GBM-AKTIE

GBM-Aktie

Rückseite der GBM-Aktie
Rückseitiger Ausschnitt mit Original-Unterschrift „W. Kaminer“

Rückseite Hahn
Original-Unterschrift „Anne Hahn“
Rückseite Kapielski
Original-Unterschrift „Kapielski“
Rückseite Nietzsche
Original-Unterschrift „Nietzsche“

Aktie (Juxaktie), 18 cm x 24 cm, ohne Kupons, gestempelt „Sklaven Markt Träger Ibs e.V...“, beidseitig bedruckt, signiert „H. Höge“ vorderseitig und „W. Kaminer“ rückseitig, nicht entwertet
Berlin, 9.9.1999, # 99 von 666

Abb. alte Reichsbanknote über 100.000 Mark und Texte auf Büttenpapier.
dito signiert „Anne Hahn“ rückseitig, # 19 von 666
dito signiert „Frank Willmann“ rückseitig, # 73 von 666
dito signiert „H. Höge“ rückseitig, # 213 von 666
dito signiert „Nietzsche“ rückseitig, # 460 von 666
dito signiert „Thomas Kapielski“ rückseitig, # 85 von 666

1998⁄99 entwickelte der später berühmte Autor und Künstler Thomas Kapielski aus Berlin eine Ausstellung. Neben ihm haben noch diverse andere Künstler und Schriftsteller wie Wladimir Kaminer, Helmut Höge, Anne Hahn und Frank Willmann einige der Aktien signiert.
Seinerzeit schrieben alle Zeitungen über die Aktion, auch FAZ, Taz etc.
So schrieb 1999 die Berliner Zeitung:
Geld beschaffen, aber wie? Immer länger und schwieriger wird der Weg zum Geld. Es wird Zeit, Abkürzungen zu entdecken. Die erste Messe für Geldbeschaffungsmaßnahmen (gbm) vom 24.9.-10.10. auf dem Pfefferberg bietet einen Rahmen, in dem Beispiele vorgestellt werden können: schöpferischer Umgang mit Versicherungen oder Kunstrecycling, schlichte Überlebenstechnik bis hin zu alternativen Geldkonzepten. Sie haben eine gbm-Idee? Ausstellungsstände stehen zur Verfügung. Im Auftrag der gbm-Initiative agieren vorab schon die Herren Helmut Höge, Thomas Kapielski, Guillaume Paoli und Bert Papenfuß.
Letzten Herbst wurde in Berlin, Prenzlauer Berg vom „Fuggbüro“, den „Glücklichen Arbeitslosen“, dem „Institut für Vollbeschäftigung und der Erforschung des Unbemerkten“, der „Hochstaplerakademie“ und einigen Künstlern eine Messe zur Geldbeschaffung - die GBM Geldbeschaffungsmaßnahme organisiert. Eingeladen war auch der Kaufhaus Erpresser, Arno Funke alias „Dagobert“, um ein Seminar zur Herstellung von „Geldübergabegeräten“ zu halten. „Dagobert“ konnte leider nicht kommen...
Ricarda Buch: Dennoch erfuhren die Besucher der Messe allerlei Neues darüber, wie sie sich das knappe Gut „Geld“ verschaffen können. So wurden Prenzlauer Bergwerks-Aktien emittiert, ein Lehrfilm über Taschendiebstahl wurde gezeigt, in einer Werkstatt kontemplativ das Knacken von Schlössern geübt und ein Wettlauf von (un)glücklichen Arbeitslosen veranstaltet. Mit Tafeln auf denen geschrieben stand, „Spende und du wirst ewig leben“, „Spende und du wirst deiner großen Liebe begegnen“, „Spende und du wirst so gut wie Thomas Kapielski“ (einem Berliner Künstler) wurde das Publikum aufgefordert, seine Taschen zugunsten der Kultur zu leeren. So wurden auf der Messe u.a. auch Geldscheine verbrannt.
Üblicherweise wird das Geld als Mittel zum Zweck begriffen. Es passiert aber öfter, dass Geld selbst zum Zweck wird. Was sind dann die Mittel? geldbeschaffungsmaßnahmen: der gemeinsame nenner allerlei künstlerischer, wirtschaftlicher und krimineller "projekte". lang und schwierig ist der weg zum geld. gbm stellt die suche nach entsprechenden abkürzungen dar. rahmen: im september 99 stehen gbm-forschern 800 qm2 im pfefferwerk (berlin-prenzlauer berg) zur verfügung, in zwei abteilungen geteilt: 1. eine messe mit ausstellungsständen, wo einzelne gbm-vorschläge präsentiert werden, 2. geldbeschaffungswerkstätten unter technischer leitung. denkbar sind außerdem filme, performances, lesungen und vorträge zur theorie und praxis der geldbeschaffung. inhalte: werden von den teilnehmern selbst bestimmt, also von ihnen, falls sie interesse haben, ihre eigene gbm zu entwerfen. regelmäßig finden konzeptionelle treffen statt. nach und nach wird das gesamtkonzept präzisiert werden können.


Geldschein der Initiative

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