Bubble Börsen Aktiengesellschaft

Juxaktie Bubble Börsen AG

Aktie (Juxaktie) über 1 Stück, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, nicht entwertet
Dotcom, März 2001, # ohne Nummer

Abb. Bulle im Sessel, der von hohen Gewinnen träumt.

Text:

„Der Inhaber dieser Stückaktie ist an der Hype der Börsen Bubbel Aktiengesellschaft, Dotcom, mit einem überproportionalen Risiko am Grundkapital nach Maßgabe ihrer Satzung als Aktionär beteiligt“.
„© The Bull & Bear Company 2000“

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.


Der Begriff Dotcom-Blase war ein Kunstbegriff für eine im März 2000 geplatzte Spekulationsblase, die insbesondere die so genannten Dotcom-Unternehmen der New Economy betraf und vor allem in Industrieländern zu Vermögensverlusten für Kleinanleger führte.
Die Dotcom-Blase war ein weltweites Phänomen. Der größte Markt für Technologieunternehmen war die amerikanische NASDAQ. In Deutschland richtete die Deutsche Börse den Neuen Markt als eigenes Marktsegment ein, an dem angeblich zukunftsweisende und stark wachsende Unternehmen, die als die Technologieunternehmen galten, notiert sein sollten.
Gegen Ende des Booms zeichnete sich ab, dass die hochbewerteten Unternehmen die Gewinnerwartungen nicht erfüllen konnten. Ihr Börsenwert war zumeist nicht durch materielle Gegenwerte gedeckt. Oftmals bestand der Buchwert der Unternehmen aus nicht viel mehr als einigen Gebäuden und der IT-Infrastruktur, die im Expansionsdrang zugekauften Unternehmen waren zudem meist nicht profitabel.
Die Zweifel wurden lauter, als die ersten der vermeintlichen Hoffnungsträger Insolvenz anmelden mussten. Überdies stellte sich heraus, dass in einigen Fällen die ausgewiesenen Umsätze nur fingiert waren. Als im März 2000 die Kurse zu sinken begannen und vermehrt Verkäufe getätigt wurden, brach der Markt vollends in sich zusammen. Als die ersten Anzeichen eines Kursverfalls erkennbar wurden, zogen erfahrene Börsianer ihr Kapital aus dem Markt ab. Durch den anhaltenden Kursabfall gerieten die häufig neuen, unerfahrenen Kleinanleger in Panik und verkauften „um jeden Preis“, um ihre Verluste in Grenzen zu halten. Der Kursverfall verwandelte sich in einen Kurssturz.


Börsenwitz dazu:
Nach einem Crash:
Broker 1: „Hast du dir schon einen Revolver gekauft?“
Broker 2: „Wovon denn?“

Bulle und Bär
Bulle und Bär

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