauf waren, erhoben wurde. Sie betrug 0,15 DM je angefangene 100 DM. Die Steuer wurde durch Aufkleben von Wechselsteuermarken auf der Rückseite des Wechsels entrichtet. Wechselsteuermarken waren bei den Postämtern erhältlich. Die Wechselsteuer stand dem Bund zu.

Gesetzliche Bestandteile

nach deutschem Recht Tag und Ort der Ausstellung
  • Wechselklausel (das Wort Wechsel muss im Urkundentext in der Sprache des Wechsels genannt sein)
  • Verfallszeit
  • Name des Wechselnehmers
  • Unbedingte Anweisung, eine bestimmte Summe zu zahlen (unbedingt; also ohne Bedingungen)
  • Name des Bezogenen (Bezogener ist der Hauptschuldner des Wechsels)
  • Zahlungsort
  • Unterschrift des Ausstellers.
  • Der Weg des Wechsels

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