WÜRTTEMBERGISCHE METALLWARENFABRIK

Aktie WMF

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Mai 1953, # 005912

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 12.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Mai 1953, # 002917

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 9.300 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Oktober 1957, # 015127

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 4.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Mai 1960, # 019626

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 4.000 St.

Aktie über 100 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juni 1962, # 021026

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 5.000 St.

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1972, # 001206

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 10.000 St.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1972, # 017728

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 12.000 St.

Vorzugsaktie WMF

Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Oktober 1957, # 004532

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 5.000 St.

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Oktober 1957, # 001336

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 3.700 St.

Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Mai 1960, # 007748

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 5.000 St.

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Mai 1960, # 003748

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 300 St.

Vorzugsaktie über 100 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juni 1962, # 010726

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 3.000 St.

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juni 1962, # 004106

Abb. Firmensignet WMF oben.

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1972, # 001176

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 5.000 St.

Württembergische Metallwarenfabrik Aktiengesellschaft

Aktie WMF

Aktie über 50 DM, DIN A 4 quer, Kupons Nr. 35-40 (inkl. Erneuerungsschein), Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet
Geislingen (Steige), Juli 1980, # ohne Nummer

Abb. Firmensignet WMF links.

Aktie über 1.000 DM, DIN A 4 quer, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1980, # 034676

Abb. Firmensignet WMF links.
Auflage: 7.600 St.
dito Blankette, ohne Kontrollunterschrift, lochentwertet, # ohne Nummer

WÜRTTEMBERGISCHE METALLWARENFABRIK AKTIENGESELLSCHAFT

Vorzugsaktie WMF

Vorzugsaktie über 50 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1980, # 057032

Abb. Firmensignet WMF oben.

Vorzugsaktie über 1.000 DM, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, lochentwertet im Siegel
Geislingen (Steige), Juli 1980, # 005535

Abb. Firmensignet WMF oben.
Auflage: 1.850 St.

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Unternehmensgeschichte

Gründung

1853 gründete der Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern Schweizer am Ortsrand von Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Dies war bereits seine zweite industrielle Gründung, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging 1850 die Maschinenfabrik Geislingen hervor, die vor allem Mühlenturbinen herstellte und in ganz Europa vertrieb.

Daniel Straub
Daniel Straub
Jugendstil
Jugendstil

Bereits 1862 wurde das junge Unternehmen auf der Weltausstellung in London mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Nach dem Ausscheiden der Brüder Louis und Friedrich Schweizer wurde die Fabrik 1866 in Straub & Sohn umbenannt. Aus dem 1868 in Berlin eingerichteten Musterlager erwuchs die erste Filiale. Nach drei Jahren beschäftigte das Unternehmen bereits 60 Mitarbeiter, im Jahr 1880 waren es rund 200. Der Katalog umfasste zu diesem Zeitpunkt schon 960 verschiedene Artikel.
1880 schloss sich das Unternehmen unter maßgeblicher Mitwirkung der Württembergischen Vereinsbank mit der Metallwarenfabrik A. Ritter & Co in Esslingen zur Württembergischen Metallwarenfabrik in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft zusammen mit zunächst 580 Mitarbeitern. Der Esslinger Betrieb wandte bereits das galvanische Versilberungsverfahren an und verfügte über die moderneren Produktionsanlagen, während das Straub′sche Unternehmen rentabler arbeitete.

Entwicklung bis 1900

Eine 1883 auf dem Firmengelände erbaute Glashütte versetzte die WMF in die Lage, Glaseinsätze für Teegläser, Vasen etc. selbst zu fertigen. Die Glashütte, in der ab Mitte der zwanziger Jahre auch reine Glasartikel und später Trinkgläser hergestellt wurden, war nahezu 100 Jahre bis 1982 in Betrieb.
Träger der weit über das damals übliche Maß hinausgehenden betrieblichen Sozialleistungen war der 1887 gegründete Wohlfahrtsverein der WMF. Hierzu gehörten eine Betriebskrankenkasse, ein Unterstützungsfonds, Werkswohnungen, die Abgabe verbilligter Lebensmittel, eine Badeanstalt und eine Sparkasse. Der Wohlfahrtsverein gab ab 1890 außerdem eine der ersten Werkszeitungen Deutschlands heraus.
1888 begann die Herstellung von versilberten Bestecken.
Beispiele früher Diversifizierung sind zum einen die 1890 erfolgte Übernahme der Galvanoplastischen Kunstanstalt in München, deren Fertigungsanlagen 1894 nach Geislingen verlegt wurden.
Das Produktsortiment umfasste Grabdenkmäler, Statuetten für den Zimmerschmuck und Bauornamente sowie Replikate von Kunstwerken vor allem der Renaissance und antiker archäologischer Funde. Das renommierteste Werk war die Nachbildung des von Lorenzo Ghiberti geschaffenen Tors am Baptisterium von Florenz.
1892 wurde ein besonderes Versilberungsverfahren für Bestecke entwickelt, bei dem die Silberauflage so umverteilt wurde, dass die Silberschicht an den besonders beanspruchten Stellen doppelt so stark war. Das Verfahren erhielt ein Patent und wird heute noch von der WMF als einzigem Besteckhersteller angewendet.
Ab 1897 wurde ein Filialnetz und Zweigwerke im In- und Ausland aufgebaut. Unter Carl Hägele entwickelte sich das Unternehmen zur Weltgeltung. Um die Jahrhundertwende waren in Geislingen 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, 1910 waren es bereits 4.000. Zu dieser Zeit war die WMF das größte Industrieunternehmen Württembergs. Die Musterbücher wurden in zwölf verschiedene Sprachen übersetzt. Tochterbetriebe in London, Warschau und Wien förderten den Absatz.

1900-1945

Im WMF-Atelier wurden unter Anleitung von Albert Mayer die Einflüsse des Jugendstil aufgegriffen. Das Sortiment wurde modernisiert und beträchtlich erweitert. 1905 erwarbt die WMF eine Mehrheitsbeteiligung an der Kölner Orivit AG, die kunstgewerbliche Metallwaren aus Orivit, einer Zinnlegierung, herstellte. In den Jahren nach dem 1. Weltkrieg erhöhte sich der Anteil der Bestecke am Sortiment und stieg sogar auf über 60 % des Gesamtumsatzes. 1920 wurden Silit-Kochgeschirre aus Siemens-Martin-Stahl eingeführt. Ab 1925 gelangten erstmals Produkte der Neuen Kunstgewerblichen Abteilung auf den Markt.
Eine der entscheidenden Neuerungen nach dem 1. Weltkrieg war die Sicherung der Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles für die Verwendung von Tafel- und Küchengeräten. Für diese Produkte wurde das Warenzeichen Cromargan eingetragen. Auf der Leipziger Messe 1927 stellte die WMF das erste Kochgeschirr aus Cromargan vor, einige Jahre später kamen auch die ersten Cromargan-Bestecke auf den Markt.


Cromargan

Als Reaktion auf den Zusammenbruch der Auslandsmärkte bedingt durch die Weltwirtschaftskrise wurde ein neues absatzpolitisches Konzept mit verstärkter Orientierung auf den Inlandsmarkt entwickelt. In diesem Zusammenhang wurde die Zahl der firmeneigenen Filialen von 24 auf über 130 gegen Ende der Dreißiger Jahre erhöht. Flankierend dazu wurden Konsolidierungsmaßnahmen wie die Schließung von Zweigwerken eingeleitet. Auf diesem Wege wurde 1932 die Großkaffeemaschinenfertigung, nach Schließung des Zweigwerks in Göppingen, nach Geislingen verlegt.

Neubeginn

Nach Kriegsende hatte das Unternehmen sein Auslandsvermögen, Niederlassungen und Filialen verloren. Nach 1945 begann der zielstrebige Neuaufbau in personeller, organisatorischer und technischer Hinsicht in den erhalten gebliebenen Werkshallen. Die zerstörten Filialgeschäfte wurden wieder aufgebaut. Bald entstanden Vertriebstochtergesellschaften in den USA, Holland, Kanada, Schweiz, Österreich und Italien.
1950 beschäftigte die WMF wieder rund 3.000 Mitarbeiter. Zwei Drittel des Umsatzes brachten versilberte Tafelgeräte und Bestecke. Hauptabnehmer waren Uhren-, Gold- und Silberwarengeschäfte. Ab der zweiten Hälfte der 50er Jahre zeichnete sich eine Wende ab, Cromargan- Bestecke und -Hohlwaren gewannen an Bedeutung. Es entstanden Produktklassiker unter anderem nach Entwürfen von Wilhelm Wagenfeld. Zunehmend wurde jetzt auch der Facheinzelhandel mit Haus- und Küchengeräten beliefert. Trinkglasgarnituren ergänzten das Sortiment. Hinzu kam die Entwicklung einer breiten Kollektion für die Gastronomie.

Weitere Expansion

1960 waren allein im Geislinger Werk 5.800 Mitarbeiter beschäftigt. Arbeitskräfte- und Raummangel in Geislingen führten zur Gründung mehrerer Zweigwerke u.a. in Hayingen und Riedlingen. Das Riedlinger Werk, in dem die Produktion der Silit-Kochgeschirre untergebracht war, wurde später eine selbstständige Gesellschaft.
Im Zweigwerk Hayingen wurde eine Klingenproduktion aufgenommen. Die bis dahin bezogenen Klingen für Tafelmesser wurden jetzt selbst produziert, außerdem wurden Küchenmesser neu in das Sortiment aufgenommen.


Silit-Werk in Riedlingen
Silitwerk in Riedlingen

Um der zunehmenden Internationalisierung der Märkte Rechnung zu tragen, wurde 1975 die Produktionstochtergesellschaft WMF Flatware in Singapur gegründet. Zugleich wurde das bis dahin größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der WMF, ein computergesteuertes Lager- und Warenverteilzentrum, in Angriff genommen.
1987 übernahm WMF den Isoliergefäße-Hersteller alfi in Wertheim. Das Unternehmen agierte weiterhin als selbstständige Gesellschaft am Markt wie auch die Gesellschaft Gebrüder Hepp in Pforzheim, ein Zulieferer der gehobenen Gastronomie, die 1988 von WMF erworben wurde.
Zusammen mit der WMF Hogatron AG in der Schweiz wurde WMF auf dem Geschäftsfeld der elektronischen Systeme für Buffetorganisation tätig. Ausgehend von dem für die Kaffeemaschinen entwickelten Kellnerstift wurde die elektronische Dosierung und Abrechnung auf Kaltgetränke übertragen. 1995 erwarb WMF den Besteckhersteller Auerhahn in Altensteig⁄Schwarzwald.


Schanksystem
Schanksystem

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