DEUTSCHE COPPERBANK

Juxaktie DEUTSCHE COPPERBANK

Aktie (Juxaktie) über 50 Millionen Peanuts, DIN A 4 hoch, ohne Kupons, Hochglanzpapier
Frankfurt am Main, 24.8.95, # 0443

Abb. Erdnüsse.
Das Papier wurde unterschrieben von „Franz Stonecooler“ (Vorstand), „Paul Insider“ (Aufsichtsrat) und „J. Schneider (Kontrollbeamter).


Text:

„Der Inhaber dieser Aktie ist mit dem Betrag von 50 Millionen Peanuts nach dem Statut am Vermögen (insbesondere auch an unseren Immobiliensicherheiten) beteiligt.“

Die Wertpapiere stammen aus meiner Sammlung und sind unverkäuflich.
In dieser Auflistung fehlende Papiere besitze ich noch nicht, gerne erwarte ich Ihre Angebote.


Hilmar Kopper bezeichnete 1994 auf einer Pressekonferenz, die den von Immobilien-Pleitier Jürgen Schneider engagierten Handwerkern entstandene Schadenssumme in Höhe von ca. 50 Mio. DM als Peanuts. Diese Äußerung hat das Ansehen der Deutschen Bank, der ein Mitverschulden an der Milliardenpleite vorgeworfen wurde, stark beschädigt. Peanuts wurde in der Folge das Unwort des Jahres 1994.
Kopper wurde mit dem folgenden Satz auch als Sprachpanscher bekannt: „... jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate-identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!“


Peanuts
Die Peanuts von Herrn Kopper sahen etwas anders aus.
Börsenwitz dazu:
Hilmar Kopper ist in den Himmel aufgefahren und bekommt seine Wolke zugewiesen.
Betrübt nimmt er zur Kenntnis, dass er diese mit Herrn Schneider teilen muss.
Das ärgert ihn um so mehr, als er auf einer anderen Wolke seinen besten Freund Prof. Wenger mit der gesamten Baywatch-Crew sieht.
Auf seine Beschwerde beruhigt ihn der Engel: „Bedenken Sie doch, das ist deren Strafe.“

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