WINTERSHALL AKTIENGESELLSCHAFT

Aktie Wintershall

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, Oktober 1951, # 080021

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 300.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel, # 020164

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, Oktober 1951, # 014384

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 75.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel, # 002127

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, Juli 1955, # 307013

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, Juli 1955, # 079013

Abb. Firmensignet links.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, März 1959, # 102213

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 8.750 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet (groß, rund) im Siegel
Celle, Juli 1967, # 004105

Abb. Firmensignet links.
Auflage: 200.000 St.
dito lochentwertet (klein, rund) im Siegel, # 010231

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.
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Unternehmensgeschichte

Gründung und Kalisalz-Förderung

Die Firma war eines der ältesten deutschen Mineralöl- und Erdgasunternehmen. Die Gründung erfolgte 1894 durch den Industriellen Heinrich Grimberg und den Bohrunternehmer Carl Julius Winter. Der Name lautete zunächst Bohrgesellschaft Wintershall. Anfangs wurde Kalisalz gefördert. Darauf bezog sich auch der Unternehmensname. Der Firmenname setzte sich zusammen aus dem Nachnamen des Gründers Carl Julius Winter und dem germanischen Wort Hall für Salz.


Der Salzberg des Kaliwerks Wintershall in Heringen
Der Salzberg („Monte Kali“) des Kaliwerks Wintershall in Heringen

Erdölförderung

Bei der Förderung von Kali kam wie so oft der Zufall hinzu. In einem der Kalischächte kam es zum Ausbruch von Öl und zur Explosion als drei Bergleute einem anhaltenden Ölgeruch auf den Grund gehen wollten. Nach dem Öffnen des Schachtes entdeckte man, dass aus verschiedenen Klüften im Salzstock Öl austrat. Ab 1930 wurde daher mit der Erdölförderung begonnen. Bereits im ersten Jahr der Förderung wurden 51.000 t Öl gefördert.
Durch die zunehmende Motorisierung wurde Öl zu einem gefragten Produkt, sodass die Erschließung von Erdölquellen innerhalb des Unternehmens an Bedeutung gewann. In kurzer Zeit entwickelte sich Wintershall zum größten inländischen Erdöllieferanten. Schwerpunkt der Ölförderung war zunächst Norddeutschland.

Bohrinsel

Nach dem 01.09.1939, dem Tag als der 2. Weltkrieg ausbrach, wurde das Wirtschaftsleben sofort auf Kriegswirtschaft umgestellt. Die gesamte Mineralölindustrie wurde staatlich zentral gelenkt, alle Tankstellen führten einen einheitlichen, markenlosen Treibstoff. Kaufberechtigt war nur, wer einen Tankausweis besaß oder Bezugsscheine hatte. Auch in der Erdölgewinnung und -verarbeitung redete der Staat entscheidend mit. Ein Fördersoll wurde vorgeschrieben, jeder Einsatz von Bohrgeräten war genehmigungspflichtig, Mineralöltransporte hatten gegenüber anderen Transporten Vorrang.
Die Folgen des totalen Zusammenbruchs konnte Wintershall nur schwer überwinden und nur langsam stellten sich wieder Erfolge ein. 1950 konnte der Grundstein für eine Raffinerie im Emsland gelegt werden. Seit Kriegsende war dies das erste Projekt, das eine völlige Neuanlage darstellte.

Erdgasförderung

1951 wurde in Norddeutschland auch Erdgas entdeckt und kam als neues Arbeitsgebiet hinzu. Bei der Erschließung und Gewinnung von Erdgas gehörte Wintershall ebenfalls zu den Pionieren in Deutschland.

Tankstellennetz

1952 erwarb Wintershall die Mehrheit an der Deutschen Gasolin AG. Die 3.500 Gasolin-Tankstellen wurden auf die blauweißen Aral-Tankstellen umgestellt. Bis Ende 1999 war Aral für Wintershall der Vertriebsweg über die Tankstelle.

Wintershall und BASF

Seit 1969 gehörte die Wintershall-Gruppe zu BASF. Die BASF traf die Entscheidung für den Erwerb von Wintershall unter anderem, um das zyklische Chemiegeschäft gegen die Schwankungen der Rohstoffpreise mit einer eigenen Öl- und Gassparte abzusichern. Denn die Öl- und Gasaktivitäten kompensierten Einflüsse hoher Rohölpreise auf das Chemiegeschäft. Umgekehrt erhielt Wintershall über ihre Muttergesellschaft BASF die notwendige Finanzkraft und Stabilität für ihr nachhaltiges Wachstum.

Internationale Aktivitäten

In der folgenden Zeit dehnte Wintershall ihre Aktivitäten mehr und mehr international aus und arbeitete in ausgewählten Schwerpunktregionen wie Europa, Nordafrika, Südamerika, Russland und im Raum am Kaspischen Meer.

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